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Bruins-Maple Leafs

Bruins nach Spiel 5 gegen Maple Leafs vor dem Aus

Anschlusstreffer kommt für Boston bei Niederlage gegen Maple Leafs zu spät

von NHL.com/de @NHLde

Spielbericht: TOR 2, BOS 1

Maple Leafs gewinnen Spiel 5 zur Serienführung

Auston Matthews trifft als Erstes im 3. Drittel und die Maple Leafs holen die Serienführung mit einem 2:1-Sieg gegen die Bruins in Spiel 5

  • 05:08 •

Die Toronto Maple Leafs haben sich den ersten Matchball erspielt. Das Team aus Ontario gewann Spiel 5 der ersten Playoff-Runde der Eastern Conference bei den Boston Bruins mit 2:1. Bereits am Sonntag (Ortszeit) haben die Maple Leafs die Chance, in der heimischen Scotiabank Arena in die nächste Runde einzuziehen.

Im TD Garden zu Boston wollte es lange Zeit nicht mit dem Tore schießen klappen. Torontos Mitchell Marner hatte im ersten Drittel die beste Möglichkeit, konnte den Puck aber nicht an Tuukka Rask im Bruins-Tor vorbeibugsieren. Nach der ersten Pause übernahmen die Gastgeber das Kommando und hatten entsprechend auch das Gros der Chancen. Patrice Bergeron und Brad Marchand konnten allerdings Frederik Andersen im Kasten der Maple Leafs nicht bezwingen.

 

[Hier findest du alles über die BOS-TOR Serie]

 

Der Däne (28 Saves) hatte aber auch Glück, dass David Krejci nur den Pfosten traf. Bei diesem Schuss wäre der Goalie machtlos gewesen. Die Zuschauer waren schon jubelnd aufgesprungen. Doch Andersen schnappte sich den Abpraller. So ging es torlos ins dritte Drittel.

Hier war es an den Gästen, den Bann zu brechen. Auston Matthews gelang nach elfeinhalb Minuten im Schlussabschnitt auf Vorlage von Jake Muzzin die Führung für das Team aus Ontario. Der Treffer war etwas umstritten, da Zach Hyman Tuukka Rask (25 Saves) berührte. Bruins-Headcoach Bruce Cassidy nahm auch eine Challenge. Die Schiedsrichter befanden jedoch, dass hier kein Regelverstoß vorlag. Der Treffer zählte.

Video: TOR@BOS, Sp5: Matthews nutzt Vorlage von Muzzin

"Ich habe nur noch gebetet, dass das Tor zählt. In so einer Situation geht dir eine Menge durch den Kopf. Bisher hatte ich nicht gerade Glück, was solche Challenges angeht. Schön, dass der Treffer gezählt hat", meinte der Torschütze. Und sein Coach Mike Babcock meinte: "Man weiß ja nie, wie es ausgeht, wenn ein Tor noch mal überprüft wird." Und Zach Hyman konnte nach eigenem Bekunden gar nicht erst hinschauen.

Die Vorentscheidung fiel zwei Minuten später. Der Finne Kasperi Kapanen schloss eine Kombination über Morgan Rielly und Andreas Johnsson zum 2:0 für Toronto ab. Es war das erste Tor des Finnen in den diesjährigen Playoffs.

Natürlich gaben sich die Bruins nicht auf. Die Gastgeber warfen in der Schlussphase auch noch mal alles nach vorne. Mehr als der Anschlusstreffer von David Krejci wollte allerdings nicht mehr gelingen. Zumal das 1:2 auch erst knapp 44 Sekunden vor der Schlusssirene fiel. Anschließend brachten die Gäste den Sieg über die Zeit. "Wir haben schon bessere Spiele abgeliefert", sagte Bruins-Stürmer Brad Marchand. Und sein Teamkollege Patrice Bergeron ergänzte: "Eine verpasste Gelegenheit für uns. Aber das können wir jetzt nicht mehr ändern. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und für ein großes Spiel in Toronto bereit sein.

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