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Geschichte verspricht gute Rookiesaison

von Rob Vollman / NHL.com

Die Toronto Maple Leafs werden am 24 Juni im Niagara Fall Center in Buffalo, wahrscheinlich Auston Matthews als Pick eins im NHL Draft 2016 wählen.

Was kann man von Matthews als NHL Rookie in der Saison 2016-17 erwarten, sollten sie das tun?

Basierend auf den Leistungen der Nummer eins Picks der letzten Jahre, wird Matthew wahrscheinlich Center einer Punktstarken zweiten Reihe werden, zum Powerplay beitragen, Penalties schießen und 60 Punkte erreichen.

Keine Verletzungen vorausgesetzt, wird er beinahe sicher im ersten Spiel in der Aufstellung sein. Verteidiger Erik Johnson, Pick eins der St. Louis Blues 2006, ist der einzige der letzten 11 Nummer eins Picks, der es nicht sofort in die NHL schaffte.

Aaron Ekblad von den Florida Panthers, Pick eins 2014 und der einzige Verteidiger als Pick eins seit 2005, wurde 2014-15 vorsichtig eingesetzt. Er kam vor allem in der Offensive gegen schwächere Reihen und an der Seite von Veteran Brian Campbell zum Zug.

Sieben der neun Stürmer kamen direkt in einer der ersten zwei Reihen zum Einsatz. Sie kamen als Rookies im Schnitt auf 14:35 Eiszeit bei gleicher Spielerzahl und auf 3:04 im Powerplay. So wird es vermutlich für Matthews bei den Maple Leafs laufen.

Die Ausnahmen waren Steven Stamkos von den Tampa Bay Lightning 2008-09 und Nail Yakupov von den Edmonton Oilers 2012-13, die im Schnitt auf 12:02 Eiszeit kamen und vor allem gegen schwächere Gegner zum Einsatz kamen.

Yakupov ist ein gutes Beispiel für die Mindesterwartungen für Matthews. Er war der einzige mit unterdurchschnittlichem Puckbesitz, der nicht viel Strafen zog und nicht als Rookie am Penaltieschiessen teilnahm. Die anderen Spieler verwandelten zusammen 17 von 46 Penalties in ihrer ersten Saison.

Der einzige Schwachpunkt ist, dass keiner der neun Stürmer in Unterzahl eingesetzt wurde und sie am Bullypunkt nicht effektiv waren. Sie gewannen 43,9% der Bullys. Er beste war John Tavares von den New York Islanders, mit 47,5% 2009-10.

Was die Punkte angeht, verteilen sie sich von 0,58 Punkten pro Spiel für Steven Stamkos, bis zu Sidney Crosbys 1,26 für die Pittsburgh Penguins 2005-06. Der Durchschnitt lag bei 0,82, was 67 Punkte in 82 Spielen bedeutet.

Bei der Beurteilung, ob diese Erwartungen für Matthews realistisch sind, muss man sich seine Leistungen in der Nationalliga A ansehen und wie Spieler in der Vergangenheit den Übergang von der ersten Schweizer Liga in die NHL bewältigt haben.

Nur wenige Spieler kamen bisher direkt von der NLA in die NHL, ohne wenigstens eine Saison in der AHL zu verbringen. Seit dem Lockout 2004-05 und ohne die Spieler die während des Lockouts 2012-13 dort spielten, sind 13 Spieler nach wenigstens 20 Spielen in der NLA, in der folgenden Saison zu mindestens 20 Spielen in der NHL gekommen.

Diese 13 Spieler kamen in der NLA auf 0,82 Punkte pro Spiel, gefolgt von 0,32 in der NHL, was einen Rückgang auf 39% bedeutet. Zieht man seine 46 Punkte in 36 Spielen in dieser Saison heran, würde das für die nächste NHL Saison eher 40 Punkte in 82 Spielen bedeuten, nicht 60.

Der jüngste Spieler, der am ehesten vergleichbar ist und aus der Schweiz kam, war Damian Brunner, der im Alter von 25 60 Punkte in 45 Spielen in der NLA für Zug machte, gefolgt von 26 Punkten in 44 Spielen bei den Detroit Red Wings in der Saison 2012-13, die durch den Lockout auf 48 Spiele verkürzt war. Hochgerechnet würde das 44 Punkte in 75 Spielen für eine volle Saison bedeuten.

Ein Hauptunterschied beim Vergleich Brunner-Matthews ist der Altersunterschied. Es könnte für den jüngeren Matthews schwieriger gewesen sein zu Eiszeit in den Topreihen zu kommen, als für den etablierten Spieler Brunner.

Deshalb übertreffen Teenager in der NHL oft die Erwartungen, so wie Connor McDavid, Pick Nummer eins von den Edmonton Oilers 2015. McDavid kam diese Saison auf 48 Punkte in 45 Spielen, 25 % mehr als aufgrund seiner Leistungen der letzten Saison in der Ontario Hockey League zu erwarten gewesen wäre. Deshalb könnte das Ziel von 60 Punkten in Matthews Reichweite liegen.

Es ist schwer vorherzusehen, wie gut ein junger Spieler in seiner ersten NHL Saison sein wird, weil seine Leistung von so vielen Faktoren beeinflusst wird, die er nicht kontrollieren kann, seine Gesundheit, Mitspieler, Eiszeit in verschiedenen Spielsituationen und Glück.

Trtzdem lässt die Vergangenheit der Nummer eins Picks vermuten, dass 60 Punkte und einige Zeit im Powerplay eine realistische Erwartung für Matthews sind.

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