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Islanders klären Torhüterfrage im Trainingscamp

Trainer Trotz vertraut Thomas Greiss und Semyon Varlamov, glaubt keine schlechte Entscheidung treffen zu können

von Brian Compton / NHL.com Stellvertretender Chefredakteur

Barry Trotz hat gesagt, dass das kommende Trainingscamp darüber entscheiden wird, ob Semyon Varlamov oder Thomas Greiss der Stammtorhüter für die New York Islanders in den Duellen gegen die Florida Panthers im Rahmen der Qualifikationsspiele für die Stanley Cup Playoffs sein wird. 

"Wir werden mit demjenigen beginnen, der am bereitesten ist und uns am ehesten zum Sieg verhelfen kann", so der Islanders-Coach während einer vom Team organisierten Videokonferenz am Samstag. 

Die Islanders werden am Montag mit ihrem Trainingscamp beginnen, und so die Phase 3 des Weges der NHL zurück zum Spielbetrieb einläuten.  

New York beendete die reguläre Saison mit 35-23-10 (58,8 Prozent) und wird die Qualifikation der Estern Conference als an Nummer sieben gesetztes Team bestreiten. Dort treffen sie auf die Nummer zehn, die Panthers (35-26-8, 56,5 Prozent). Beide Teams messen sich in einer Best-of-5-Serie, die am 1. August in der Scotiabank Arena in Toronto starten wird. 

 

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Der Sieger dieser Serie darf an den Stanley Cup Playoffs teilnehmen, der Verlierer erhält eine Chance (12,5 Prozent) auf den Gewinn des Nummer-1-Picks im NHL Draft 2020 in der zweiten Phase des der NHL Draft Lottery, die für den 10. August terminiert ist. 

"Ich denke, ich werde wie immer das Camp darüber entscheiden, wer unser Goalie sein wird", sagte Trotz. "Ich bin mir sicher, dass ich keine schlechte Wahl treffen kann. Beide haben gegen die Panthers gute Erfolge vorzuweisen, beide haben ähnliche Jahre vorzuweisen. Von daher lasse ich sie das einfach ausspielen." 

"Beide trainieren fleißig im Moment. Ich mache mir daher diesbezüglich nicht viele Sorgen."

Varlamov, der am 1. Juli 2019 einen mit 20 Millionen US-Dollar dotierten Vierjahresvertrag bei den Islanders unterschrieb, steht bei einer Ausbeute von 8-3-1, einem Gegentorschnitt von 2,65 und einer Fangquote von 92,2 Prozent aus zwölf Spielen gegen die Panthers. 
Greiss kommt auf 5-2-1 in acht Begegnungen gegen Florida und aus den sechs Spielen in der ersten Runde des Eastern Conference Duells 2016 gegen die Panthers auf einen Gegentorschnitt von 1,79 und eine Fangquote von 94,4 Prozent.  

Video: NYI@NYR: Greiss hält sehenswert mit der Fanghand

Beide Torhüter hatten sich während der regulären Saison die Arbeit nahezu geteilt. Varlamov (19-14-6, 2,62 GAA, 91, 4 Prozent Fangquote) startete in 39 Spielen. Greiss (16-9-4), 2,74 GAA, 91,3 Prozent Fangquote) begann 29 Mal, wird nach der Saison zum Unrestricted Free Agent. 

Trotz betonte, dass auch andere Positionen nach Trainingsleistungen vergeben würden. 

"Wir werden die Jungs viel ausspielen lassen", sagte Trotz. "Ich denke, du musst da aber auch mit einem Plan rangehen. Einiges davon hat mit der Vergangenheit zu tun. Einige Positionen musst du aber trotzdem für die Jungs erreichbar halten, die zuletzt vielleicht mit Verletzungen oder Formschwäche zu kämpfen hatten. Auch sie sollten die Chance auf Eiszeit bekommen. Wir werden in das erste Spiel mit dem Wissen gehen, dass wir die Panthers bezwingen müssen und sollten daher auf alles vorbereitet sein. Alle Rollen im Team müssen dann bestmöglich besetzt sein."

"Das ist Vorbereitung, eine Vorbereitung auf Playoffs. Es gibt Entwicklungsmöglichkeiten auf einigen Positionen, auch in Bezug auf die Reihenbesetzung. Doch es gilt mit einer Grundlage zu starten. Einiges davon findet man in der Vergangenheit."

Die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA haben am Freitag einen Plan unterzeichnet, der die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zum 1. August vorsieht. Gespielt wird in den Städten Toronto und Edmonton. Zudem einigten sich beide Parteien auf ein um zusätzliche vier Jahre laufendes, neues NHL/NHLPA Collective Bargaining Agreement.

Video: FLA@NYI: Greiss rettet spektakulär gegen Barkov

Aufgrund der besonderen Umstände betonte Trotz, dass wer auch immer von den verbliebenen 24 Mannschaften den Stanley Cup in diesem Jahr gewinnen wird, dies besonders speziell finden wird. 

"Das tolle an diesem Titel wird sein, dass viele Leute zwar gesagt haben, dass dies ein Zufallssieger sein wird, du aber immer noch vier Runden überstehen und dabei gegen einige sehr gute Eishockeymannschaften spielen musst. Jeder wird sich später an dieses Jahr erinnern. Du musst nur die Jahreszahl nennen und alle werden wissen, dass es das Jahr der Pandemie war. Alle werden sich dann erinnern, wer damals den Stanley Cup errang." 

"Solch ungewöhnliche Umstände machen es manchmal dann eben auch so besonders. Wenn es nicht so außergewöhnlich wäre, würde man sich später weniger gut daran erinnern. Ich bin mir sicher, dass das diesen Titel zu etwas ganz Besonderem macht."

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