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Hellebuyck hält Jets-Sieg fest

Winnipeg-Goalie vereitelt 47 Torchancen in Spiel 1 gegen Nashville

von NHL.com/de @NHLde

Spielbericht: WPG 4, NSH 1

Hellebuyck, Scheifele führen Jets zum Sieg in Spiel 1

Mark Scheifele mit zwei Toren und Connor Hellebuyck mit 47 Saves führen die Jets zu einem 4:1-Erfolg in Spiel 1 in Nashville

  • 05:26 •

Die Winnipeg Jets fuhren am Freitagabend zum Auftakt in die Zweitrunden-Serie gegen die Nashville Predators in der Bridgestone Arena einen 4:1-Sieg ein. Maßgeblich an Winnipegs Erfolg beteiligt war Schlussmann Connor Hellebuyck. Der 24-Jährige vereitelte 47 Einschusschancen, verlängerte seinen spielübergreifenden Shutout auf 163 Minuten und hielt die Null bis zur 42. Spielminute fest.

Mark Scheifele (2), Blake Wheeler und Paul Stastny erzielten die Treffer für Winnipeg, das zwar nicht überlegen, aber ertragreich in die zweite Runde der Stanley Cup Playoff startete. Kevin Fiala markierte den Ehrentreffer für Nashville.

Vom Start weg starteten die Hausherren schwungvoll, verpassten es jedoch, Hellebuyck zu überlisten. So waren es die Jets, die nach 14:51 gespielten Minuten den ersten Torerfolg des Abends feierten. Tanev schaltete nach einem geblockten Schuss von Brian Little am schnellsten und drückte den Puck zur 1:0-Führung über die Torlinie.

Auch in der Folgezeit änderte sich das Bild nicht. Nashville, das bis zum Ende des ersten Spielabschnitt 20 Torschüsse abgab, scheiterten ein ums andere Mal am glänzend aufgelegten Jets-Keeper und Winnipeg nutzte seine Möglichkeiten.

"Er war unglaublich", lobte Wheeler seinen Schlussmann. "Sie warfen alles was sie hatten aufs Tor."

Nach 9:01 gespielten Minuten im Mittelabschnitt präsentierte sich Stastny kaltschnäuzig. Nach einem sehenswerten Alleingang von Nikolay Ehlers und einem ersten Schussversuch von Patrik Laine kam der Trading-Deadline-Neuzugang im Slot an die Scheibe und steckte sie an Pekka Rinne vorbei zum 2:0 in die Maschen.  

"Sicherlich war das etwas opportunistisch", erklärte Stastny. "Wenn du die Chancen bekommst, musst du sie eben nutzen. Wir hatten keine Powerplays. Wenn du öfter in Überzahl spielst, dann bekommst du ein besseres Gefühl für den Puck und mehr Chancen. Wenn du nicht so oft Überzahl spielst, dann muss man eben in anderen Situationen brillieren."

Als dann Scheifele in der 38. Spielminute auf 3:0 erhöht hatte, war der Abend für Rinne gelaufen. Nashvilles Keeper lies drei von 13 Schüssen passieren und musste das Feld nach der zweiten Drittelpause räumen. Er wurde durch Juuse Saros (2 Saves) ersetzt.

Hoffnung aufkeimen lies kurz nach Wiederanpfiff zum Schlussdrittel Fiala. Der Schweizer verkürzte nach 1:23 gespielten Minuten im dritten Spielabschnitt auf 1:3, die Wende sollte dies jedoch nicht einleiten.

"Ich denke, wir haben eigentlich gut gespielt", resümierte Predators Verteidiger Roman Josi. "Wir sind ziemlich gut gestartet, hatten ein gutes erstes Drittel und haben auch ziemlich gut weiter gemacht. Wie ich schon sagte. Wir hatten viele Schüsse und viel Zeit in ihrer Zone. Jetzt müssen die Pucks einfach ins Tor gehen.

Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte 35,6 Sekunden vor dem Spielende Scheifele per Empty-Netter.

"Am Ende des Tages waren es oft Chancen aus dem Gewühl, die auf unser Tor gingen", erzählte Jets Headcoach Paul Marice. "Wir stellen uns gut dabei an, vor dem Tor aufzuräumen. Die ganz gefährlichen Sturmläufe gab es nicht, keine hochriskanten Situationen. Natürlich räume ich ein, dass wir nicht unser bestes Spiel abgeliefert haben. Wir können besser Spielen und ich denke, das werden wir im Laufe der Serie auch noch zeigen. Zum Glück belohnen wir unseren Torhüter."

Spiel 2 der 'Best-of-seven'-Serie findet am Sonntag um 7:00 pm ET (1:00 Uhr MESZ; NBCSN, CNC, TVAS) in der Bridgestone Arena statt.

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