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Jones hat im Tor Vorteile gegen Matt Murray

von Kevin Woodley / NHL.com

Die Torhüter spielen eine wichtige Rolle in den Playoffs, also analysiert NHL.com in jeder Serie das Duell zwischen den Pfosten, versucht stärken, schwächen und Ziele zu finden. Hier ist ein Blick auf das Duell im Stanley Cup Finale.

Von wegen Erfahrung ist wichtig um ins Finale zu kommen.

Martin Jones ist in seiner ersten Saison als erster Torwart bei den San Jose Sharks und Rookie Matt Murray hat jetzt mehr Playoffspiele (15) als Saisonspiele.

Es lief nicht immer perfekt. Murray verlor in Spiel fünf des Eastern Conference Finales seinen Job an Veteran Marc-Andre Fleury, bevor er in Spiel sechs und sieben 44 von 47 Schüssen hielt und Jones wurde ausgewechselt, nachdem er neun seiner 11 Tore im Western Conference Finale in seinen letzten drei Spielen gegen die St. Louis Blues kassiert hatte. Beide Torhüter überwanden ihre Probleme aber schnell, indem sie an ihrem Stil festhielten.

Da Erfahrung keine große Rolle zu spielen scheint, werfen wir einen Blick auf die Techniken und Taktiken und einige der stärken und schwächen, die während den Playoffs zum Vorschein kamen.

POSITIONSSPIEL: Jones Stil und Positionsspiel passen zur ruhigen Art, die die Sharks auf feiern. Er spielt geduldig und kontrolliert, kommt bei Kontern kaum aus dem Torraum und kommt nur bei klaren Chancen raus. Er kam ein paar mal raus, meistens nach Saves auf der Stockhandseite, blieb aber meistens zurückhaltend.

Murray spielt ähnlich kontrolliert, bleibt meist im Torraum, man sah ihn gegen die Lightnings bei Kontern aber auch außerhalb, auch bei einem Tor aus einer drei gegen eins Chance von Jonathan Drouin in Spiel eins, bei dem er kaum eine Chance hatte. Er konzentrierte sich teilweise auch zu sehr aufs kurze Eck, was das lange Eck zu offen ließ. Er hat auch Probleme bei Kontern zurück in die Position zu finden, was ihn bei bei gut platzierten, hohen Schüssen verwundbar macht, so auch bei einem Schuss von Rick Nash in der ersten Runde und Drouins Schuss gegen die Bewegungsrichtung in Spiel sieben.

Vorteil: Jones, da Murray sich im laufe der Playoffs immer mehr bewegt.

BLOCK/REAKTIONSZEIT: Jones zeigte im entscheidenden Spiel sechs gegen die St. Louis Blues im Conference Finale seine Reflexe, verlässt sich aber eher auf sein Positionsspiel und die Defensive um Spieler zu Schüssen unter Druck zu zwingen. Er ist am besten wenn er auf den Beinen bleibt und seine Hände in Bewegung sind, aber seine Größe und sein Positionsspiel lassen ihn selbst erfolgreich sein, wenn er auf den Knien ist und aufrecht bleibt. Diese Tendenzen lassen die obere Seite des Tors offen und sorgen für Verzögerungen und offene Stellen bei Abprallern, was durch Verkehr vor dem Tor ausgenutzt werden kann, weil er gern über die Spieler schaut, die ihm die Sicht nehmen. Das macht ihn bei tiefen Schüssen verwundbar, was zu zwei Toren gegen die Los Angeles Kings in der ersten Runde führte und zu einem Powerplaytor von der blauen Linie in Spiel fünf gegen die Blues. Zehn der 17 Tore gegen die Nashville Predators in der zweiten Runde kamen durch Abpraller und Verkehr vor dem Tor.

Murray ist am besten, wenn er das Spiel aus einer aggressiven Position verfolgt, kam in der zweiten Runde und dem Conference Finale manchmal zu spät. Er veränderte im Laufe der Saison die Haltung seiner Fanghand, bewegt die Stockhand besser und neigt dazu, die Schulter auf der Fanghandseite sinken zu lassen, was während den Playoffs ausgenutzt wurde.

Vorteil: Murray, weil er das Spiel besser verfolgt und darauf reagiert, trotz seiner Probleme mit der Fanghand.

AM PUCK: Beide spielen wenig mit dem Puck, aber beide scheuen sich nicht davor aus dem Tor zu kommen um einen kurzen Pass zu spielen oder den Puck für die Abwehr zu stoppen , was Murray in Spiel sechs gegen Tampa ein paar Mal gezeigt hat.

Vorteil: Gleichstand, weil es nicht wirklich oft vorkommt.

AM PFOSTEN: Jones nutzt verschieden Manöver, je nach Art des Angriffs und der Entfernung zur Torlinie. Er hat den Schoner hoch am kurzen Pfosten und das andere Bein Flach auf dem Eis, wenn der Puck an der Grundlinie ist. Er bevorzugt das Umgekehrte, wenn der Puck hinter dem Tor ist, um mobiler zu sein. Er hält keine Position zu lange und obwohl er während der Saison ein paar Mal getunnelt wurde,hat er so nur zwei Tore während den Playoffs kassiert.: per Rückhand gegen Nashvilles Ryan Johnson in Spiel sechs der zweiten Runde und gegen Vladimir Tarasenko in Spiel sechs gegen die Blues.

Murray ist mobil, was er gegen die Lightning in Spiel eins gegen Ondrej Palat zeigte. Er wurde ein paar Mal am kurzen Eck geschlagen, auch beim vierten Tor gegen Tampa in Spiel vier, bevor er ausgewechselt wurde und seine Vorliebe mit dem Schoner auf dem Eis zu Spiele öffnet seine Stockhandseite, was die Washington Capitals in Spiel vier der zweiten Runde nutzten. War in Spiel eins gegen die Capitals zu weit vom Pfosten entfernt und kassierte in Spiel sechs ein wichtiges Tor, weil er sich nicht schnell genug bewegte.

Vorteil: Jones, weil er sich besser bewegt und Techniken variiert.

TORTRENDS: Die meisten Torhüte haben eine starke Seite. Bei Jones ist das, wie bei den meisten, die Fanghandseite, aber Murray ist tatsächlich mit der Stockhand besser und geht mit der Fanghand teilweise sogar über die Torlinie. Obwohl sich die meisten auf die hohen Tore auf der Fanghandseite konzentrierten und er tatsächlich die Schulter fallen lässt, kommen einige dieser Seite von einem schwachen Bewegungsablauf auf diese Seite. So auch drei Tore der Lightning. Murray bewegt sich von rechts nach links, bevor er sich dreht, wodurch er nicht richtig zum Schuss steht.

Jones konservative Position führt zu mehr typischen Lücken an den Pfosten. Sieben der 17 Tore gegen Nashville landeten im Kreuzeck, aber für einige waren perfekte Schüsse direkt neben den Pfosten nötig. Er kassierte im Conference Finale untypischer Weise vier Tore durch seine Deckung, darunter der Siegtreffer in Spiel eins unter der Fanghand. Aber meistens zwingt er Teams ihn durch gute Schüsse zu überwinden und bietet nicht selbst Lücken. Wenn es einen Trend gibt, dann seine Bewegung zur Stockhandseite, wo er sich nicht früh genug dreht, was ihn teilweise aus der Position bringt.

Vorteil: Jones, weil er weniger schwächen hat, es kommt aber darauf an welche Defensive mehr dieser Situationen zulässt.

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