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Lemieux kennt Wert 2. Cups für Crosby, Malkin

von Nicholas Cotsonika / NHL.com

SAN JOSE -- Mario Lemieux stand alleine auf dem Eis inmiiten der Feierlichkeiten, schaute sich ruhig alles an, wie ein stolzer Vater, als seine Pittsburgh Penguins eine letzte Runde mit dem Stanley Cup drehten. Er hatte als Spieler mit den Penguins den Cup zwei Mal in die Luft gestemmt, 1991 und 1992. Es hatte ihm geholfen, ihn als einen der größten Spieler in der NHL Geschichte auszuzeichnen.

Jetzt haben Sidney Crosby und Evgeni Malkin den Cup auf zwei Mal als Spieler geholt. Nach ihrer Meisterschaft 2009 mit einem weiteren Erfolg nach sieben Jahren, die geprägt waren von Verletzungen, Enttäuschungen und Zweifeln.

Keine hätte das vor einem Jahr vorausgesagt, als die Penguins in der ersten Runde der Playoffs verloren hatten, als sie ihren Trainer wechselten, aber hier waren Crosby und Malkin nach dem Triumph mit einem 3-1 Sieg gegen die San Jose Sharks in Spiel 6 vom Stanley Cup Finale im SAP Center am Sonntag wieder obenauf, in einem anderen Level.

"Ich denke es ist wichtig für großartige Spieler wie Sid und Malkin zwei Cups zu haben", sagte Lemieux, der den Cup zum zweiten Mal als Penguins Eigentümer gewann. "Es ist so schwer ihn Jahr für Jahr zu gewinnen und für sie durch dieses Jahr zu gehen und ihren zweiten Cup zu gewinnen …"

Lemieux beendete seinen Satz nicht, vielleicht weil er fühlte, dass Crosby und Malkin noch nicht am Ende sind.

"Hoffentlich gibt es noch ein paar für sie", fuhr er fort. "Sie sind großartige Spieler."

Sie sind großartig, beide Gewinner der Hart Trophy als der wertvollste Spieler der regulären Saison und jetzt beide Gewinner der Conn Smythe Trophy als der Playoff MVP. Malkin gewann die Conn Smythe in 2009. Crosby gewann sie dieses Jahr.

Crosby war eine umstrittene Entscheidung, bedenkt man, dass er sein Team nicht im Scoring angeführt hat und in den Playoffs eine Minus 2 hatte. Er kam auf sechs Tore und und 19 Punkte, während Phil Kessel die Penguins mit 10 und 22 anführte. Aber es war Crosby der es für die Penguins möglich machte, Rookie Conor Sheary in die Topreihe aufzunehmen und es war Crosby der immer die schwierigsten Gegner auf sich genommen hatte und weniger schwierige die anderen überlassen hat. Ohne Crosby und Malkin, wäre Kessel nicht in der dritten Reihe. Wie viele Mannschaften haben so einen Luxus?

"Ich denke es bringt ihn in die Reihen der größten dieses Sport aller Zeiten", sagte Penguins Trainer Mike Sullivan. "Er ist meiner Meinung nach so gut. Ich habe es schon öfters hier gesagt während den Playoffs, er verdient die Conn Smythe. Seine Zahlen sagen nicht aus, welchen Einfluss er daran hatte, dem Team zu helfen zu gewinnen oder den Einfluss den er Tag für Tag hatte."

Penguins General Manager Jim Rutherford sagte: "Was könnte man in Sids Führung übersehen. Er ist ein immer-überall Spieler. Jeder schaut darauf, wie viele Punkte er jedes Spiel verbuchen kann, aber er bringt so viel mehr in unsere Mannschaft ein und seine Führung ist phänomenal."

Wie gesagt, Crosby erzielte in seinen letzten sieben Playoffspielen kein Tor und hatte nur eines in seinen letzten zehn. Malkin hatte zwei in seinen letzten neun. Zwei der besten Spieler in der Welt haben die Scoringliste nicht dominiert, trotzdem gewann einer von ihnen die Conn Smythe und ihre Mannschaft gewann den Cup dank eines neuen Trainers, einiger neuer Kräfte und bestehende Chemie. Das ist vielleicht beeindruckender.

Rutherford bemühte sich Crosby und Malkin mehr Hilfe zu geben, nachdem er die Penguins im Juni 2014 übernahm und er überarbeitete den Kader um den Stamm von Crosby, Malkin, Stürmer Chris Kunitz, Verteidiger Kris Letang und Torhüter Marc-Andre Fleury.

Die Schlüsselverpflichtung: Kessel im Juli 2015. Kritiker wunderten sich, ob Kessel ein Teil einer Meistermannschaft sein könnte, als er für die Boston Bruins und Toronto Maple Leafs spielte und er wurde außer Acht gelassen für den Team USA Kader für den World Cup of Hockey im September. Nun, Lemieux nannte ihn am Sonntagabend einen „außergewöhnlichen Kämpfer".

"Ich denke Jim Rutherford verdient viel Anerkennung, beginnend mit dem Phil Kessel Trade", sagte Lemieux. "Das war ein wichtiger Baustein, wenn sie die Playoffs verfolgt haben."

Ein weiterer Schlüssel: Beförderung von Sullivan von Wilkes-Barre/Scranton aus der American Hockey League am 12. Dezember. Die Penguins hatten 15-10-3 zu diesem Zeitpunkt. Sie verloren ihre nächsten vier Spiele. Aber Sullivan hauchte den Penguins wieder Stärke und Fähigkeiten ein.

"Wir versuchten eine Identität zu kreieren", sagte Sullivan. "Als wir hereinkommen und ein Spiel spielen, ihre Trainer haben ein Meeting vor dem Spiel. Was werden sie über die Pittsburgh Penguins sagen? Wenn 29 Teams dasselbe sagen, dann haben wir eine Identität kreiert, Das war es, was wir versucht haben."

Rutherford unternahm weiter Veränderungen um diese Identität zu fördern. Er tradete nach Verteidiger Trevor Daley am 14. Dezember, Stürmer Carl Hagelin am 16. Januar und Verteidiger Justin Schultz am 27. Februar. Er holte Sheary, Tom Kuhnhackl, Matt Murray und Bryan Rust aus der AHL. Sie spielten bereits für Sullivan in der AHL, also wussten sie was er erwarten würde und was sie tun könnten.

Die Penguins erreichten nicht nur die Playoffs, sie gingen in die Playoffs mit 15 Siegen in ihren letzten 17 Spielen und entdeckten die "HBK Line" von Hagelin, Center Nick Bonino und Kessel die sie zu einem Albtraum für ihre Gegner gemacht hat.

"Das ist vielleicht das smarteste Eishockeyteam, das ich jemals gesehen habe", sagte Penguins Verteidiger Ben Lovejoy. "Jeder spricht von unserer Geschwindigkeit, die wir hereingebracht haben. Wir brachten sie aus einem guten Grund rein. Wir taten alles um unsere Probleme im ersten halben Jahr zu lösen Wir waren nicht in der Lage uns durchzusetzen. Sully kam herein mit einer Idee, mit einem Plan und wir hatten keine Wahl. Von unserer ersten Reihe bis zu unserem dritten Verteidigerpaar, jeder brachte sich ein und das war der Grund, warum wir die Wende geschafft haben."

Es war schwer genug den Cup zwei Mal zu gewinnen, als Lemieux es tat. Es ist schwerer jetzt in der Ära des Salary Cup und Ausgeglichenheit, aber möglich mit viel Einsatz, gekonntem Management, smartes Coaching und entwickelnder Performance. Die Penguins sind eines von drei Mannschaften die den Cup seit der Einführung des Caps in 2005-06 mehrmals gewinnen konnten. Die Chicago Blackhawks (2010, 2013, 2015) und Los Angeles Kings (2012, 2014) sind die anderen beiden. Dieses Spiel kann dich aufwühlen und es kann dich überraschen, zum Guten und zum Schlechten.

"Du weißt es einfach nicht in den Playoffs", sagte Lemieux. "Es ist nur eine Sache dort hinzukommen und ein gutes Team auf dem Eis zusammen zu stellen und an sich selbst zu glauben und du brauchst einige Pausen. Das ist eine schwierige Trophäe zu gewinnen, aber wir hatten ein großartiges Team und wir haben es geschafft."

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