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Nashville muss zulegen um weiterzukommen

von Shawn Roarke / NHL.com

NASHVILLE – Der Weg zur Erlösung wurde für die Nashville Predators am Samstag deutlich länger.

Nach einer 5-1 Niederlage gegen die San Jose Sharks in Spiel fünf des Western Conference Halbfinales im SAP Center, liegen die Predators in der Best-of-7 Serie 3-2 hinten. Nashville muss die nächsten beiden Spiele gewinnen, angefangen mit Spiel sechs am Montag auf eigenem Eis, oder die Jagd nach dem Cup endet mal wieder vorzeitig.

"Wir müssen in Nashville unser bestes Spiel zeigen und die Serie hierher zurückbringen", stellte Linksaußen James Neal fest, der Nashvilles einziges Tor in Spiel fünf vorbereitete. "Ausruhen und auf das nächste Spiel vorbereiten, sonst ist es aus."

Die Predators haben einige Erfahrung damit den Weg von einem 3-2 Rückstand zurückzufinden. Sie haben es in der vorigen Runde geschafft. Gegen die favorisierten Anaheim Ducks gewann Nashville Spiel sechs und holte Spiel sieben in Anaheim mit 2-1.

"Aus den Erfahrungen die man macht, ob gut oder schlecht, lernt man", erklärte Trainer Peter Laviolette.

Aber Wissen alleine reicht nicht. Auch der Einsatz muss stimmen.

"Wir müssen arbeiten und sicher gehen, dass wir mit der Einstellung spielen, die wir brauchen um erfolgreich zu sein", sagte Laviolette. "Wir können einiges aus der letzten Runde mitnehmen, aber wir müssen unsere Einstellung ändern."

Nashville spielte am Samstag nicht mit der Einstellung eines Siegers. Sie wurden immer wieder überwältigt, hatten einige Fehler in der Zuordnung und schafften nur 25 Torschüsse. Nur fünf davon im entscheidenden zweiten Drittel, als San Joses 2-1 Führung auf 4-1 anwuchs.

"Wir wussten das sie angreifen würden und wir haben nicht genug dagegen gehalten", gab Verteidiger Ryan Ellis zu. "In den Playoffs muss man in Schwung kommen und das taten wir zu spät."

Nashville hatte diesen Schwung in Spiel vier. Neal glich spät zum 3-3 aus und die Predators überstanden einige knappe Situationen, bevor Mike Fisher nach 11:12 in der dritten Verlängerung den Siegtreffer machte.

Die Predators hoffen, dass das Momentum aus dem Sieg im längsten Spiel der Vereinsgeschichte bis zu Spiel fünf überlebt. Stattdessen schienen sie über weite strecken physisch und psychisch ausgebrannt.

Wir waren nicht so verzweifelt wie wir sein sollten", sagte Stürmer Colin Wilson. "Die Serie stand 2-2, beide Teams sollten die gleiche Einstellung haben. Die ersten zehn Minuten waren nicht unsere besten. Wir konnten das Momentum nicht lange genug halten. Sie hatten einfach das bessere Spiel."

Die Predators wissen, dass sie in den nächsten beiden Spielen besser sein müssen. Sie haben es früher geschafft und sie können es wieder schaffen.

"Wir müssen einfach nach Nashville und ein besseres Spiel erwischen", sagte Neal. "Unser Team macht das. Ich glaube an die Jungs. Wir raffen uns wieder auf."

Sie haben auch keine andere Wahl.

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