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Europa-Spiel der Woche: Bruins gegen Predators

Am Samstag um 19 Uhr MEZ tritt Boston gegen Nashville live auf Teleclub (Schweiz) an

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Das NHL Europa-Spiel der Woche, am Samstag, den 22. Dezember (19:00 MEZ; Schweiz: Teleclub; NHL.tv), bestreiten mit den gastgebenden Boston Bruins und den Nashville Predators im TD Garden zwei Mannschaften, die zur Elite der NHL und zum erweiterten Favoritenkreis für den Gewinn des Stanley Cups zählen. Es ist davon auszugehen, dass beide Mannschaften die Qualifikation zu den Stanley Cup Playoffs schaffen werden. Eine Begegnung auf Spitzenniveau ist daher zur besten Sendezeit in Europa zu erwarten.

Allerdings empfangen die heimstarken Bruins (11-4-0) einen Gegner, der auswärts letztmalig am 10. November bei den Dallas Stars gewinnen konnte und danach neun Spiele in Serie in der Fremde verlor. Als Spitzenteam benötigen die Predators dringend eine Wende dieses besorgniserregenden Zustandes. Allerdings ist gerade die Aufgabe in Boston wegen erwähnter Stärke des Kontrahenten kein einfaches Pflaster.

Auch am Donnerstag bei den Philadelphia Flyers im Wells Fargo Center schafften die Predators nicht den Bock umzustoßen. Sechs Überzahlspiele ließ Nashville ungenutzt und am Ende verloren sie mit 2:1, obwohl die Flyers den vorletzten Platz in der Eastern Conference belegt hatten. Doch nach derem Trainerwechsel von Dave Hakstol zu Scott Gordon am Montag gewinnen diese wieder an Fahrt, was sie bereits durch den 3:2-Sieg über die Detroit Red Wings am Dienstag bestätigten.

 

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Die Aufgabe eines Kapitäns ist es gerade in diesen schweren Stunden das Team mit aufzubauen und anzutreiben, damit die Negativserie bald beendet werden kann. Das geschieht einerseits durch die richtigen Ansprachen an die Kollegen in der Kabine, beim Training oder bei sonstigen Gelegenheiten, aber auch, indem der Mann mit dem C auf der Brust mit gutem Beispiel auf dem Eis vorangeht.

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Das ist es, was der 28-jährige Schweizer tut. Im Dezember hat Josi, wie auch schon im November, gut gepunktet und sich zurück in die Top 10 der Verteidiger bei der Scorerwertung gespielt.

Im Vormonat waren es drei Tore und neun Assists und in diesem Monat kommt er nach 20 Tagen auf zwei Tore und sechs Assists. Im Oktober zum Saisonbeginn verbuchte er lediglich zwei Tore und vier Assists inklusive zwei im letzten Spiel des Monats am 30. Oktober gegen die Vegas Golden Knights. Ein ungewöhnlich schwacher Start bei den Offensiv-Werten für den sonst in der gegnerischen Zone so starken Josi, doch er hat die Wende im darauffolgenden Zeitraum geschafft.

Mit insgesamt sieben Treffern und 19 Vorlagen liegt der Berner mittlerweile punktgleich mit Ryan Suter von den Minnesota Wild und Dustin Byfuglien von den Winnipeg Jets auf dem neunten Platz der Scorerwertung unter den Verteidigern. Ein für ihn standesgemäßes Ergebnis.

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Insbesondere mit seinen zwei Toren und einem Assist war er beim Auswärtsspiel bei den Ottawa Senators am vergangenen Montag an allen drei Toren seiner Farben beteiligt und trug so einen großen Teil dazu bei, dass die Niederlagenserie in den gegnerischen Arenen hätte beendet werden können. Doch am Ende verloren die Predators mit 3:4 nach Verlängerung, konnten aber immerhin zum zweiten Mal in dieser Phase, nach dem 1:2 nach Penaltyschießen am 12. November bei den Anaheim Ducks zum Beginn der Misere, wenigstens einen Punkt entführen.

Vielleicht kann Josi vor den Augen seiner Schweizer Fans, die das Spiel am Samstagabend live auf Teleclub verfolgen können, wieder eine derartige Glanzleistung liefern und dafür sorgen, dass zwei Punkte eingefahren werden können. Genug Leute, die vor den Fernseher dafür die Daumen drücken, dürfte es geben.

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