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9. Powerranking: Dominanz der Lightning

Tampa Bay untermauert seine Stärke und erstürmt Platz eins, Stars verdrängen Wild aus den Top-10

von Bernd Rösch @nhlde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

20:9 Tore und acht Punkte in vier Partien waren eine Kampfansage der Tampa Bay Lightning an die Konkurrenz. Nur die Calgary Flames, die ebenfalls ihre vier Auftritte in der vergangenen Woche gewannen und es dabei auf ein Torverhältnis von 19:10 brachten, konnten da mithalten. Ungeschlagen blieben auch die Dallas Stars, die jedoch nur zwei Auftritte zu absolvieren hatten. Die Chicago Blackhawks (0-3-0) und die Buffalo Sabres (0-2-1) konnten sich als einzige Mannschaften über keinen Sieg freuen.

 

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1. Tampa Bay Lightning (23-7-1, Vorwoche: 2)

Mit zwei doppelten Punktgewinnen in der Fremde bei den New Jersey Devils (5:1) und Detroit Red Wings (6:5 SO) sowie zuhause gegen die Boston Bruins (3:2) und Colorado Avalanche (7:1) bauten die Tampa Bay Lightning ihre Tabellenführung in der Atlantic Division aus und verteidigten auch ihren Spitzenplatz als punktbestes Team der Liga. Die Lightning sind seit mittlerweile sechs Partien ungeschlagen.

Gleich zehn Spieler konnten sich in die Riege der Torschützen eintragen. Kapitän Steven Stamkos (4 Tore, 3 Assists) führt diese vor Rookie Mathieu Joseph (3 Tore, 1 Assist) an. Rechtsaußen Nikita Kucherov (1 Tor, 5 Assists) brachte es auf sechs Scorerpunkte.

In der kommenden Woche haben die Lightning nur zweimal Gelegenheit ihren Torhunger zu stillen, wenn sie in der Amalie Arena von Tampa die New York Rangers und die Toronto Maple Leafs empfangen. 


2. Toronto Maple Leafs (20-9-1, Vorwoche: 1)

Zunächst bauten die Toronto Maple Leafs, zu Gast bei den Sabres (4:3 OT) und vor heimischer Kulisse gegen die Red Wings (5:6 OT), ihre Punkteserie auf sechs Spiele aus (5-0-1), doch anschließend fanden sie im TD Garden in den Bruins (3:6) ihren Meister.

Center Auston Matthews (3 Tore, 3 Assists) und Verteidiger Jake Gardiner (1 Tor, 5 Assists) führen die teaminterne Wochenwertung der Maple Leafs an, bei denen Rechtsaußen William Nylander, der sich mit ihnen auf einen 6-Jahres-Vertrag geeinigt hatte, in seinen ersten zwei Saisonpartien noch ohne Scorerpunkt blieb.

Die Maple Leafs geben in den kommenden sieben Tagen Gastspiele bei den Carolina Hurricanes, den Lightning und den Florida Panthers.

Video: TOR@BUF: Matthews trifft spät in der Overtime


3. Nashville Predators (19-10-1, Vorwoche: 3)

Die Nashville Predators konnten nicht mit der Ausbeute aus ihrem Wochenprogramm zufrieden sein. Sie bezwangen zwar ihre Gäste aus Buffalo (2:1), mussten dann aber schmerzliche Niederlagen bei den Vancouver Canucks (3:5) und den Flames (2:5) hinnehmen.

Verteidiger Roman Josi (3 Assists) war der einzige Spieler des Tabellenführers der Central Division, der in allen drei Auftritten punktete. Ebenfalls drei Scorerpunkte gelangen Center Colton Sissons (2 Tore, 1 Assist).

Ihren ersten Divisions-Platz verteidigen, würden die Predators gerne in den Heimspielen gegen die Ottawa Senators, Canucks und Devils.


4. Washington Capitals (17-9-3, Vorwoche: 4)

Zum Wochenauftakt unterlagen die Washington Capitals zuhause gegen die Anaheim Ducks (5:6) und bei den Vegas Golden Knights (3:5), doch für einen versöhnlichen Abschluss sorgten Auswärtssiege bei den Arizona Coyotes (4:2) und Columbus Blue Jackets (4:0).

Keine Zweifel an seiner Torgefährlichkeit ließ Washingtons Teamkapitän Alex Ovechkin (3 Tore, 2 Assists) aufkommen. Linksaußen Jakub Vrana (3 Tore, 1 Assist) hat seine wieder neuentdeckt. Den Shutout in Columbus durfte sich Schlussmann Braden Holtby mit 28 Saves gutschreiben lassen.

Zurück in heimischen Gefilden, treffen die Capitals auf die Red Wings und die Sabres. In der Zeit dazwischen statten sie den Hurricanes einen Besuch ab.


5. Winnipeg Jets (17-9-2, Vorwoche: 5)

Dass es keine leichten Gegner in der Liga gibt, bekamen die Winnipeg Jets in der Heimpartie gegen die St. Louis Blues (0:1) zu spüren, nachdem sie zuvor aus Manhattan bei den Rangers (4:3 SO) und in Brooklyn bei den New York Islanders (3:1) mit voller Punktausbeute ihre Erfolgsserie auf vier Siege ausgebaut hatten.

Ladehemmung verspürte in den drei Partien Patrik Laine, der ohne Scorerpunkt blieb. An jeweils drei Toren der Jets waren Verteidiger Jacob Trouba (1 Tor, 2 Assists) und Rechtsaußen Blake Wheeler (3 Assists) beteiligt.

Die Jets empfangen in den nächsten fünf Tagen im Bell MTS Place mit den Philadelphia Flyers, den Blackhawks und Edmonton Oilers drei Teams, die außerhalb der Playoff-Ränge liegen. Die Jets dürften jedoch nach dem Blues-Spiel gewarnt sein. Winnipegs Wochenprogramm schließt ein Gastauftritt in Chicago ab.

 

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6. Colorado Avalanche (17-8-5, Vorwoche: 7)

Auf ihrer vier Spiele umfassenden Tour durch den Osten wechselnden sich bei den Colorado Avalanche im zweitägigen Rhythmus Siege und Niederlagen ab. In Detroit (2:0) und in Sunrise bei den Florida Panthers (5:2) behielt die Truppe von Trainer Jared Bednar die Oberhand, doch gegen die Pittsburgh Penguins (3:6) und die Lightning (1:7) zogen sie den Kürzeren.

Linksaußen Gabriel Landeskog (2 Tore, 4 Assists) und Rechtsaußen Mikko Rantanen (1 Tor, 4 Assists) führen die Punktewertung der Avalanche an. Torwart Semyon Varlamov (GAA 4,53; 86,1 SV%), der gegen die Red Wings zu seinem ersten Saison-Shutout kam, musste nach fünf Gegentoren in Tampa seinen Kasten zu Gunsten von Philipp Grubauer (GAA 2,61; 92,0 SV%) räumen.

Der Spielplan sieht für Colorado Heimpartien gegen die Oilers und die Stars sowie einen Gastauftritt in St. Louis vor.


7. Calgary Flames (19-9-2, Vorwoche: 10)

Ob auswärts bei den Blackhaws (3:2) und Blue Jackets (9:6) oder im Scotiabank Saddledome gegen die Minnesota Wild (2:0) und die Predators (5:2), die Calgary Flames waren nicht zu stoppen, bauten ihre Siegesserie auf fünf Spiele aus und belohnten sich mit dem ersten Platz in der Pacific Division.

Linksaußen Johnny Gaudreau (2 Tore, 8 Assists), Center Elias Lindholm (5 Tore, 3 Assists) und Sean Monahan (4 Tore, 4 Assists) ließen ein- ums andere Mal bei den Gegnern lange Gesichter zurück. Schier zum Verzweifeln brachte Schlussmann Mike Smith mit 31 Saves bei seinem zweiten Saison-Shutout die Stürmer der Wild.

Die Westkanadier möchten ihre Erfolgsfahrt gerne in Edmonton, zuhause gegen die Flyers und in St. Paul bei den Wild fortsetzen.

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8. Buffalo Sabres (17-9-4, Vorwoche: 6)

Für die Buffalo Sabres hingen vergangene Woche die Trauben zu hoch. Ein mageres Pünktchen sprang für sie aus ihren Auftritten in Nashville (1:2) sowie vor heimischer Kulisse gegen die Maple Leafs (3:4 OT) und Flyers (2:6) heraus.

Ihre sechs Tore aus den drei Partien erzielten die Center Jack Eichel (4 Tore) und Sam Reinhart (2 Tore, 2 Assists). Verteidiger Rasmus Ristolainen (3 Assists) leistete zu dreien die Vorarbeit.

Mit den Los Angeles Kings und den Coyotes empfangen die Sabres als nächste zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte der Western Conference. Anschließend begeben sie sich auf Reise in die US-Hauptstadt, wo sie von den Capitals erwartet werden.


9. Boston Bruins (15-10-4, Vorwoche: 8)

Mit einem 6:3-Achtungserfolg im "Original-Six"-Match gegen die Maple Leafs sorgten die Boston Bruins für einen versöhnlichen Wochenabschluss, nachdem sie aus Florida, wo sie gegen die Panthers (0:5) und Lightning (2:3) verloren, mit leeren Händen die Heimreise antreten hatten müssen.

Center David Krejci (2 Tore, 1 Assist) traf als einziger Spieler der Bruins doppelt, ihr punktbester Akteur war David Pastrnak (1 Tor, 3 Assists).

Auch in den kommenden sieben Tagen treten die Bruins zweimal in der Fremde, in Ottawa und in Pittsburgh sowie einmal zuhause an, wenn sich die Coyotes die Ehre geben.


10. Dallas Stars (16-10-2, Vorwoche: Verfolger)

Ein relativ ruhiges Wochenprogramm mit nur zwei Spielen sah der Spielplan für die Dallas Stars vor. Die Texaner erledigten ihre Hausaufgaben mit Siegen über die Oilers (4:1) und San Jose Sharks (3:2), wodurch sie mittlerweile seit vier Partien ungeschlagen sind.

Rechtsaußen Brett Ritchie (2 Tore, 1 Assist) und Center Mattias Janmark (1 Tor, 2 Assists) trugen sich jeweils dreimal als Scorer in die Spielberichtsbögen ein. Für beide Stürmer war es eine beachtliche Ausbeute, wenn man bedenkt, dass sie im Durchschnitt nur 9:38 und 13:21 Minuten Eiszeit bekamen.

Die nächsten Bewährungsproben der Stars auf ihrer am Sonntag beginnenden Auswärtstour sind die Golden Knights, die Ducks, die Sharks und die Avalanche.


Die Verfolger: Columbus Blue Jackets (V), Montreal Canadiens (V), San Jose Sharks (V), Edmonton Oilers (V), Pittsburgh Penguins (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Minnesota Wild (9)

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