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McDavid auf den Spuren der Rekordjäger

Die ersten 135 Spiele: So startete der Jungstar im Vergleich mit den Eishockey-Größen Crosby, Lemieux und Gretzky in das Abenteuer NHL.

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

Jeden Samstag bringt Euch NHL.com/de mit seinem wöchentlichen Advanced Analytics Feature einen Einblick hinter die Zahlen. Von den Schüssen zu den Toren, Eiszeiten und darüber hinaus wollen wir die statistischen Themen und Trends aufgreifen, um Dir einen neuen Blick auf die NHL zu geben.

In dieser Ausgabe unternehmen wir den Vergleich zwischen den ersten 135 Spielen von Connor McDavid und Sidney Crosby sowie den Altstars Mario Lemieux und Wayne Gretzky.

Eishockey-Liebhaber geraten bei den Namen Wayne Gretzky und Mario Lemieux ins Schwärmen. Zwei der besten Spieler aller Zeiten haben eine ganze Ära geprägt und nie erreichte Bestmarken aufgestellt. Zwei NHL-Stars der Neuzeit, Connor McDavid und Sidney Crosby, eifern den Legenden von damals nach, jagen ihre Rekorde und tragen dabei ironischerweise ebenfalls die Trikots der Edmonton Oilers und der Pittsburgh Penguins. Doch wer erwischte den besten Start in seine Karriere? Eine Analyse...

McDavid: 157 Punkte

Jüngst absolvierte Edmontons Center Connor McDavid sein 135. NHL-Spiel in der regulären Saison. Anders als Crosby, Lemieux oder Gretzky, die diese Marke jeweils im Februar ihrer zweiten Spielzeit erreichten, brauchte McDavid verletzungsbedingt bis zum Anfang seiner dritten Saison. Die Bilanz des 20-jährigen Wunderkinds kann sich dennoch absolut sehen lassen: Der Mittelstürmer aus Richmond Hill (Ontario, Kanada) bringt es auf 50 Tore und 107 Assists (157 Scorerpunkte). Kein Wunder, dass Mitspieler, Fans und Kritiker von den Künsten des Linksschützen schwärmen.

Video: DAL@EDM: McDavid trifft mit einem raffinierten Schuss

Crosby: 192 Punkte

Vor zehn Jahren ereignete sich bereits ein ähnliches Phänomen: Ein gewisser Sidney Crosby drehte in Pittsburgh so richtig auf und wurde schnell mit den Allergrößten verglichen. Der aus Cole Harbour (Nova Scotia, Kanada) stammende Mittelstürmer starte sogar noch erfolgreicher in seine Eishockey-Karriere als McDavid: Nach 135 Spielen konnte der Linksschütze 65 Treffer und 127 Vorlagen (192 Scorerpunkte) vorweisen.

Video: PIT@NYR: Crosby bezwingt Lundqvist von hinter dem Tor

Lemieux: 218 Punkte

Kaum zu glauben, aber diese Wahnsinnswerte konnte ein Mario Lemieux, der 1984 in der NHL debütierte, sogar noch pulverisieren. Der ehemalige Penguins-Center aus Montreal (Quebec, Kanada) kam auf satte 83 Tore und 135 Assists (218 Scorerpunkte) in seinen ersten 135 Partien.

Gretzky: 242 Punkte

Der Größte aller Zeiten kann aber selbst über diese Bilanz wohl nur müden lächeln. Wayne Gretzky toppt auch in Sachen Karrierestart alles und jeden. Die Bilanz seiner ersten 135 Begegnungen für die Oilers liest sich geradezu unwirklich: Der Mittelstürmer aus Brantford (Ontario, Kanada) knipste ab der Saison 1979/80 84 Treffer und gab 158 Vorlagen (242 Scorerpunkte).

Viele Gemeinsamkeiten

Vier Center, vier Kanadier, vier Superstars, vier Punktegaranten. Obwohl die Unterschiede bei genauer Analyse doch beträchtlich sind, haben alle etwas gemeinsam: Sie starteten beeindruckend in ihre NHL-Karriere, drückten dem Eishockey ihrer Zeit ihren Stempel auf und verzauberten mit ihrem Spiel Mitspieler, Fans und Kritiker auf der ganzen Welt.

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