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Draisaitl glaubt an die Oilers

Der Stürmer ist vom Einzug in die Stanley Cup Playoffs überzeugt

von Mike Zeisberger @Zeisberger / NHL.com Redakteur

STOCKHOLM - Leon Draisaitl sieht keinen Grund dafür, dass die Stanley Cup Playoffs im kommenden Frühjahr erneut ohne die Edmonton Oilers stattfinden sollten.

Nachdem das Team am Ende der Spielzeit 2016/17 erstmals nach elf Jahren wieder den Sprung in die KO-Phase geschafft hatte, enttäuschte die Mannschaft in der Vorsaison mit einer Ausbeute von lediglich 78 Zählern, was einem Rückstand von 17 Punkten auf die Colorado Avalanche entsprach, die die zweite Wildcard der Western Conference ergattert hatte.

"Wir Spieler müssen Verantwortung übernehmen und die bestmögliche Leistung abrufen", so Draisaitl während der NHL European Player Media Tour am Donnerstag. "Im Vorjahr haben wir auf dem Eis insgesamt nicht die Leistung abgerufen, die wir hätten abrufen können. Das kommt vor. Wir müssen jedoch alles dafür tun, dass dies nicht noch einmal passiert."

 

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"Als Team sind wir einfach zu gut besetzt, als das wir nicht zumindest um einen Playoff-Platz mitspielen müssten. Und selbst das wäre dann vermutlich nicht unsere Bestleistung. Wir wollen unbedingt erneut in die Playoffs und wir haben zweifelsohne das Zeug dazu. Jetzt müssen wir Spieler das unter Beweis stellen."

Draisaitls Aussagen decken sich damit weitestgehend mit Statements von Mannschaftskapitän Connor McDavid, der erst in der Vorwoche seinerseits öffentlich betonte, dass er froh darüber sei, dass das Management den Kern der Mannschaft beisammen gehalten habe.

Auf einen wichtigen Spieler werden die Oilers zunächst jedoch verzichten müssen. Verteidiger Andrej Sekera wird nach einer am Dienstag durchgeführten Operation an einer gerissenen Achillessehne auf unbestimmte Zeit ausfallen. Bereits im Vorjahr war er aufgrund einer in den Stanley Cup Playoffs 2017 erlittenen Kreuzband-Verletzung in den ersten 34 Saisonspielen nicht zum Einsatz gekommen.

"Das ist natürlich eine Enttäuschung für das ganze Team, am allermeisten natürlich für ihn selber", sagte Draisaitl. "Es tut mir sehr leid für ihn. Er hat sich nach seiner Verletzung zuletzt so hart zurückgekämpft, über den Sommer sehr intensiv trainiert. Jetzt hat es ihn wieder erwischt, wird er abermals eine ganze Weile ausfallen. Er wird uns sehr fehlen."

 

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Aus Sicht von Draisaitl müssen sich die Oilers besonders in einem Bereich dringend verbessern, wenn sie zurück in die Playoffs wollen, und das sind die Special Teams. Im Powerplay belegte Edmonton zuletzt den letzten Rang in der Liga. Lediglich 14,8 Prozent der Überzahlspiele führten zu einen eigenen Torerfolg. Und auch das Unterzahlspiel war mit 76,7 Prozent nicht sonderlich erfolgreich, bedeutete für das Franchise lediglich Rang 25 in der NHL. Ein Jahr zuvor reichte es mit 22,9 bzw. 80,7 Prozent noch zu den Plätzen fünf und 17 im ligaweiten Vergleich.

"Im Bereich der Special Teams waren wir ganz hinten. Das hilft natürlich nicht. Wir müssen uns da als ganzes Team steigern, uns mehr unterstützen und mit deutlich mehr Selbstvertrauen agieren."

Als Nummer 3-Pick der Oliers im NHL Draft des Jahres 2014 rangiert Draisaitl derzeit bei 207 Punkten (75 Tore, 132 Assists) aus 269 NHL-Spielen. Im Vorjahr brachte er es in 78 Spielen auf 70 Zähler (25 Tore, 45 Assists). Am 16. August 2017 hatte der Deutsche einen Vertrag über eine Laufzeit von acht Jahren unterzeichnet, der ihm ein Gehalt von insgesamt 68 Millionen US$ einbringen wird.

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"Natürlich ergibt sich für einen persönlich mit so einem langfristigen Vertrag auch ein erheblicher Druck", so Draisaitl. "Doch ich komme damit grundsätzlich gut klar, fühle mich nicht sonderlich unter Druck dadurch."

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