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Nashville bereit für Spiel 7 gegen Anaheim

von Nicholas Cotsonika / NHL.com

NASHVILLE -- In ihren 17 Spielzeiten in der NHL haben die Nashville Predators so viele Erfahrungen gesammelt: ihr erstes Spiel, ihr erstes Playoff Spiel, das All-Star Game 2016. Sie haben die Playoffs neun Mal erreicht und erfüllten die Bridgestone Arena mit Predators Gold, diese volle gelbe Farbe auf allen Replica Jerseys und Schwenktüchern.

Aber unter den Dingen, die sie noch nicht erfahren haben, ist eines der besten Spannungen, die es im Eishockey gibt: Spiel 7.

Endlich haben sie ihre Chance dazu.

Kapitän Shea Weber, der langlebigste Predator, der 763 Spiele der regulären Saison und 51 Playoff Spiele für diese Franchise und nur für diese Franchise absolviert hat, erzielte den Empty-Netter mit verbliebenen 10 Sekunden am Montag und sicherte so den 3-1 Sieg gegen die Anaheim Ducks in Spiel 6 der ersten Runde in der Western Conference.

Die Fans jubelten und schwenkten ihre Handtücher als die Zeit ablief. Die Predators erhoben ihre Schläger als Salut und verabschiedeten sich Richtung Honda Center in Anaheim für das Finale der Serie am Mittwoch (10 p.m. ET; NBCSN, SN, TVA Sports; Do. 4:00 Uhr MESZ).

Gewinnen sie dies, dann kämen sie von einem 3-2 Rückstand zurück und gewännen eine Serie zum ersten Mal in dieser Art. Sie würden zum dritten Mal in die zweite Runde einziehen.

"Dein Traum davon wächst weiter", sagte Weber mit einem Lachen. "Du spielst Auswärts Eishockey. Du spielst auf dem Teich. Es ist Spiel 7, Sieg in Verlängerung. Hoffentlich es ist für uns. Es ist eine unterhaltsame Zeit und wir werden sehen, was passiert."

Wie unterhaltsam ist Spiel 7? Nun, wie häufig hörst du einen Spieler aussagen, dass er die Stanley Cup Playoffs erwartet?

Torhüter Pekka Rinne, der ebenso seine gesamte NHL Karriere für die Predators spielte, lief in 447 Spielen der regulären Saison und 40 Playoff Spielen auf, sagte am Montagnachmittag er versuche sich lediglich auf Spiel 6 zu fokussieren. Aber er konnte sich nicht helfen.

"Ich habe über Spiel 7 nachgedacht", sagte Rinne. "Jetzt ist es da. Es ist ein großartiges Gefühl."

Es ist nicht so ein großartiges Gefühl für die Ducks. Sie haben sehr viel Erfahrung mit Spiel 7, besonders zuletzt. Sie wurden drei Jahre in Folge zu Hause in Spiel 7 eliminiert. Nicht nur das, sie haben das unter selben Umständen erlebt: nach einer 3-2 Führung in der Serie.

Sie erlebten es gegen die Detroit Red Wings drei Jahre zuvor in der ersten Runde. Sie erlebten es gegen die Los Angeles Kings zwei Jahre zuvor in der zweiten Runde. Sie erlebten es gegen die Chicago Blackhawks im Western Conference Finale letztes Jahr.

Ja, das Team hat sich verändert. Ja, die Ducks können sich Inspiration von den St. Louis Blues holen, die drei Jahre in Folge Chancen ausließen, die erste Runde zu überstehen, eine 3-2 Serien Führung am Samstag gegen die Blackhawks verspielten, eine 2-0 Führung in Spiel 7 am Montag verspielten und am Ende doch gewannen.

Aber lassen wir es auf uns zukommen.

"Natürlich glaube ich, dass es Druck gibt", sagte Predators Trainer Peter Laviolette. "Ich glaube Dinge aus der Vergangenheit beschäftigen einen etwas und es ist im Hinterkopf."

Die Ducks sind verdammt zum Siegen. Sie beendeten die NHL Tabelle als Sechster; die Predators als 14. Sie rangieren an Eins bei den Gegentoren und der Unterzahl; die Predators waren nicht annähernd so gut. Wenige rechneten mit einem Predators Sieg; nur drei von 70 Experten, aufgrund der Zählweise von Laviolette, der glücklich ist in der Außenseiterrolle zu spielen.

Die Ducks sind erwartungsgemäß Anwärter auf den Stanley Cup. Sie wurden zusammen gestellt, das zu erreichen und sie sind in den letzten drei Jahren an der Aufgabe gewachsen: Erste Runde, zweite Runde, dritte Runde. Eine weitere 3-2 Serien Führung und Spiel 7 verloren, wieder in der ersten Runde, wäre ein Desaster.

"Nichts muss gesagt werden“, sagte Kapitän Ryan Getzlaf, einer der Ducks, der bei jeder der drei Niederlagen in den vergangenen drei Jahren dabei war. "Wir müssen raus gehen und es tun. Es gibt keine großen Ansprachen oder sonst irgendwas wenn es ein Spiel 7 gibt. Jeder weiß, was er tun sollte und wir müssen raus gehen und besser zuschlagen als die andere Gruppe.“

Das Schöne daran ist, wie es immer ist, dass es nach sechs Spielen keine Vorahnung gibt was uns erwartet. Ein großartiges Spiel? Ein glückliches Tor? Ein Starspieler? Einer aus dem hinteren Glied?

Frederik Andersen kam auf 3-0 mit 96,6 Prozent Fangquote in dieser Serie seitdem er das Tor für Anaheim übernommen hatte. Er sah auch am Montag gut aus.

Trotzdem verlor er.

Zur selben Zeit hat Rinne elf Tore in drei Spielen zugelassen und kam auf 88,9 Prozent Fangquote in dieser Serie und er kam zurück, indem er nur ein Tor erlaubte und einen großartigen Save gegen Ducks Rechtsaußen Corey Perry spät im dritten Drittel zeigte. Wer macht den Unterschied in Spiel 7? Wer weiß?

Ducks Center Ryan Kesler hat Predators Center Ryan Johansen die meiste Zeit der Serie zugedeckt, indem er gegen ihn zu Hause als auch auswärts angetreten ist. Aber in einem seltenen Moment, als Kesler gegen ihn am Montag gefehlt hatte, nutzte Johansen die Gelegenheit und startete zu einer 2 auf 1 Situation und bediente James Neal zu dem was am Ende das Siegtor werden sollte. Wird er in Schlüsselmomenten in Spiel 7 ausbrechen können? Wird Kesler ihn erneut zudecken? Wird es etwas ausmachen?

Wird der Siegtreffer von jemanden wie Predators Verteidiger Mattias Ekholm kommen, der acht Tore in 82 Spielen der regulären Saison hatte und sein zweites in sechs Playoff Spielen am Montag erzielte, oder wird es jemand sein wie Perry, ein Rocket Richard Gewinner, der in dieser Serie noch nicht getroffen hat?

Das ist es worum es am Ende geht, Nashville.

Jetzt seid ihr an der Reihe.

"Sie sind großartige Fans", sagte Weber. "Ich bin sicher sie haben schon sehr viele Spiel 7 gesehen. Sie wissen, wie wichtig es ist, wie viel Spaß es macht. Es wird das erste unterhaltsame für diese Franchise und hoffentlich ist es ein gutes."

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