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Lundqvist enttäuscht über Rangers frühes aus

von Wes Crosby / NHL.com

PITTSBURGH - New York Rangers Torwart Henrik Lundqvist fühlte sich hoffnungslos.

Lundqvist spielte eine entscheidende Rolle beim Ausscheiden der Pittsburgh Penguins aus dem Stanley Cup in den letzten zwei Jahren. Am Samstag lies er vier Tore im zweiten Drittel zu und saß während dem dritten Drittel auf der Bank, als die Rangers im Conol Energy Center 6-3 die Penguins verloren und damit mit 4-1 aus der ersten Runde der Eastern Conference ausschieden.

"Im zweiten Drittel war es peinlich so viele Tore zu kassieren, aber es war ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit keine Saves machen zu können", sagte Lundqvist. "Bei dem Spielstand im zweiten Drittel (6-2), hatte ich definitiv kein gutes Gefühl. Im dritten Drittel auf der Bank zu sitzen und darüber nachzudenken, was schief gelaufen ist, da braucht man ein paar Tage um das und die ganze Saison zu analysieren. Was war gut? Was war nicht gut."

Lundqvist erzählte, er habe das Gefühl, New York hätte weniger Torchancen zulassen können, aber es sei seine Verantwortung, dass aus diesen Chancen keine Tore werden. Am Ende sagte Lundqvist, die Niederlage in der Serie sei seine Schuld.

"Man braucht einen starken Torhüter. Man braucht einen Torhüter, der viele große Saves macht", sagte Lundqvist. "Aus irgendeinem Grund macht man manchmal einen Schritt auf den Gegner zu uns er wechselt die Seite, manchmal bleibt man im Tor und sie kamen mit viel Zeit ins Drittel. Man braucht einen extrem Selbstbewussten Torhüter, um solche Schüsse zu stoppen und in den letzten beiden Spielen war ich dafür nicht stark genug."

Lundqvist kassierte in Spiel vier und fünf 10 Tore bei 41 Schüssen und wurde in beiden Spielen ausgewechselt. Er kassierte in sechs seiner letzten 16 Spiele vier Tore.

Lundqvist hatte keinen guten Start in die Serie, bekam im ersten Drittel den Schläger von Rangers Verteidiger Marc Staal ins Auge, bevor er das erste Tor von Penguins Stürmer Patric Honrqvist kassierte. Antti Raanta ersetzte Lundqvist zu Beginn des zweiten Drittels zum ersten von drei Malen.

Nach guten Leistungen beim 4-2 in Spiel zwei und der 3-1 Niederlage in Spiel vier, kassierte Lundqvist vier Tore bei 18 Schüssen, bevor er bei der 5-0 Niederlage in Spiel fünf ausgewechselt wurde. Am Samstag erging es ihm nicht besser, als er bei 23 Schüssen sechs Tore zuließ, bevor er nach dem zweiten Drittel ausgewechselt wurde.

"Unser Gegner war klüger und besser", gab Lundqvist zu. "In den letzten beiden Spielen, konnte ich einfach keinen Unterschied machen und das tut weh. Das ist mein Job."

New Yorks Trainer Alain Vigneault sagte, der Rest der Rangers sei genauso für die Niederlage verantwortlich.

"Das ist ein Mannschaftssport", sagte Vigneault. "Ich will niemanden ins Rampenlicht stellen. Wir sind als Team hierher gekommen um den Stanley Cup zu gewinnen und sind in der ersten Runde ausgeschieden, das ist jetzt enttäuschend."

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