Der 55-jährige Messier durfte sich sodann als erster Oilersspieler auf dem Ergebnistableaut eintragen. In der 15. Spielminute, als die Hausherren bereits mit 3-0 führten, schnappte er sich wie es sich für einen Center der alten Schule gehörte in der eigenen Zone die Scheibe um sodann den Angriff einzuleiten. Als Spielführer suchte er dann den Abschluss höchst selbst und verwandelte aus gefühlt 18 Metern zielsicher per Handgelenkschuss. Diese Zielsicherheit musste er sich jedoch lange hart antrainieren.
Für Messier, der sich noch gut daran erinnert, wie er 1979 sein erstes Profilspiel in Winnipeg absolvierte, bedeutete das Alumni Game ausgesprochen viel: "Es gibt diese unglaubliche Leidenschaft in ganz Kanada. Egal wo du hinkommst oder wo du spielst. Ich erinnere mich gut daran, was es in Winnipeg für eine Faszination für diesen Sport gibt. Den Sportlern wird viel Respekt entgegengebracht. Das heutige Spiel bedeutet so viel mehr als nur der Sport selbst. Die Beziehung zwischen Fan und Spieler ist sehr wichtig. Die Entwicklung von damals, als ich für die Indianapolis Racers meinen ersten Wechsel machte zu heute, wo solche Stadien gefüllt werden, ist der Wahnsinn."