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Maple Leafs profitieren vom Heimvorteil

Capitals und Penguins lassen in der Scotiabank Arena Federn; Toronto geht die kommenden Aufgaben positiv an

von NHL.com/de Autor @nhlde / Marc Rösch

Es waren keine vier Minuten mehr auf der Uhr der Scotiabank Arena, als Zach Hyman im Slot seine Standhaftigkeit unter Beweis stellte und eine fabelhafte Aufholjagd für die Toronto Maple Leafs mit dem Treffer zum 3:2 gegen die Pittsburgh Penguins krönte.

Morgan Rielly gab, freigespielt von Mitchell Marner an der linken Bande, mächtig Gas. Er drang bis zum Bullykreis vor und spielte den Puck scharf in die Gefahrenzone. Weil dort viel Betrieb war, blieb Schlussmann Matt Murray von den Penguins nichts anderes übrig, als das Spielgerät unkontrolliert nach vorne abprallen zu lassen. Dort stand Hyman bereit, setzte sich mit großem Körpereinsatz durch und schob die freie Scheibe zum vielumjubelten 3:2-Siegtreffer ein.

"Ich habe mich direkt vor dem Tor platziert und um meine Position und den Rebound gekämpft", freute sich Siegtorschütze Hyman. "Ich bin so glücklich, dass es geklappt hat."

Video: PIT@TOR: Hyman fällt hin und trifft trotzdem

Die Maple Leafs riefen am Samstagabend eine starke Teamleistung ab, um die Penguins vor eigenem Publikum zu bezwingen. Obwohl sie nach 14 Minuten durch Tore von Sidney Crosby und Teddy Blueger mit 0:2 hinten lagen, gaben sie nicht auf. Sie kämpften sich zurück in die Partie, drehten das Spiel und holten die Punkte gegen die Drittplatzierten der Metropolitan Division. Hyman, Auston Matthews und Jake Gardiner erzielten die Tore für Toronto. Torhüter Garret Sparks parierte 28 Schüsse.

"Wir haben immer weitergearbeitet", sagte Linksaußen Hyman über den Arbeitssieg. "Wir sind drangeblieben und haben an uns geglaubt. Das ist ganz wichtig, wenn du gegen so ein gutes Team in Rückstand gerätst. Wir wollten ihnen nichts schenken. Auch weil Garret [Sparks] so stark war, hatten wir ein gutes Ende."

Doch für die Maple Leafs zählen nicht nur die hart erarbeiteten Punkte. Ebenso wichtig ist für sie, dass sie zum ersten Mal seit über einem Monat wieder zwei Spiele vor eigenem Publikum nacheinander für sich entschieden haben und damit gestärkt in die letzten zwei Partien ihrer aktuellen Heimserie gehen.

 

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Zuletzt konnte Toronto vom 18. bis zum 28. Dezember mehrere Heimspiele in Folge siegreich gestalten. Jetzt schalteten sie erst am Mittwoch die Washington Capitals aus, um dann am Samstag gegen die Penguins zu triumphieren. Ihre Heimbilanz von 13-11-1 in der Scotiabank Arena vor den Auftritten gegen die Capitals und die Penguins war alles andere als zufriedenstellend und schwächer als die der direkten Konkurrenz in der Atlantic Division. Durchbrochen wurden die beiden herausragenden Auftritte gegen die Top-Teams aus der Metropolitan Division nur von einer ernüchternden 2:3-Pleite am Freitag gegen die Detroit Red Wings.

Diese scheint jedoch längst vergessen: "Natürlich waren wir mit dem Ergebnis in Detroit überhaupt nicht zufrieden", erklärte Hyman. "Wir waren nicht präsent genug. Das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber es ist eine super Sache, dass wir heute direkt wieder ran durften und dass es gleich viel besser lief."

Die Maple Leafs machten gegen die Penguins viel Dampf und ließen ihrem Gegner kaum Platz zum Atmen. 33 zu 30 Torschüsse und 58 Prozent gewonnene Anspiele lautete die Bilanz.

Video: WSH@TOR: Kadri führt die Leafs zum Sieg

"Sie haben einerseits ihre Konter sehr gut ausgespielt, aber auch in der Zone enormen Druck aufgebaut", erkannte Crosby die Leistung des Gegners an. "Wir haben unseren Job in ihrem Drittel nicht ansatzweise so gut gemacht. Wir konnten den Puck nicht halten und haben das Momentum an sie abgegeben."

Das Momentum wird die Maple Leafs in die kommenden Aufgaben begleiten. Am Montag empfangen sie zunächst die Anaheim Ducks in der Scotiabank Arena, ehe am Mittwoch die Ottawa Senators zu Gast sind.

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