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1.11. NHL-Spiel-Vorschau: Zwei Erfolgsserien sollen halten

Islanders peilen achten Sieg nacheinander an, Avalanche Stürmer MacKinnon will im 13. Spiel in Folge punkten

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Die New York Islanders und Sturmtank Nathan MacKinnon von den Colorado Avalanche haben sich fest vorgenommen, ihre eindrucksvollen Serien auszubauen. Das Team aus Long Island gewann zuletzt sieben Mal hintereinander und reihte damit die meisten Siege einer NHL-Vertretung in dieser Saison aneinander. MacKinnon tauchte in allen zwölf Begegnungen der Avalanche als Scorer im Spielberichtsbogen auf. Zum Spitzenduell treffen sich die Washington Capitals und die Buffalo Sabres.

Die Spiele am Freitag im Detail:


Islanders wollen weiter ihren Spaß haben

Die New York Islanders (8-3-0) sind die Mannschaft der Stunde in der NHL. Mit sieben Siegen in Folge haben sie die längste Erfolgsserie eines NHL-Teams in dieser Saison vorzuweisen. "Wir haben im Moment eine Menge Spaß. Es läuft bei uns in allen Bereichen wie geschmiert", konstatierte Angreifer Derick Brassard. An Selbstvertrauen herrscht daher im Lager der Islanders vor dem Heimspiel gegen die Tampa Bay Lightning (6-4-2) im Nassau Coliseum (24 Uhr MEZ; NHL.tv) kein Mangel.

Der Kontrahent aus Florida musste zuletzt mit Victor Hedman, Pat Maroon und Erik Cernak auf drei Stützen verzichten. Lediglich bei Cernak besteht ein wenig Hoffnung, dass er in New York auflaufen kann. Bei den Islanders fällt Tom Kühnhackl noch einige Wochen aus. Thomas Greiss dagegen steht für einen Einsatz im Tor bereit.


MacKinnon ist auf weitere Punkte aus

Die Colorado Avalanche (8-2-2) haben die Dallas Stars (5-8-1) im Pepsi Center zu Gast (Sa. 2 Uhr MEZ; NHL.tv). Colorados Center Nathan MacKinnon wird alles daransetzen, seine Punkteserie vom Saisonstart weg auf 13 Spiele auszudehnen. Das ist seit der Saison 2007/08 keinem Spieler in der NHL mehr gelungen. Mit Gabriel Landeskog und Mikko Rantanen fehlen den Avalanche zwei starke Angreifer. Unsicher ist zudem der Auftritt von Colin Wilson, der sich beim Training am Dienstag verletzte. Das Tor dürfte Philipp Grubauer hüten.

Video: ANA@COL: MacKinnon baut mit PPG seine Serie aus

Die Stars hatten sich von ihren 14 Auftritten mehr erhofft. Doch Probleme in Überzahl und beim Torschluss verhinderten eine höhere Punktausbeute. Immerhin scheint Alexander Radulov seine Ladehemmung überwunden zu haben. Beim 6:3 gegen die Minnesota Wild am Dienstag erzielte er einen Hattrick.


Capitals und Sabres treffen sich zum Spitzenduell

Mit den Washington Capitals (9-2-3) und den Buffalo Sabres (9-2-2) treffen zwei Spitzenteams der Liga in der Capital One Arena (24 Uhr MEZ; NHL.tv) aufeinander. Die Gastgeber haben mit neun Siegen und 21 Punkten den erfolgreichsten Oktober ihrer Klubhistorie hingelegt und stehen auf Platz eins der NHL-Gesamtwertung. Von ihrem jüngsten Auswärtstrip brachte die Mannschaft von Jonas Siegenthaler neun von zehn möglichen Zählern mit. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Nic Dowd und Evgeny Kuznetsov.

Die Sabres, die als Dritter nur einen Punkt weniger auf dem Konto haben als ihr Gegner, nutzten die dreitägige Pause, um Kräfte zu tanken. "Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir in den ersten Wochen erreicht haben", ließ Trainer Ralph Krueger vor der Partie in Washington verlauten.


Devils wünschen sich mehr Unterstützung von den Fans

Bei den New Jersey Devils (2-5-3) und die Philadelphia Flyers (5-5-1) war Wunden lecken angesagt. Beide mussten im letzten Spiel bittere Niederlagen verkraften. Die Devils unterlagen den Lightning mit 6:7 n. V., während die Flyers eine 1:7-Klatsche bei den Pittsburgh Penguins bezogen. Die Stimmung wird sich jedoch nur beim Sieger des Duells im Prudential Center (24 Uhr MEZ; NHL.tv) verbessern.

Devils-Linksaußen Taylor Hall wünscht sich wieder mehr Zuneigung von den eigenen Fans, die ihren Lieblingen bei der Niederlage gegen Tampa die kalte Schulter zeigten. "Wenn man zu Hause ausgebuht wird, ist es schwer zu gewinnen", klagte er. Nico Hischier und Mirco Müller wollen ihren Teil dazu beitragen, dass das Publikum diesmal zufrieden nach Hause geht.

Bei den Flyers dürfte Carter Hart zwischen den Pfosten eine neue Chance erhalten, nachdem Brian Elliot gegen Pittsburgh in den ersten beiden Dritteln eine unglückliche Figur abgab. Stürmer Michael Raffl (drei Tore, zwei Assists in elf Spielen) hofft in Sachen Scoring nachlegen zu können.


Ducks sind vor dem Powerplay der Canucks gewarnt

Die Anaheim Ducks (8-6-0) sind zu Hause eine Macht. Die Mannschaft von Korbinian Holzer gewann fünf von sechs Partien im Honda Center. Diese Heimstärke sollen auch die Vancouver Canucks (8-3-1) zu spüren bekommen (Sa. 3 Uhr MEZ; NHL.tv). Gut in Form ist Routinier Ryan Getzlaf. Er trug sich in vier der letzten fünf Begegnungen in die Torschützenliste ein.

Gegen die Canucks werden sich die Ducks allerdings mächtig ins Zeug legen müssen. Die Kanadier haben einen Lauf und gingen in den vergangenen zehn Spielen achtmal als Gewinner vom Eis. Besonders beeindruckten sie im Powerplay. 13 Tore markierten die Canucks in der laufenden Spielzeit bei numerischer Überlegenheit. Erfolgreicher waren lediglich die Buffalo Sabres (14).


Sharks streben den Turnaround an

Nach drei Auswärtsniederlagen am Stück freuen sich die San Jose Sharks (4-8-1), dass sie gegen die Winnipeg Jets (6-7-0) wieder im heimischen SAP Center auflaufen dürfen (Sa. 3:30 Uhr MEZ; NHL.tv). Alles andere als zwei Punkte helfen dem Team von Timo Meier nach ihrem unbefriedigenden Abschneiden in den ersten Wochen der Saison nicht weiter. Das stellte auch Verteidiger Brent Burns klar. "Wir müssen jetzt unbedingt den Turnaround schaffen und eine Siegesserie starten", sagte er im Hinblick auf die bevorstehende Begegnung.'

Den Jets und Luca Sbisa steckt noch die 4:7-Pleite bei den Ducks vom Dienstag in den Knochen. Der Schweizer hätte sich ein schöneres Debüt für Winnipeg gewünscht. Trainer Paul Maurice war jedoch zufrieden mit dem Auftritt des Verteidigers. "Er hat einige gute Ansätze gezeigt", beurteilte er die Leistung des Neuzugangs.


Red Wings reisen mit neuem Mut zu den Hurricanes

Nach acht sieglosen Spielen haben die Detroit Red Wings (4-8-1) in dieser Woche wieder Mut geschöpft. Sie bezwangen am Dienstag die Edmonton Oilers mit 3:1. Auf diesem couragierten Auftritt wollen sie bei den Carolina Hurricanes (8-3-1) in der PNC Arena aufbauen (Sa. 0:30 Uhr MEZ; NHL.tv). "Der Sieg hat gutgetan. Wir haben gesehen, dass wir aggressiver auftreten müssen, um erfolgreich zu sein", analysierte Angreifer Dylan Larkin.

Die Hurricanes überzeugten vor Beginn einer vier Spiele umfassenden Heimspielserie mit Siegen in der Fremde bei den Chicago Blackhawks (4:0) und den Calgary Flames (2:1). Andrei Svechnikov schnürte in beiden Begegnungen einen Doppelpack. Nino Niederreiter erzielte beim Triumph in Chicago sein erstes Saisontor.


Blues erwarten verunsicherte Blue Jackets

Die St. Louis Blues (7-3-3) kommen langsam aber sicher in Fahrt. Der amtierende Stanley Cup Champion entschied vier der letzten fünf Spiele für sich. Mit den Columbus Blue Jackets (5-5-2) kommt ein Kontrahent ins Enterprise Center (Sa. 1 Uhr MEZ; NHL.tv), mit dem sie in jüngster Vergangenheit nur selten Probleme hatten. In neun der zurückliegenden zwölf Vergleiche behielten die Blues die Oberhand.

Die Blue Jackets mit Dean Kukan kassierten in den beiden Partien vor ihrer Reise nach St. Louis elf Gegentore (4:7 gegen die Flyers, 1:4 gegen die Oilers). Sollte die Mannschaft aus Ohio die Abwehrprobleme nicht in den Griff bekommen, droht erneut Ungemach.

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