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Islanders bereit für nächsten Schritt

New York bringt sich mit Verpflichtung von Andrew Ladd und Jason Chimera für weiteren Vorstoß in die Playoffs in Position

von Brian Compton @BComptonNHL / NHL.com Stellvertretender Chefredakteur

Eine NHL Saison ist voller Wendungen für jedes der 30 Teams der Liga. Hier sind fünf der größten Fragen, die die Saison der New York Islanders prägen könnten: 

Kommt Andrew Ladd auf 30 Tore?

Ladd, 30, gewann den Stanley Cup zwei Mal und wurde wegen seiner Vielseitigkeit geholt. Aber Ladd hat bereits fünf Mal wenigstens 20 Tore in einer Saison gemacht und bekommt die Chance, auf dem linken Flügel mit Tavares zu spielen, der vielleicht für noch mehr Tores sorgen kann. "Ich für meinen Teil, spiele einfach mein Spiel", sagte Ladd. "Ich denke, wenn man versucht zu viel zu machen, dann kriegt man Probleme und nichts funktioniert mehr. Ich denke, mit einem Spieler wie Tavares, muss ich es einfach halten und und die Dinge machen, die ich gut kann und er macht das, was er gut kann."

Ist Mathew Barzal bereit für die NHL?

Die Islanders liebten im letzten Trainingslager Barzals Talent und seine Arbeitseinstellung und der Abgang von Center Frans Nielsen könnte dem 19-jährigen einen Platz in der NHL eröffnen, sollte er im Camp weiterhin eine gute Leistung bringen. Barzal bekam Einsätze in der ersten Reihe mit Ladd und PA Parenteau, während Tavares beim World Cup of Hockey 2016 für Team Kanada spielte. "Das sind natürlich große Fußstapfen", gab Barzal der Islanders Website gegenüber zu. "Aber ich denke von Tag zu Tag und egal mit wem ich spiele, ich gehe da raus, spiele mein Spiel und versuche hart zu arbeiten." 

Kann Ryan Pulock über die volle Zeit in der Abwehr spielen?

Pulock, der am Donnerstag 22 wird, zeigte letzte Saison in seinen 15 Spielen in der regulären Saison vielversprechende Phasen und erzielte in den Playoffs ein Tor und zwei Assists in sechs Spielen und half den Islanders damit zum ersten Mal seit 1993 in die zweite Runde zu kommen. Pulock ist ein starker Rechtsschütze und könnte eine Schlüsselrolle im Powerplay der Islanders einnehmen, sollte er die Chance bekommen. Da Verteidiger Dennis Seidenberg am 28. September einen Vertrag für ein Jahr unterschrieb, ist aber klar, dass Pulock sich seinen Platz erst verdienen muss, genau wie letztes Jahr. "Das war nicht so schlimm", sagte Pulock über seine Erfahrung im letzten Jahr. "Das gab mir die Chance so weit zu kommen, mich wieder an die Jungs zu gewöhnen, wieder ein Gefühl dafür zu entwickeln. Ich hatte ein paar gute Trainingseinheiten, bevor ich spielen konnte und ich habe auf meine Gelegenheit gewartet. Als sie dann da war, war das natürlich ein besonderer Moment für mich, mein erstes NHL Spiel."

Video: FLA@NYI, Sp3: Pulock trifft bei 5-gegen-3

Werden die Islanders wieder mit drei Torhütern spielen?

Jaroslav Halak war letzte Saison nicht begeistert von der Entscheidung der Islanders, Thomas Greiss und Jean-Francois Berube weiter im Kader zu behalten, aber Greiss bleibt noch ein Jahr in seinem Vertrag und Berube unterschrieb am 5. Juli für ein weiteres Jahr. Berube machte letztes Jahr sieben Spiele, eine Zahl die er sicher gerne wachsen sehen würde. Aber wenn Halak und Greiss gesund sind, muss man sich fragen, ob Islanders GM Garth Snow vielleicht versuchen wird einen seiner drei Torhüter zu tauschen, bevor am 13. Oktober die reguläre Saison beginnt.

Kann Jason Chimera den Islanders zum nächsten Schritt verhelfen?

Chimera ist 37, aber seine läuferischen Fähigkeiten lassen ihn jünger wirken. Er erzielte letztes Jahr 20 Tore, womit er seinen persönlichen Rekord einstellte und verhalf den Washington Capitals damit zur Presidents Trophy. Der Linksaußen unterschrieb am 1. Juli für zwei Jahre bei den Islanders, die sich darauf verlassen werden, dass er Geschwindigkeit, Härte, Führungsqualitäten und Punkte beisteuert.

"Ich glaube ich weiß, was funktioniert und was nicht", sagte Chimera. "Aber ich denke auch, dass ich schon lange dabei bin und mit meiner Erfahrung in den Playoffs meinen Beitrag leisten kann. Was ich an diesem Team mag ist, dass wir vier Reihen haben, die in den Playoffs einfaches Eishockey spielen können und je einfacher man in den Playoffs spielt, desto besser ist man. Man muss sich nur Washington ansehen. Wir hatten technisch unglaublich starke Spieler und sind nie über die zweite Runde hinaus gekommen. Diese Hürde haben wir einfach nicht geschafft. Hoffentlich kann ich einer dieser Spieler sein, die ankommen und dem Team über die Hürde helfen. Bei uns ist viel in Bewegung, viele junge Spieler werden dieses Jahr einen weiteren Schritt machen und ich freue mich ein Teil davon zu sein."

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