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Analyse der NHL Trade Deadline Kandidaten

Martin Hanzal von den Coyotes, Gabriel Landeskog von den Avalanche könnten vor dem 1. März abgegeben werden

von Rob Vollman / NHL.com Korrespondent

Am 1. März endet die Wechselfrist der NHL und einige bekannte Namen, darunter Martin Hanzal von den Arizona Coyotes, Gabriel Landeskog von den Colorado Avalanche, Mike Ribeiro von den Nashville Predators und Thomas Vanek von den Detroit Red Wings, werden in der Gerüchteküche genannt.

Vergangene Woche (Link to: https://www.nhl.com/news/duchene-of-avalanche-fleury-of-penguins-among-top-trade-deadline-candidates/c-286336240), haben wir uns die weitergehenden Statistiken von Tampa Bay Lightning Ben Bishop, Matt Duchene von den Avalanche, Marc-Andre Fleury von den Pittsburgh Penguins und Kevin Shattenkirk von den St. Louis Blues angesehen.

In dieser Woche schauen wir uns die Statistiken einer Gruppe von Spielern an, die bald in einer anderen Stadt ihre Schlittschuhe schnüren könnten.

Martin Hanzal, Arizona Coyotes

Hanzal ist einer der komplettesten Spieler, die zur Trading Deadline verfügbar sein könnten. Er wird am Saisonende ein Free Agent.

Er gewinnt Faceoffs, er geht in die Rundungen, spielt wichtige Minuten und steht bei den Special Teams auf dem Eis. Hanzal ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler, der für jede Mannschaft wertvoll sein könnte.

Hanzal hat seit 2013/14 55,5 Prozent der Faceoffs gewonnen und ist damit auf dem 13. Platz der 162 Spieler, die während dieser Zeitspanne mindestens 1000 Mal am Bullypunkt standen. Im gleichen Zeitraum hat der Tscheche 528 Hits in 209 Spielen gelandet. Mit seinem Durchschnitt von 2,5 Hits pro Spiel belegt er den 44. Rang unter den 660 Stürmern, die mindestens 20 Spiele bestritten haben.

Hanzal, der häufig gegen die besten Spieler des Gegners auf dem Eis steht, kommt bei 5-gegen-5 zu einer durchschnittlichen Eiszeit von 14:17 Minuten und damit zu den meisten aller Coyotes Stürmer. Auch im Powerplay und bei Unterzahl kommt Hanzal zu Einsätzen. Des weiteren liefert er in der Offensive ab: Er erzielte 306 Scorerpunkte in 600 Partien für die Coyotes.

Video: TBL@ARI: Hanzal bekommt den Puck von Vrbata

Gabriel Landeskog, Colorado Avalanche

Es kommt nur selten vor, dass einer der besten 2-Wege Spieler in der Liga für einen Wechsel zur Verfügung stehen könnte. Colorados frustrierend verlaufende Saison könnte General Manager Joe Sakic dazu veranlassen seinen Kapitän anzubieten.

Landeskog lieferte mit bisher 20 Punkten in 40 Partien nicht seine beste Saison ab, doch mit seinen 177 Punkten in 238 Spielen von 2013/14 bis 2015/16 belegt er ligaweit den 34. Platz.

Er ist immer noch Avalanches bester Spieler in allen Situationen. Seit seinem NHL-Debüt in der Saison 2010/11 erhöhten die Avalanche, wenn Landeskog auf dem Eis stand, ihre Schussquote von 45,3 Prozent auf 49,5 Prozent, was einen Relativ SAT von +4,2 Prozentpunkte entspricht - der beste Wert aller Avalanche Spieler, die mindestens 70 Spiele bestritten haben.

Der 24-jährige Landeskog hat einen laufenden Vertrag bis zur Saison 2020/21 mit dem er laut CapFriendly.com jährlich den NHL Salary Cap mit $5.571.429 belastet. Es ergibt für jeden Stanley Cup Anwärter durchaus Sinn, sich darum zu bemühen, diesen jungen Spieler, der den Unterschied ausmachen kann, verpflichten zu können.

Video: NYI@COL: Landeskog bezwingt Greiss

Mike Ribeiro, Nashville Predators

Das Interesse an Ribeiro dürfte nicht so groß sein. Er wird am 10. Februar 37 Jahre alt und musste fünf der letzten elf Spiele von der Tribüne aus zusehen, ehe er am 3. Februar auf die Waiverliste gesetzt wurde. Er wurde von keinem Team verpflichtet und nach Milwaukee in die American Hockey League geschickt.

Ribeiro ist nicht so gut am Bullypunkt, steht auch nicht in der Unterzahlformation, aber er ist einer der besten Spielmacher in der Liga. Mit seinen 565 Assists belegt er den neunten Platz unter den aktiven Spielern. Er war auch der zweite Spieler der Predators, der es in der laufenden Saison auf 20 Vorlagen gebracht hatte, und mit seinen 111 Vorlagen seit der Spielzeit 2014/15 teilt er sich den 20. Rang in der Liga.

Er belastet den Salary Cap mit jährlich $3,5 Millionen und könnte für jene interessant sein, die einen ganz speziellen Typ von Offensivspieler benötigen. Bei 5-gegen-5 stand er bei 248 Faceoffs im Angriffsdrittel und bei 75 im Verteidigungsdrittel auf dem Eis. Mit seiner Faceoffzonenquote von 76,78% liegt er unter den Spielern, die mindestens 10 Spiele bestritten haben, auf dem zweiten Platz hinter Artemi Panarin von den Chicago Blackhawks.

Thomas Vanek, Detroit Red Wings

Detroits 25 Jahre währende Serie von Stanley Cup Playoff Teilnahmen nähert sich dem Ende, somit könnte es für GM Ken Holland durchaus Sinn ergeben, für seine Free Agents, darunter Vanek, soviel wie möglich auszuhandeln.

Vanek ist mit seiner durchschnittlichen Punktausbeute von 2,99 je 60 Minuten bei 5-gegen-5 eine der ganz großen Überraschungen in dieser Saison. Er liegt damit laut den Berechnungen von Hockey Analysis auf dem fünften Platz aller NHL-Spieler, die mindestens 20 Spiele bestritten haben.

Vanek könnte für jeden Titelaspiranten eine Verstärkung in der Offensive sein, vorausgesetzt er wird dort ebenso sorgfältig eingesetzt. Er stand durchschnittlich pro Spiel 2:55 Minuten bei Überzahl auf dem Eis und 0:01 Minuten bei Unterzahl. Bei 5-gegen-5 kam Vanek auf eine Faceoffzonenquote von 71,62 Prozent. Er belegt damit den siebten Platz in der Liga und liegt weit vor Andreas Athanasiou, Red Wings zweitbesten Spieler in dieser Kategorie, mit 60,55 Prozent

Video: CBJ@DET: Vanek, Abdelkader in Koproduktion beim PP

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