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Forsberg im Finale noch ohne Punkt

Der 22-jährige Schwede der Predators ist aufgrund dieser Tatsache nicht beunruhigt

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

NASHVILLE - In 38 Playoff Spielen seiner Karriere kommt Filip Forsberg auf 14 Tore und elf Assists. Davon hat er in diesem Jahr bis zum Beginn des Stanley Cup Finales acht Tore und sieben Assists in 15 Spielen markiert. Für einen erst 22-jährigen Stürmer eine durchaus gute Bilanz.

Doch in der Finalserie gegen die Pittsburgh Penguins will es für Forsberg bisher nicht so recht mit dem Punkten klappen. Ein Blick in seine Statistik zeigt null Treffer und null Vorlagen in den bisherigen drei Spielen. 

"Man möchte immer treffen und Punkte erzielen, aber auf der anderen Seite haben wir 5-1 gewonnen und es hätte nicht besser laufen können", sagte Forsberg zu NHL.com/de. "Von daher bin ich nicht traurig darüber. Ich versuche nur, dem Team zu helfen zu gewinnen. Ob ich Tore mache oder nicht, ist nicht entscheidend, sondern nur ob die Mannschaft gewinnt."

Selbstzweifel hat der junge Schwede also nicht, warum es in seinem ersten Finale für ihn persönlich noch nicht so läuft. Er lässt keine Zweifel daran aufkommen, zumal er betont, dass es zunehmend schwerer wird sich offensiv durchzusetzen.

"Ja ich bin mit mir zufrieden", sagte Forsberg. "Klar könnte ich scoren, aber auf der anderen Seite gebe ich alles auf dem Eis, aber man muss auch sehen, dass wir einen guten Gegner gegenüber stehen. Jede Runde wird es also schwieriger, weil die Qualität zunimmt."

Auch sein Trainer Peter Laviolette vermisst bei seiner Nummer 9 wenig, was ihn zu einer Kritik veranlassen könnte. Er stellt wiederum ebenfalls den Mannschaftserfolg über allem.

"Ich mag wie die gesamte Mannschaft gespielt hat", sagte Laviolette, als er von NHL.com/de nach Forsberg gefragt wurde. "Wir wissen, dass wir morgen ein weiteres wichtiges Spiel haben. Ich meine, dass Filip gestern ein tolles Spiel gemacht hat. Er ist nur ein kleiner Bestandteil unseres Mannschaftserfolges. Aber er ist ein wichtiger Bestandteil davon. Ich kann ihm bisher nichts vorwerfen. Ich denke nicht, dass er etwas vermissen lässt. Er ist schnell und physisch an beiden Enden des Eises. Er erhält seine Chancen."

Forsberg hat keinen Grund zu verzagen. Nashville hat am Montag die große Chance die Serie mit dem 2-2 Ausgleich zurück nach Pittsburgh zu schicken und mindestens ein weiteres Heimspiel zu erzwingen. Der Traum vom Gewinn des Stanley Cups ist nicht ausgeträumt. Auch für Forsberg nicht.

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