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Spieler erinnern sich an Eishockey-Weihnachtsgeschenke

Schläger und Videospiele waren die Highlights unter dem Weihnachtsbaum bei der NHL.com-Umfrage

von NHL.com/de @NHLde

An welche Lieblings-Weihnachtsgeschenke im Zusammenhang mit Eishockey erinnern sich NHL-Spieler? Wir haben sie gefragt und ihre Antworten waren erstaunlich.

Fast jeder Spieler kennt anscheinend eine Geschichte mit einem Schläger unter dem Weihnachtsbaum.

"Wenn man das Glück hatte, einen Eishockeyschläger zu bekommen, war das mit Sicherheit die Nr. 1", sagte Tom Wilson, Stürmer der Washington Capitals.

Wilson weiß nicht mehr, wie alt er war, als er zum ersten Mal einen Stock sah, der auf ihn wartete, nachdem er von seinem Schlafzimmer zum Weihnachtsbaum rannte, aber er erinnert sich, dass der Schläger nicht eingewickelt war.

"Er stand einfach neben dem Baum", sagte er. "Ich glaube, der Weihnachtsmann war etwas faul und es ist auch schwer, ihn einzupacken. Manchmal klebte eine Schleife daran."

Für Wilson gab es das gleiche Szenario jedes Weihnachten, ein weiterer unverpackter Stock, vielleicht mit einer Schleife geschmückt, neben dem Weihnachtsbaum.

Der beste?

"Als ich jünger war, hatte ich einen Holzschläger. Der erste Composite war ein zweiteiliger TPS Rubber 45 flex. Das war also wahrscheinlich im Alter von 8 oder 9 Jahren", sagte Wilson. "Das war damals der beste Schläger aller Zeiten. Am Anfang hatte ich Kellen aus Holz, dann fing es damit an, dass Composite-Kellen in den Composite-Schaft kamen."

Für Stürmer Brett Howden von den New York Rangers war es der CCM U+ Crazy Light Stick.

"Es ist keine verrückte Geschichte, aber er war hinter dem Baum versteckt. Nachdem wir das Durcheinander mit dem ganzen Geschenkpapier aufgeräumt hatten, sah ich, dass ein Geschenk übrig war. Meine Eltern haben mich damit überrascht", sagte er. "Ich war 9 oder 10 Jahre alt, ich kann mich nicht genau erinnern und ich bin mir auch nicht sicher, wie lange es dauerte, bis er zerbrach, [aber] es war einer, den ich wirklich wollte.

Carl Hagelin wünschte sich zu Weihnachten so sehr einen einteiligen Schläger, dass er ihn sich selbst bestellte.

"Meine Mom und mein Dad waren nicht gut darin, Sachen online zu kaufen", sagte der Capitals-Stürmer. "Also bestellte ich einen Easton Synergy, als er mit einer Drury-Biegung herauskam. Ich war wahrscheinlich 12, vielleicht 13. Ich wusste, dass ich ihn bekommen würde, aber das war mein Weihnachtsgeschenk."

Philadelphia Flyers Stürmer Kevin Hayes bekam als Kind Schläger en masse.

"Mein Vater bekam diese hölzernen Jofa-Stöcke und kaufte sie dutzendweise", sagte Hayes. "Und an Weihnachten waren sie zusammengeklebt. Ich benutzte diese Jofas... mit ihnen habe ich viele Tore geschossen, als ich jünger war."

Für Jonathan Toews, dem Kapitän der Chicago Blackhawks, war der erste Aluminiumschläger, etwas ganz besonderes. Er war 10 Jahre alt und er spielte schon Eishockey auf AA-Niveau, als er ihn bekam.

"Es war ein Wayne Gretzky Aluminium Easton Eishockeyschläger", sagte er. "Ich denke, ein Aluminiumschläger für ein Kind war eine schreckliche Wahl, aber das war es, was sie damals verkauften."

Ein neuer Schläger erfordert zum Halten neue Handschuhe, oder?

Handschuhe, so wie es aussieht, waren eine große Sache für viele aufstrebende Profis.

Flyers-Verteidiger Justin Braun bekam von seinem älteren Bruder immer gebrauchte Handschuhe, verbeulte Paare, die nach nassem Leder rochen und schon jahrelang in Eishockeytaschen herumgerollt waren.

Schließlich brachte ihm der Weihnachtsmann ein neues Paar, das er sein eigenes nennen konnte.

"Das war eines, das ich wirklich cool fand; ich war wahrscheinlich zwischen 8 und 10", sagte er. "Das war schön, dieses echte Leder zu fühlen.

Teamkollege Jakub Voracek hatte ein bestimmtes Paar auf seiner Liste, als er 9 oder 10 Jahre alt war: blau-weiße Bauer-Handschuhe.

"Ich habe sie bekommen und ich war so glücklich, dass ich sie drei Jahre lang getragen habe", sagte er. "Ich habe sie geliebt. Das war mein schönstes Eishockey-Geschenk, das ich je bekommen habe."

Vergessen wir nicht die Torhüter.

"Was mir noch in Erinnerung ist, als ich meine erste Torwartmaske bekam", sagte Calgary Flames Torwart Cam Talbot. "Ich glaube, ich war 10, vielleicht 11, und ich hatte nur einen Spielerhelm mit Vollvisier und einem Hänger daran befestigt, also hatte ich dann definitiv zum ersten Mal eine richtige Torwartmaske."

Für Flyers Torwart Brian Elliott war es ein neuer Fanghandschuh.

"Er gab einem das Gefühl, ein echter Torwart zu sein, anstatt einfach nur die Ausrüstung, die es in der örtlichen Eishalle gab, anzuziehen", sagte er. "Ich war 11 oder 12 Jahre alt. Es war eine von Brian. Schwarz, rot und weiß, in den Farben meiner Mannschaft."

Manchmal waren auch Spieler, die keine Torhüter waren, überglücklich, eine Torwartausrüstung zu bekommen. Der Verteidiger der Toronto Maple Leafs, Justin Holl, sagte, dass er mit 10 Jahren Torwart-Beinschoner zu Weihnachten bekam.

 

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"Ich hatte sie mir gewünscht, damit sich immer einer als Torwart anziehen konnten, wenn wir auf dem Teich Eishockey spielten", sagte Holl. "Ich stand auch im Tor, ich mochte es, Torwart zu spielen. Wenn wir im Sommer Straßen-Eishockey spielten, dann war ich immer Torwart."

Dieses Geschenk könnte sich für die Maple Leafs auszahlen.

"Vielleicht könnte ich einspringen, falls wir mal einen Notfall-Torwart brauchen!", sagte er lächelnd.

Es geht auch darum, die Leidenschaft fürs Eishockey zu schüren, nicht nur um die Ausrüstung.

Matt Nieto von den Colorado Avalanche wuchs in Kalifornien auf und liebte Eishockey, besonders die Anaheim Ducks. Er erinnert sich, dass er mit etwa 8 Jahren Tickets für ein Spiel der Ducks geschenkt bekam.

"Es war wahrscheinlich das aufregendste Geschenk, das ich bekommen hatte."

Für Travis Dermott von den Maple Leafs war es eine PlayStation2, die es ihm ermöglichte, die EA Sports NHL-Spiele zu spielen.

"Der Weihnachtsmann hat mich mit dem zusammengebracht. Für mich war es die ganze Zeit über NHL, wahrscheinlich NHL 04", sagte er. 

Manchmal erzählte Dermott, spielte er mit seinem Vater, entweder das NHL-Spiel oder ein Baseball-Spiel. Egal welche Sportart, es ging immer hitzig zu.

"Ich habe fast den Verstand verloren", sagte Dermott. "Ich hatte als Kind so viel Ehrgeiz, ich war ein schlechter Verlierer und hatte nicht gelernt, es ruhig angehen zu lassen. Jetzt wird er zugeben, dass er mich manchmal gewinnen lassen musste, sonst hätte ich geweint und die Controller geworfen."

Für den Verteidiger der Chicago Blackhawks, Connor Murphy, war es ein Bubble-Eishockey-Spiel, als er in der zweiten oder dritten Klasse war.

"Es war ein unglaubliches Geschenk", sagte Murphy. "Bis heute ist Bubble-Hockey unglaublich, aber in dem Alter schien es noch größer zu sein."

Der Stürmer Travis Konecny bekam als Kind ein Eishockeytor in Originalgröße.

"Ich hatte das Tor noch bis vor ein paar Jahren und es war ziemlich ramponiert", sagte der 22-Jährige.

Mannschaftskamerad Morgan Frost sprach von einem Plastik-Straßeneishockeyschläger, den er mit 3 oder 4 Jahren bekam. Er benutzte ihn ständig, bis er 8 Jahre alt war. Die Kelle war völlig abgeplatzt und die Schüsse gingen immer hoch, oft weit über das Tor.

"Mein Dad hat ihn mir einmal zu Weihnachten geschenkt und ich habe ihn immer benutzt", sagte Frost. "Ich glaube, ich habe ihn noch, ich habe ihn nicht weggeworfen. Als ich älter wurde, war er zu klein, aber ich liebte ihn so sehr, dass ich ihn nicht hergeben wollte."

Maple Leafs Center Jason Spezza, 36, hat immer noch ein Bubble-Hockey-Spiel, das er mit 5 oder 6 Jahren erhielt.

"Ich hatte das alte Wayne-Gretzky-Eishockeyspiel", sagte Spezza. "Es war wie beim Bubble-Hockey, aber die Spieler waren in Bahnen. Ich habe es immer noch, wahrscheinlich ist es bereits eine Antiquität!"

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