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Predators brennen erneut ein Offensivfeuerwerk ab

Nashville deklassiert Detroit und erreicht als erstes Team im Westen die Marke von 60 Toren

von Axel Jeroma @nhlde / NHL.com/de Freier Autor

Duchenes zweites Tor des Spiels

NSH@DET: Duchene trifft in Überzahl im Nachfassen

Matt Duchene trifft im Powerplay mit dem Nachschuss zu seinem zweiten Tor des Spiels und erhöht die Führung der Predators auf 5:1

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Die Nashville Predators haben am Montag zum wiederholten Male in dieser Saison ein Offensivfeuerwerk abgebrannt. Sie gewannen ihr Auswärtsspiel bei den Detroit Red Wings mit 6:1 und erreichten damit als erstes Team der Western Conference in der laufenden Spielzeit die Marke von 60 Treffern. Wenn die Abteilung Attacke der Predators ins Rollen kommt, kennt sie mit den Kontrahenten meist kein Pardon. In neun von 15 Spielen schoss Nashville mindestens vier Tore. Bei sieben Gelegenheiten waren es sogar fünf oder mehr.

Nach den ersten 20 Minuten sah es allerdings nicht nach einem Kantersieg für die Gäste aus. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie in der Little Caesars Arena mit 0:1 hinten. Andreas Athanasiou hatte die Red Wings mit einem Schlenzer aus dem linken Bullykreis in Führung gebracht. Nachdem die Predators im Anfangsdrittel mit ihren Chancen noch recht fahrlässig umgegangen waren, schlugen sie im mittleren Durchgang gnadenlos zu. Nick Bonino, Kyle Turris, Colton Sissons und Matt Duchene mit einem Doppelpack sorgten für klare Verhältnisse. Zum zweiten Mal in der Franchise-Geschichte hatten die Predators bei einem Auswärtsspiel fünf Tore in einem Drittel erzielt. Filip Forsberg markierte in der letzten Periode den 6:1-Endstand.

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"Ich bin froh, dass wir für unseren Einsatz belohnt worden sind", bekannte Doppeltorschütze Duchene im Anschluss an die Partie. "Zwischendurch waren wir zu nachlässig und haben ein paar Tormöglichkeiten ausgelassen. Aber alles in allem war das ein guter Auftritt von uns. Es hat Spaß gemacht", fügte er hinzu.

Trainer Peter Laviolette zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Bis auf das Gegentor und der ein oder anderen Chance auf beiden Seiten ist im ersten Drittel nicht viel passiert. Im zweiten Abschnitt ist es uns dann gelungen, mehr Pucks vor das gegnerische Tor zu bringen und unserer Gelegenheiten in Treffer umzumünzen", analysierte er.

Die Red Wings hatten sich in der jüngeren Vergangenheit zu einer Art Angstgegner für die Predators entwickelt. Von den elf Partien vor dem Duell am Montag konnte Nashville nur eine für sich entscheiden. "Umso mehr freut es mich, dass wir sie jetzt ausgerechnet in Detroit bezwungen haben", betonte Kapitän Roman Josi. "Mit diesem Sieg ist uns ein hervorragender Start auf unserem Auswärtstrip gelungen." Der Berner selbst trug mit zwei Vorlagen seinen Teil zum Erfolg bei. Mit nunmehr 16 Punkten (fünf Tore, elf Assists) führt er die teaminterne Scorerwertung an.

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Center Duchene hob die Bedeutung eines doppelten Punktgewinnes zu Beginn einer Dienstreise hervor. "Der Start bestimmt in der Regel den weiteren Verlauf eines Roadtrips. Ein Sieg gibt dir die nötige Sicherheit. Selbst wenn du das zweite Match verlieren solltest, weißt du, dass die Bilanz immer noch ausgeglichen ist. Wenn du auswärts mindestens eine Erfolgsquote von 50 Prozent erreichst, bist du in jedem Fall auf einem guten Weg im Hinblick auf deine Saisonziele", erläuterte er.

Ähnlich wie Duchene äußerte sich Coach Laviolette. "Dass wir gleich zum Auftakt unseres Roadtrips gewonnen haben, ist eine feine Sache. Den Schwung wollen wir auf die weiteren Stationen mitnehmen. Jetzt nutzten wir aber erst einmal die zwei Tage Pause, um uns in Colorado auf die nächste Begegnung vorzubereiten", führte er aus. Das Aufeinandertreffen mit den Avalanche ist am Donnerstag im Pepsi Center angesetzt (Fr. 3 Uhr MEZ; NHL.tv).

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Neben ihren Offensivkräften besitzen die Predators in Schlussmann Pekka Rinne einen weiteren Erfolgsgaranten. Der Finne hat eine besondere Serie am Laufen. Bei seinen zehn Einsätzen seit Saisonbeginn holte sein Team jedes Mal mindestens einen Punkt. Nie zuvor in der Klubhistorie ist dies einem Torhüter gelungen. Mit acht Siegen führt Rinne außerdem die NHL-Gesamtwertung bei den Torleuten zusammen mit Marc-Andre Fleury von den Vegas Golden Knights an.

Im Spiel bei den Red Wings erbrachte Rinne übrigens einmal mehr den Nachweis, dass er sich nicht nur aufs Verhindern von Toren versteht. Mit einem kurzen Pass auf Ryan Ellis leitete er den dritten Treffer der Predators von Sissons ein und verbuchte damit bereits seinen zweiten Assist in dieser Saison.

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