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Hutton mit 22 Saves zum 2. Shutout der Saison

von Alain Poupart / NHL.com

SUNRISE, Fla Calle Jarnkrok trifft doppelt und Carter Hutton pariert 22 Schüsse beim 5-0 Sieg gegen die Florida Panthers im BB&T Center am Samstag.

Hutton startete zum neunten Mal in dieser Saison als Ersatz für die Etatmäßige Nummer eins Pekka Rinne im Kasten der Nashville Predators. Er erzielte seinen zweiten Shutout in der Saison und den vierten in seiner NHL-Karriere.

Hutton, der am 16. Januar beim 3:0 Sieg über die Minnesota Wild 29 Schüsse hielt, machte einen spektakulären Save im zweiten Drittel, als er quer durchs Tor schlidderte um Jonathan Huberdeaus Versuch bei 2-auf-1 zu stoppen.

James Neal schoss ein Tor selbst und legte einen weiteren Treffer auf. Mikka Salomaki und Shea Weber trafen ebenfalls für Nashville (26-21-9) und bringen ihre Farben damit wieder zurück in die Erfolgsspur, nachdem sie bei vier der letzten fünf Spiele den Kürzeren gezogen hatten. Darunter eine bittere 4-3 Schlappe in der Verlängerung gegen Tampa Bay Lightning am Freitag. Mike Ribeiro und Roman Josi bereiteten jeweils zwei Tore vor.

Mit 2-aus-3 verbesserte Nashville seine Überzahlquote aus den vergangenen fünf Spielen (2-aus-20) deutlich. Die Panthers konnten keines ihrer vier Überzahlgelegenheiten erfolgreich abschließen und bauen ihre Überzahlflaute aus den letzten vier Spielen auf 0-aus-13 aus.

Jarnkroks zweites Tor zum 5-0 in der 54. Spielminute war Nashvilles sechstes shorthanded Tor der Saison. Es war sein elftes in der Saison und viertes in den letzten fünf Spielen.

Roberto Luongo startete am zweiten Abend in Folge und parierte 23 Schüsse für Florida. Nachdem er drei Tore aus dreizehn Gelegenheiten bei der 5-3 Niederlage gegen die St. Louis Blues zuließ, musste er nun in den vergangenen fünf Starts jeweils mindestens drei Mal hinter sich greifen.

Die Panthers (32-18-6) haben nun vier der letzten Begegnungen verloren. Ihnen gelang bereits zum fünften Mal in dieser Saison und zum zweiten Mal in den letzten vier Spielen kein eigener Treffer. Die Niederlage am Samstag war die erste zuhause um mehr als zwei Treffer.

Vor den Niederlagen gegen St. Louis und Nashville wies die Heimstatistik der letzten dreizehn Spiele von Florida 11-1-1 aus.

Nach 32 Sekunden wurde das zweite Drittel kurzzeitig unterbrochen, als Hutton die Scheibe über das Plexi lenkte und ein junges Mädchen im Gesicht traf. Hutton reichte dem jungen Mädchen seinen Torwartschläger, als sie die Arena auf eigenen Beinen verließ.

Floridas Angreifer Quinton Howden musste die Partie im zweiten Spielabschnitt verlassen, nachdem er sich am oberen Körperbereich verletzt hatte. Bei einem Check in der neutralen Zone traf ihn Nashvilles Abwehrspieler Anthony Bitetto am Kopf. Bitetto erhielt hierfür keine Strafe.

Panthers Stürmer Brandon Pirri musste das Spielgeschehen nach 38 gespielten Minuten mit einer Verletzung am rechten Knöchel verlassen, nachdem er bei einem Zweikampf mit Predators Verteidiger Ryan Ellis in die Bande gekracht ist.

Nashville führte 2-0 nach dem ersten Drittel.

Jarnkrok öffnete den Torriegen nach 6:18 gespielten Minuten. Von Neal in Szene gesetzt lief er vom rechten Flügel ein und bezwang Luongo mit einem strammen Schuss auf die Fanghandseite.

Salomaki erhöhte in der neunten Spielminute auf zwei zu null. Austin Watson eroberte sich die Scheibe an der Bande und bediente ihn am rechten Bully Kreis. Salomaki lief bis zum Bullypunkt ein und überlistete Luongo erneut auf der Fanghandseite mit einem Handgelenkschuss.

Als 30 Minuten gespielt waren baute Neal die Führung in Überzahl auf drei Tore aus. Ryan Johansen fälschte einen harten Pass von Ribeiro ab und Neal lief von der Seite ein und drückte das Spielgerät hinter die Linie, als Luongo bereits geschlagen war.

Das Tor fiel, als Panthers Stürmer Reilly Smith eine Strafe wegen Hohenstocks verbüßte. Das Vergehen passierte beim Bully nach Howdens Verletzung.

Weber erhöhte nach 7:59 gespielten Minuten im dritten Spielabschnitt auf 4-0 nachdem Floridas Verteidiger Brian Campbell für das Spielen mit einem gebrochenen Schläger in die Kühlbox verwiesen wurde. Weber traf per One-timer vom linken Bullypunkt.

Zu seinem NHL Debüt kam Panthers Stürmer John McFarland, ein Zweitrundendraftpick (Nr. 33) im 2010 NHL Draft. Er ist damit der letzte der sechs erst- und zweitrunden Draftpicks von Florida aus 2010 die es in die NHL geschaft haben: Die erstrunden Picks Erik Gudbranson, Nick Bjugstad und Quinton Howden; die zweitrunden Picks Alex Petrovic und Connor Brickley.

Die Panthers mussten erneut ohne die Verletzten Alexsander Barkov, Erik Gudbranson und Willie Mitchell antreten.

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