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NHL befolgt Gesundheits- und Sicherheits-Protokolle des CDC

Phase 4 umfasst tägliche COVID-19-Testungen und regelmäßige Untersuchungen auf Symptome

von Tom Gulitti @NHLde / NHL.com-Redakteur

Tägliche COVID-19-Tests werden fester Bestandteil der Tagesabläufe aller Spieler und Betreuer sein, wenn die NHL mit der Qualifikationsrunde für die Stanley Cup Playoffs ab dem 1. August den Spielbetrieb in Toronto und Edmonton wieder aufnehmen wird.

Die NHL und die NHL Players' Association gaben bekannt, dass sie den Empfehlungen und Ratschlägen der medizinischen Experten aus den Protokollen für die Phasen 3 und 4 bezüglich des Plans zur Rückkehr zum Spielbetrieb Folge leisten werden, welchen beide Seiten am Freitag, gemeinsam mit einer vierjährigen Verlängerung des NHL/NHLPA Collective Bargaining Agreement, unterzeichnet haben. 

Dadurch, so machten beide Seiten deutlich, hätten sie einen Rahmen gesetzt, der die Gesundheit und die Sicherheit der 24 Mannschaften die um den Stanley Cup spielen werden, in den Mittelpunkt stellt. 

Die Teams sollen an den Spielorten - Toronto für die Eastern Conference, Edmonton für die Western Conference - alles vorfinden was sie brauchen und um sich dort wohl zu fühlen. 

"Ich denke, dass die Chance sehr groß ist, dass sich die Leute in diesen 'Blasen' vor Ort sicherer fühlen können als in ihrem Alltag daheim", sagte NHLPA Special Assistant to the Executive Director Mathieu Schneider am Samstag. "Wären wir uns dessen nicht von Anfang an sicher gewesen, dann hätten wir diesen Prozess erst gar nicht auf den Weg gebracht."

 

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Diese Entwicklung nahm ihren Anfang, nachdem die Liga am 12. März unterbrochen werden musste, weil Bedenken bezüglich des Coronavirus eine Fortsetzung der regulären Saison unmöglich machten. 

Seither arbeiteten NHL und NHLPA gemeinsam mit einem 'Return to Play'-Komitee daran den sichersten Weg für eine sportliche Beendigung der Saison zu ermitteln.

Das Ergebnis war ein Format, welches in einer Qualifikationsrunde, die 16 Teams in acht 'Best-of-5'-Duellen aufeinandertreffen lassen will, und in einer Ausspielung der Setzliste der jeweils vier punktbesten Teams einer jeden Conference (in Form einer 'Jeder-gegen-jeden'-Runde), Gestalt annahm.

Die erfolgreichen Teams werden für die ersten beiden Runden der Stanley Cup Playoffs jeweils in Toronto bzw. Edmonton bleiben können, bevor dann die Conference Finalserien und das Stanley Cup Finale für die verbliebenen Mannschaften in Edmonton Ausgetragen werden.

Der Grund, warum diese beiden Städte ausgewählt wurden, lag in der jeweils günstigen Zahl von COVID-19-Infizierten. 

"Die Tatsache, dass wir uns für diese beiden Spielorte entschieden haben, gibt uns bessere Testmöglichkeiten. Wir kaufen diese COVID-19-Tests auf dem Markt und zahlen auch dafür", betonte Commissioner Gary Bettman. "Wir wollen den Leuten vor Ort ihre gesundheitliche Versorgung nicht verschlechtern, und wir sind sicher, dass uns dies so gelungen ist."

 

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Spieler und Betreuerstab werden an jedem Tag während der Phase 3 getestet werden. Die Trainingscamps beginnen am Montag. In den sieben Tagen vor den Reisen zu den Spielorten am 26. Juli (Phase 4), werden alle 52 Individuen im Teamtross (darunter maximal 31 Spieler) in 48 Stunden dann jeweils drei Mal getestet. 

Am zukünftigen Spielort angekommen werden die Mannschaften in Phase 4 dann in Sicherheitszonen untergebracht, die jeweils die Hotels, Restaurants, Trainingshallen und die Arena selbst umfassen. 

Dort werden tägliche COVID-19-Tests durchgeführt, die Beteiligten auf Symptome und ihre Körpertemperatur hin untersucht.

"Ich denke, wir haben eine gute Lösung gefunden", sagte Deputy Commissioner Bill Daly. "Das ist ein Verfahren, dass mit vielen anderen Profi-Sport-Ligen abgestimmt ist und unter der Kontrolle des CDC (Centers for Disease Control and Prevention) steht und auch ins Weiße Haus geht."

Daly betonte erneut, dass 'ein positiver Test nicht gleich das ganze Turnier beenden sollte'.

"Doch natürlich müssen wir sehr sorgsam mit der Spielergesundheit und ihrer Sicherheit umgehen. Wir leben in einer Pandemie, die unseren Alltag verändert hat", sagte er. "Das ist nicht die Zeit für überstürzte Entscheidungen. Es gilt den Rat der Mediziner zu befolgen. Und das werden wir tun."

 

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Die NHL wird auch weiterhin regelmäßige Updates bezüglich der Testergebnisse veröffentlichen, ohne die Namen der betroffenen Spieler und ihrer Teams zu nennen. Die Klubs selber dürfen keine entsprechenden Nachrichten veröffentlichen.

Mit Beginn der Trainingslager wird die Liga auch über alle eventuellen Verletzungen von Akteuren informieren um ihre Privatsphäre zu schützen.

"Medizinische Vertrautheit ist in diesem Prozess sehr wichtig", sagte Daly. "Wir haben als Liga eine Verpflichtung zur Transparenz, bei gleichzeitigem Respekt vor dem Umgang mit dem Virus. Zumindest im Moment übernimmt daher die Liga diese Aufgabe und den Klubs ist es aktuell verboten sich zu diesen Dingen zu äußern. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der COVID-Test-Ergebnisse. Nur so kann das System funktionieren."

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