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Die fünf Lehren aus Spiel 1 des WCF

Spielfreudige Formation um Timo Meier schießt Sharks erneut zu Sieg in einem ersten Spiel

von Marc Rösch @NHLde / NHL.com/de Autor

Die San Jose Sharks haben am Samstag den Anfang gemacht. Im ersten Spiel des Western Conference Finales setzten sie sich mit 6:3 gegen die St. Louis Blues durch. Die Fans im SAP Center sahen einen Gastgeber, der die Partie mit vier Toren im Mittelabschnitt an sich riss und St. Louis das Nachsehen gab. 

Diese fünf Lehren sind aus der Begegnung zu ziehen:

1. Sharks können Spiel 1

Wenn die Sharks bei ihrem langen Playoff-Run auf etwas bauen können, dann ist es ihre verlässliche Stärke im ersten Spiel. Am Samstag starteten sie mit einem moralisch wichtigen Sieg in die 'Best-of-7'-Serie der dritten Playoff-Runde. Etwas, das ihnen auch in den ersten beiden Runden geglückt ist. 

Die erste Runde gegen die Vegas Golden Knights begann für San Jose mit einem 5:2-Erfolg. Gleiches gelang ihnen zum Auftakt in die zweite Runde. Auch im ersten Spiel gegen Colorado ergatterten die Sharks einen 5:2-Sieg.

2. Timo Meier ist in der Form seines Lebens 

Video: STL@SJS, Sp1: Meier mit großartigem Tor per Rückhand

Als die Sharks im Jahr 2015 in der ersten Runde (Nummer 9) Timo Meier ausgewählt hatten, ahnte noch niemand, dass der junge Schweizer knapp vier Jahre später zu den tragenden Säulen des Teams gehören würde. Stürmer Meier hob sein Spiel in der laufenden Saison auf ein neues Level und legte mit seinem Doppelschlag im zweiten Spielabschnitt den Grundstein für den Auftaktsieg gegen die Blues.

"Er war ein Bulle", lobte ihn Center Logan Couture. "Mit seiner Stärke ist er ganz schwer zu verteidigen, wenn er skatet. Wir können uns glücklich schätzen, mit ihm in einer Reihe zu spielen. Er war richtig gut. Gut mit dem Schläger und stark am Puck. Man hat sein Talent gesehen, als er den Verteidiger stehengelassen und abgeschlossen hat. Er ist ein guter Spieler und kommt jetzt so richtig in Fahrt." 

3. Wenn sich Tarasenko versteckt, wird es teuer für die Blues 

In den ersten beiden Playoffrunden hat Blues-Stürmer Vladimir Tarasenko sein Können nur phasenweise aufblitzen lassen. Zu oft versteckte er sich hinter seinen überzeugend aufspielenden Teamkollegen. Auch in Spiel 1 gegen San Jose blieb der russische Außenstürmer über weite Strecken blass. 

Außer seiner Vorarbeit zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Joel Edmundson erreichte Tarasenko nicht viel Zählbares. Nur ein Torschuss und eine Minus-3-Statistik lautete seine persönliche Bilanz. Etwas, das sich in den kommenden Spielen der Serie gegen die Sharks zwingend ändern muss. Selten haben die Blues ihren Toptorschützen der vergangenen fünf Jahre so sehr gebraucht wie in diesen Tagen. 

 

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4. Zweite Reihe wird zum Erfolgsfaktor der Sharks 

Auch dank der Feuerkraft von Meier können die Sharks auf eine enorm spielfreudige zweite Sturmformation bauen. Wenn die Pavelski-Reihe einmal nicht auf das Scoreboard kommt, dann steht der Block um Meier, Couture und Gustav Nyquist Gewehr bei Fuß. 

So auch am Samstag, als die drei zusammen acht Scorerpunkte (vier Tore, vier Assists) gesammelt haben. Rechtsaußen Meier erzielte in den laufenden Stanley Cup Playoffs 13 Punkte (fünf Tore, acht Assists) in 15 Spielen. 

Video: STL@SJS, Sp1: Couture verwertet Nyquists Vorlage

5. Blues müssen auf Schlussdrittel aufbauen 

Trotz des hohen Rückstands steckten die Blues nie auf. Ihre Moral war auch nach dem Treffer zum zwischenzeitlichen 5:2 durch Meier nicht gebrochen. St. Louis kam mit mächtig Wut im Bauch aus der Kabine und sorgte im dritten Spielabschnitt für leidenschaftliche 20 Minuten. 

"Ich bin nicht verzweifelt", sagte Stürmer Robert Thomas. "Wir stehen schon nahezu die gesamt zweite Hälfte der Saison mit dem Rücken zur Wand. Wir wissen, wie man antwortet. Ich bin zufrieden mit unserem dritten Drittel aber es war etwas zu spät. Das werden wir in Spiel 2 mitnehmen."

Spiel 2 des Eastern Conference Finales zwischen den Sharks und den Blues findet am Montag um 6:00 p.m. ET (24:00 Uhr MESZ) im SAP Center statt.

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