Hischier feierte einen sensationellen Einstand und legte eine tolle Rookie-Saison hin, in der ihm 52 Punkte (20 Assists, 32 Tore) in 82 Hauptrundenspielen gelangen. Er schwamm mit den Devils auf einer Erfolgswelle, die in diesem Jahr abrupt gebrochen ist.
Die neue Spielzeit startete für die Devils ähnlich grandios, wie die alte. Sie feierten eine beeindruckende Eishockey-Show in Bern und gewannen jedes ihrer ersten vier Punktspiele. Doch danach fing die Fassade an zu bröckeln.
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Die Devils wurden in der Tabelle heruntergereicht, fanden nicht mehr richtig in die Spur und kassierten am Montagabend gegen die Florida Panthers eine weitere bittere Auswärtspleite. 1:29 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit lagen die Devils noch mit 3:2-Toren in Front. Der fünfte Sieg - aus 14 Spielen - im Monat November lag zum Greifen nahe, doch Panthers-Stürmer Jonathan Huberdeau machte New Jersey einen Strich durch die Rechnung. Es war bereits ein sechster Feldspieler im Austausch für Floridas Torhüter James Reimer auf dem Eis, als Huberdeau den Puck zum von den Fans im BB&T Center umjubelten Ausgleich ins Tor der Devils stocherte und somit New Jerseys vierzehnte Niederlage aus den vergangenen 19 Spielen besiegelte.
Florida zwang die Devils in die Overtime und durchkreuzte dort ihre Träume von einem doppelten Punktgewinn endgültig. Diesmal war es Mike Hoffman, der nach 1:28 Minuten einen Pass von Huberdeau zum 4:3-Endstand verwertete. Nichts wurde es mit dem lang ersehnten und so wichtigen Erfolgserlebnis für New Jersey.
"Wir lagen in den letzten Minuten noch mit einem Tor vorne", sagte Devils-Stürmer Travis Zajac. "Beim 6-gegen-5-Tor hatten sie einfach einen glücklichen Abpraller und in Overtime, da habe ich meinen Mann verloren. Sie sind gute Spieler und können Spielzüge machen. Das darf nicht passieren. Es ist mein Job und das letzte Tor darf nicht fallen. Offensichtlich haben wir heute richtig gekämpft, aber es nicht gepackt."