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Tampa erringt dank gutem Start den dritten Sieg

Lightning gewannen nach einer 3:0-Führung mit 3:2 gegen die Capitals und sind nur einen Sieg vom Stanley Cup Finale entfernt

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Spielbericht: WSH 2, TBL 3

Lightning gegen Capitals in Spiel 5 zur Serienführung

Andrei Vasilevskiy macht 28 Saves und hilft den Lightning zum 3:2-Sieg in Spiel 5 und zur 3:2-Serienführung im Eastern Conference Finale.

  • 05:19 •

Die Tampa Bay Lightning fuhren vor heimischer Kulisse in Spiel 5 des Eastern Conference Finales der Stanley Cup Playoffs gegen die Washington Capitals den dritten Sieg ein. Sie schlugen die Capitals nach regulärer Spielzeit mit 3:2, nachdem sie 3:0 geführt hatten. Damit gehen die Lightning in der Serie 3:2 in Front und können am Montag mit einem Sieg in Washington in das Finale um den Stanley Cup einziehen.

"Ich kann diese Partie nicht erklären", gab Capitals Trainer Barry Trotz zu. Es war, als hätten wir gedacht, das Spiel geht erst 45 Minuten später los. Sie haben in der ersten Minute getroffen und wir sind dem Spiel fortan hinterher gelaufen... Nichts hat geklappt, wir haben nicht schnell genug gespielt und uns früh ein tiefes Loch gegraben."

Die Lightning gingen bereits nach 19 Sekunden durch Cedric Paquette in Führung, der seine erstes Tor der Playoffs feiern durfte. Ryan Callahan legte den Puck von der linken Bande aus in den Slot, wo Paquette alleine vor Torwart Braden Holtby auftauchte und in das untere rechte Eck abschloss. Es war das schnellste Tor in einem Playoff-Heimspiel der Lightning-Geschichte. Der vorherige Rekordhalter aus dem Jahr 2016 war Vorbereiter Callahan mit 27 Sekunden.

"Ich habe bereits zuvor gesagt, mit diesen beiden zusammenzuspielen, ist einfach unglaublich", erzählte Torschütze Paquette über seine Erfahrungen in einer Reihe mit Callahan und Chris Kunitz. "Sie haben mir dieses Jahr sehr geholfen. Wir spielen im Moment wirklich gut, haben unser Spiel gefunden und kennen unsere Rollen. Wir haben wirklich viel Spaß auf dem Eis."

Die Lightning dominierten das erste Drittel mit 13:4 Torschüssen und belohnten sich in der zehnten Spielminute mit dem 2:0. Nikita Kucherov legte an der blauen Linie zur Mitte auf Ondrej Palat ab, der die Chance mit einem verdeckten Handgelenkschuss zu seinem sechsten Tor in den Playoffs nutzte.

Im zweiten Drittel überraschten die Lightning die Capitals erneut mit einem schnellen Tor. Verteidiger Anton Stralman setzte sich mit einem starken Solo durch und zog über die Außenbahn zum Kasten, wo er zunächst an Schlussmann Braden Holtby scheiterte, doch Callahan war zur Stelle und staubte nach 33 Sekunden zur 3:0-Führung ab. Damit erzielte die vierte Sturmformation der Lightning ihr zweites Tor des Spiels.

"Sie sind einfach eine unserer Reihen", sagte Lightning Trainer Jon Cooper über die entscheidende, aber nominell letzte Reihe seiner Mannschaft. "Sie haben heute eine entscheidende Rolle gespielt und sie inspirieren die ganze Mannschaft. Sie wecken den Kampfgeist in unserer Truppe, das ist einfach ihr Ding."

Die Capitals kamen in der Folge besser in die Partie und belagerten das Tor der Lightning regelrecht. Bis zur Schlusssirene drehten sie das Torschussverhältnis auf 30:22. Der erhöhte Druck brachte in der 25. Minute auch erste Ergebnisse. Die Lightning schafften es nicht den Puck aus dem eigenen Drittel zu klären, die Scheibe landete bei Capitals Verteidiger Matt Niskanen, dessen Schuss von der blauen Linie von Evgeny Kuznetsov ins Tor abgefälscht wurde.

Doch die Capitals fanden in der Folge, trotz spielerischer Überlegenheit, zunächst keinen Weg, ein weiteres Mal den Puck im Tor unterzubringen und scheiterten immer wieder an Torwart Andrei Vasilevskiy. Erst 96 Sekunden vor Ende der Partie, traf Kapitän Alex Ovechkin mit einem Direktschuss von der linken Seite zum Anschlusstreffer.

Washington lief die Zeit davon, die Lightning konnten sich bis zum Ende der Partie schadlos halten und durften sich über den Sieg freuen.

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