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Europa-Spiel der Woche: Senators gegen Sabres

Am Samstag um 19 Uhr MEZ tritt Ottawa gegen Buffalo live auf Teleclub (Schweiz) an

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Chefautor

Mit den Buffalo Sabres und den Ottawa Senators treten beim NHL Europa-Spiel der Woche am kommenden Samstag im KeyBank Center von Buffalo zwei Klubs gegeneinander an, die zwar nicht in Meilenschritten, doch schneller als für möglich gehalten, ihre in der vergangenen Saison gezeigten Leistungen vergessen lassen. Die Sabres schlossen die Spielzeit 2017/18 als punktschlechtestes Team der Liga ab und die Senators lagen mit 67 Punkten im Endklassement nur einen Platz vor ihrem kommenden Gastgeber.

Vier Wochen ist die neue Saison zwar erst alt, doch es zeichnet sich schon jetzt ab, dass Buffalo nicht gewillt ist, erneut die Rote Laterne zu übernehmen, sondern an die Playoffränge schnuppern möchte. Die Schützlinge von Trainer Phil Housley punkteten kräftig und belegen einen Platz im Liga-Mittelfeld. Die Tendenz zeigt nach oben.

 

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Es bewährt sich nun, dass das Management trotz des enttäuschenden Abschneidens in der Vorsaison auf Kontinuität setzte und weiter an Housley als Coach festhielt. Housley ist Buffalos fünfter Coach in den vergangenen sieben Jahren, in denen sie jeweils die Stanley Cup Playoffs verpassten.

Der 55-jährige Übungsleiter arbeitet akribisch daran das Spiel der Sabres voranzubringen. Er gibt sich nicht mit einem gewonnenen Punkt zufrieden, beschönigt nichts, wenn ihm der Auftritt seiner Mannschaft nicht gefallen hat, wie bei der 1:2-Overtime-Niederlage gegen die Calgary Flames am Dienstag.

"Es ist bedauerlich, wir haben unsere Fähigkeiten nicht ausgenutzt, agierten schlampig und sahen in mancher Situation langsam aus. Wir sind nicht als Team aufgetreten", äußerte sich Housley enttäuscht.

Das Team zeigt sich bereit solche Kritik anzunehmen und auf dem Eis die Antwort zu geben. So wie Mitte des Monats als sie gegen die Vegas Golden Knights (1:4) und die San Jose Sharks (1:5) zweimal in Folge deutlich verloren, und daraufhin ihre Punkteserie begannen.

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Mit Teamkapitän Jack Eichel, Linksaußen Jeff Skinner und Rechtsaußen Jason Pominville können die Sabres drei treffsicheren Stürmern vertrauen, die für 14 ihrer 23 Saisontore (Überzahltreffer herausgerechnet) verantwortlich waren. Zwar konnte Buffalo seine durchschnittliche Torausbeute gegenüber 2017/18 steigern, doch um sich langfristig auf einen Playoffplatz festzusetzen, muss von den weiteren Reihen noch mehr kommen.

Während in Buffalo schon seit geraumer Zeit der Umbau stattfindet, entschied man sich in Ottawa im vergangenen Sommer für den großen Cut mit dem Trade von Verteidiger Erik Karlsson. Fortan galten die Senators für die laufende Saison als erster Anwärter auf den letzten Tabellenplatz.

Die Kanadier legten einen, angesichts der Erwartungen, furiosen Saisonstart hin, holten neun von 14 möglichen Zählern aus ihren ersten neun Spielen (4-2-1), ehe sie viermal in Folge verloren (0-3-1).

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In der Heimpartie gegen die Sabres am Donnerstag fanden die Senators mit einem 4:2-Sieg wieder zurück auf die Erfolgsspur.

Mit Thomas Chabot, den sie beim NHL Draft 2015 in der ersten Runde an Nummer 18 ausgewählt hatten, rückt sich ein 21-jähriger Verteidiger ins Rampenlicht. Er führt mit drei Toren und zwölf Assists die teaminterne Scorerwertung der Senators an. Eine Position die in den vergangenen Jahren ihrem Ex-Kapitän und zweifachen James Norris Memorial Trophy Gewinner Karlsson vorbehalten war.

Neben Chabot konnten sich bereits 13 weitere Spieler der Senators als Torschützen auszeichnen und obwohl mit Brady Tkachuk, ihrem Rookie-Stürmer, der mit seinen drei Toren und drei Assists in den ersten vier Saisonpartien vor seiner Verletzung für Furore sorgte, eine wichtige Personalie seit geraumer Zeit fehlt, liegen die Kanadier mit einem Trefferschnitt von 3,33 unter den Top-10 der Liga.

 

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Mit einem Auswärtserfolg in Buffalo würden die Senators den Kontakt nach oben nicht abreißen lassen, sollten die Sabres zwei Punkte einfahren, würden sie den in der Atlantic Division nur knapp vor ihnen liegenden Teams richtig auf die Pelle rücken.

Schweizer Zuschauer können die Partie am Samstag, um 19:00 Uhr MEZ auf Teleclub (Schweiz) live verfolgen.

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