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Neuvirth führt Flyers zum Sieg über Wild

von Adam Kimelman / NHL.com

PHILADELPHIA – Pierre-Edouard Bellemare traf früh im letzten Drittel und machte damit den 3-2-Erfolg der Philadelphia Flyers gegen die Minnesota Wild im Wells Fargo Center am Donnerstag perfekt.

Zudem waren Sam Gagner und Mark Streit für Philadelphia (27-22-11) erfolgreich. Goalie Michal Neuvierth machte 24 Saves, darunter eine tolle Parade gegen Wild-Stürmer Charlie Coyle in den letzten Sekunden. Damit hielt er den Sieg fest.

Es war der dritte Heimsieg der Flyers in den letzten zehn Spielen (3-3-4). Ihre Serie von sechs aufeinanderfolgenden Begegnungen zu Hause geht am Samstag gegen die Arizona Coyotes in die nächste Runde.

Der Österreicher Thomas Vanek verbuchte einen Treffer und einen Assist für Minnesota (27-24-10). Die Wild haben nun zum zweiten Mal in Folge verloren, nachdem man die ersten vier Partien unter dem neuen Coach John Torchetti siegreich gestaltet hatte. Den zweiten Wild-Treffer markierte Mikael Granlund. Torwart Devan Dubnyk verbuchte 28 Saves.

Mit dieser Niederlage ging auch eine Auswärts-Erfolgsserie der Wild von drei Spielen zu Ende, ihrer längsten seit jener von sechs Siegen nacheinander zwischen 20. Februar und 14. März 2015.

Ballemare beendete mit seinem vierten Saisontor eine lange Durstrecke von 32 torlosen Partien. Dubnyk hatte zuvor gegen Velde noch abgewehrt. Den Abpraller netzte Ballemare bei 3:21 auf der Uhr im letzten Drittel ein.

Die Wild hatten zwei späte Ausgleichschancen, scheiterten aber am glänzend aufgelegten Neuvierth. Unter anderem machte er eine Riesenchance von Granlund mit einer Glanzparade zunichte.

2.6 Sekunden vor Schluss folgte dann die spektakuläre Rettungstat gegen Coyle. Neuvierth tauchte ab und stoppte den Puck mit seiner Kelle, bevor er über die Linie rutschte und begrub ihn unter seinem Körper.

Der Treffer des Schweizers Mark Streit zur zwischenzeitlichen 2-1 Führung der Flyers fiel in Überzahl. Es war sein fünfter Saisontreffer und der erste seit 19 Spielen. Streits Landsmann Nino Niederreiter kam bei den Wild auf eine Eiszeit von 19:12.

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