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Weitere Talente in Colorado im Anflug

31 in 31: Perspektiven für ohnehin schon junges Team der Avalanche sind vielversprechend

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Die NHL-Saison 2018/19 wirft langsam aber sicher ihre Schatten voraus. Vor dem Start der Trainingslager analysiert NHL.com/de ab dem 5. August die 31 Teams der Liga in 31 Tagen. Zu jeder Mannschaft gibt es in der Serie "31 in 31" zwei Berichte mit interessanten Fakten, Einschätzungen und Einblicken.

In dieser Folge: Colorado Avalanche

Bilanz 2017/18: 43-30-9, 4. in der Central Division
Playoffs 2018: 2:4-Serienniederlage gegen die Nashville Predators in der ersten Runde der Western Conference
Trainer: Jared Bednar, seit 25.8.2016
Neuzugänge: Philipp Grubauer (Trade mit Washington Capitals), Ian Cole (Free Agent, zuletzt Columbus Blue Jackets), Matt Calvert (Free Agent, zuletzt Columbus Blue Jackets)
Abgänge: Jonathan Bernier (zu Detroit Red Wings), Blake Comeau (zu Dallas Stars), Nail Yakupov (in KHL), Andrew Hammond (zu Minnesota Wild)

 

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Das ohnehin talentierte Team der Colorado Avalanche mit jungen Spielern in ihren Reihen wie Tyson Jost, Alexander Kerfoot, Matt Nieto, Mikko Rantanen oder Samuel Girard, könnte schon bald eine weitere Verjüngung des Kaders erfahren. Einige, der bei den NHL Drafts der vergangenen Jahre erworbenen Talente, stehen in den Startlöchern ihre Chance in der NHL zu erhalten.

Zu allererst ist Verteidiger Cale Makar zu nennen, den die Avalanche beim NHL Draft 2017 an insgesamt vierter Stelle ausgewählt haben. Er spielte zuletzt für die University of Massachusetts Amherst in der NCAA und kam in 34 Spielen auf 21 Punkte (5 Tore, 16 Assists). Der 19-jährige Kanadier gilt als guter Schlittschuhläufer mit entsprechenden offensiven Fähigkeiten. "Er spielt schnell, er ist talentiert, er hat die Fähigkeit Spiele zu beeinflussen", analysierte Alan Hepple, Colorados Director of Amateur Scouting. "Der Himmel ist sein Limit. Er ist einer der gefragten Spieler der neuen Generation."

 

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Makar dürfte bereits in der kommenden Saison erste Eiszeiten bei den Avalanche bekommen.

Gleiches wird von einem weiteren Verteidiger erwartet. Conor Timmins war der insgesamt 32. Zug im NHL Draft 2017 und spielte zuletzt für Sault Ste. Marie in der OHL. In 36 Spielen konnte der 19-jährige Kanadier acht Tore erzielen und 33 weitere zu 41 Punkten vorbereiten

Timmins wird die Saison vermutlich bei den Colorado Eagles in der American Hockey League beginnen, aber seine Chance bei den Avalanche wird früher oder später kommen.

"Er hat schon letztes Jahr im Camp überzeugt", betonte General Manager Joe Sakic. "Es gab einige, die meinten, er solle nicht zurück in den Juniorenbereich, aber wir meinten es wäre für seine Entwicklung wohl das Beste. Und über das Jahr wurde er stärker."

Der große Pechvogel in der Saison 2017/18 war Stürmer Vladislav Kamenev, der in einem Trade von den Nashville Predators am 5. November 2017 zusammen mit Girard erworben wurde. Der bald 22-jährige Spielmacher brach sich in seinem NHL-Debüt am 16. November gegen die Washington Capitals seinen Arm und verpasste dadurch 50 Spiele. Mit 105 Punkten (39 Tore, 65 Assists) in 144 AHL-Spielen hat er gezeigt, dass er scoren kann. Sicher darf er das auch bald in der NHL zeigen.

Einer der ebenfalls über den Trade mit Nashville und den Ottawa Senators, der Matt Duchene zu den Kanadiern brachte, nach Colorado kam, war Shane Bowers. Der 19-jährige Stürmer spielte in der abgelaufenen Saison für die Boston University und kam in 40 Spielen auf 32 Punkte (17 Tore, 15 Assists). Er soll ebenfalls in Kürze seine Chance bei den Avalanche erhalten.

Nach Nordamerika wird in diesem Sommer erst Martin Kaut übersiedeln. Der insgesamt 16. Zug beim NHL Draft 2018 hatte mit seinen 18 Jahren in Pardubice in der tschechischen Extraliga gespielt und im Männerbereich in 38 Spielen immerhin neun Tore erzielt und sieben weitere vorbereitet. Kaut wird wohl zunächst in der AHL an das nordamerikanische Eishockey herangeführt, aber schon in dieser Saison irgendwann in die NHL aufsteigen, sollte ihm die Umstellung gelingen.

Alleine diese Talente zeigen, dass es bei den Avalanche einen großen Konkurrenzkampf geben wird, der sich positiv auf die Leistung auswirken müsste.

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