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Oilers und Habs unter den Besten

Edmonton 1984-85 und Montreal 1976-77 unter den Top 10 Meistermannschaften aller Zeiten von NHL.com/de

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Wer ist der beste Center der NHL? Wer der beste Goalie, Verteidiger oder Winger? Was waren die schönsten Momente der Saison 2016-17 oder wer waren die größten deutschsprachigen Spieler aller Zeiten? Und auf welche Spieler sollten wir uns in der kommenden Spielzeit am meisten freuen?

Während der gesamten Offseason wird NHL.com/de einen Blick zurück auf die Vergangenheit werfen und damit die Vorfreude auf die Saison 2017-18 anheizen. Heute: Die Top 10 Stanley Cup Meistermannschaften.

Vor exakt einem Monat entschieden die Pittsburgh Penguins das Stanley Cup Finale 2017 für sich. Im sechsten Spiel der Finaleserie bezwangen sie die Nashville Predators in der Bridgestone Arena mit 2-0 und holten die begehrteste Trophäe des Sports zum zweiten Mal in Folge nach Pittsburgh. Hier sind die Top 10 Meistermannschaften der NHL-Geschichte:

Vor exakt einem Monat entschieden die Pittsburgh Penguins das Stanley Cup Finale 2017 für sich. Im sechsten Spiel der Finalserie bezwangen sie die Nashville Predators in der Bridgestone Arena mit 2-0 und holten die begehrteste Trophäe des Sports zum zweiten Mal in Folge nach Pittsburgh. Hier sind die Top 10 Meistermannschaften der NHL-Geschichte:

1. Edmonton Oilers 1984-85

Als die Edmonton Oilers im Jahr 1985 ihren Triumph aus dem Vorjahr wiederholten und zum zweiten Mal in ihrer Franchisegeschichte den Stanley Cup holten, taten sie dies mit einer regelrechten Machtdemonstration. Angeführt von Wayne Gretzky, der eine Fabelsaison absolvierte und sage und schreibe 208 Hauptrundenscorerpunkte erzielte, übertraf die Mannschaft ihre Leistungen aus der Vorsaison.  

2. Montreal Canadiens 1976-77

Kapitän Serge Savards Team dominierte die Spielzeit 1976-77 nach Belieben. Nachdem die Montreal Canadiens schon im Vorjahr den begehrten Pokal in den französischsprachigen Teil Kanadas holten, gelang ihnen eine Rekordsaison. In der regulären Saison sammelten sie bis heute unerreichte 132 Punkte, im Stanley Cup Finale sweepten die Canadiens die Boston Bruins mit 16-6 Toren in vier Spielen.

3. Pittsburgh Penguins 1991-92

In der Spielzeit 1991-92 hatten die Pittsburgh Penguins einen der talentiertesten Kader der Eishockeygeschichte. Neben Vereinslegende Mario Lemieux konnten die Penguins auch auf die Unterstützung ihres erst 20-jährigen Wunderkinds Jaromir Jagr sowie der Routiniers Bryan Trottier und Paul Coffey bauen. Dank elf Stanley Cup Siegen in Folge wiederholten sie den Triumph des Vorjahres. Kapitän Lemieux verteidigte seine Conn Smythe Trophy.

4. Montreal Canadiens 1955-56

Ein wahrhaftiges Dreamteam schickten in den 1950er Jahren die Montreal Canadiens ins Rennen. Das mit Spielern wie Jean Beliveau, Maurice Richard, Bert Olmstead, Doug Harvey und Jaques Plante gespickte Team war ihren Gegnern in allen Belangen überlegen und holte 1956 die erste von insgesamt fünf Meisterschaften in Serie.

5. New York Islanders 1982-83

Im Jahr 1983 holten die New York Islanders zum dritten Mal in Folge die NHL-Meisterschaft und etablierten sich endgültig als die Eishockeydynastie der frühen 1980er Jahre. Zwar lieferten sie nur eine mäßige Hauptrunde ab, doch in den Stanley Cup Playoffs fanden sie zu ihrer alten Stärke zurück und übertrafen diese sogar noch. Im Stanley Cup Finale rangen sie das junge Team der Oilers in nur vier Spielen nieder.

6. Edmonton Oilers 1987-88

Die Mannschaft um Wayne Gretzky und Mark Messier fuhr in 1988 den vierten NHL-Titel in nur fünf Jahren ein. Auch wenn die Oilers schon in den Vorjahren die gefürchtetste Angriffsmaschinerie der Liga in ihren Reihen hatten, in den Playoffs der Saison 1987-88 erreichten sie ein neues Level. Nachdem sie in der Hauptrunde nicht an ihre Erfolge anknüpfen konnten und lediglich auf dem zweiten Platz der Smythe Division landeten, bewiesen die Oilers in der Postseason Moral. Auf dem Weg zur begehrten Trophäe gaben sie in den Stanley Cup Playoffs lediglich zwei Spiele ab.

7. Boston Bruins 1969-70

1969-70 war die herausragendste Saison von Bobby Orr. Der Verteidiger lies Rekorde über Rekorde purzeln und Rookiegoalie Tony Esposito gelangen überragende 15 Shutouts. Im Stanley Cup Finale sweepten die Bruins mit 4-0 gegen die St. Louis Blues und gewannen zum vierten Mal in ihrer Franchisegeschichte den Stanley Cup.

8. Colorado Avalanche 2000-01

Im Jahr 2001 holten die Colorado Avalanche ihre zweite und bislang letzte Meisterschaft. Nachdem das mit etlichen Topstars gespickte Team in der NHL-Hauptrunde 118 Punkte sammelte und mit der Presidents Trophy ausgezeichnet wurde, offenbarte es auch in den Stanley Cup Playoffs kaum Schwächen. Altverteidiger Ray Bourque sollte seinen ersten Stanley Cup gewinnen.

9. Detroit Red Wings 1997-98

Kapitän Steve Yzerman konnte die Detroit Red Wings im Jahr 1998 zu ihrer zweiten Meisterschaft in Folge führen. Das hocherfahrene Red Wings-Team um die Offensivcracks Yzerman und Sergei Fedorov sweepte im Stanley Cup Finale gegen die Washington Capitals.

10. Montreal Canadiens 1977-78

Neun zukünftige Hockey Hall of Famer schossen die Canadiens in der Saison 1977-78 zu ihrer dritten Meisterschaft in Folge. Nachdem die Canadiens im Conference Finale gegen die Toronto Maple Leafs sweepten, bezwangen sie im Stanley Cup Finale wie schon im Vorjahr die Bruins.

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