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Fünf Gründe für Qualifikation der Lightning

von John Kreiser / NHL.com

Die Tampa Bay Lightning werden eine Gelegenheit haben eine alte Rechnung zu begleichen.

Nach der Niederlage im Stanley Cup Finale, gegen die Chicago Blackhawks in sechs Spielen letzten Juni, veränderten die Lightning im Sommer wenig und entschieden sich dem jungen Team eine Chance zu geben, sich unter Trainer Jon Cooper zu entwickeln.

Tampa Bay kämpfte mit Verletzungen und strauchelte in der ersten Hälfte der Saison. Aber als die Schlüsselspieler wieder fit wurden, starteten die Lightning durch. Tampa Bay gewann 10 von 11 Spielen Ende Januar und Anfang Februar und stellte dann mit neun Siegen in Folge, vom 18. Februar bis 5. März, einen Vereinsrekord auf. Das war mehr als genug, um Tampa durch einige Schwierigkeiten zu helfen und ein Ticket für die Playoffs zu lösen, wo sie versuchen werden ihren zweiten Stanley Cup zu gewinnen. Die Lightning hatten den Playoffplatz sicher, als die Boston Bruins am Dienstag nach Penaltyschießen 2-1 gegen die Carolina Hurricanes verloren.

Hier sind fünf Gründe, warum sich die Lightning qualifizierten:

1. Big Ben

Wenige Spieler waren für ihr Team so wichtig, wie Torhüter Ben Bishop für die Lightning. Während Verletzungen und unbeständige Leistungen die Lightning während der ersten Hälfte der Saison plagten, lieferte Bishop Leistungen vom Kaliber eines Vezina Trophy Gewinners. Er wird die 40 Siege von letzter Saison nicht erreichen, ist aber unter den besten drei der NHL nach Gegentorschnitt (2,06), Fangquote (92,7%) und Shutouts (6). mit 34 Siegen ist er auf dem siebten Platz.

Bishop machte viele Fehler seiner Mitspieler wett und konnte selbst dann Siege holen, als die Lightning unterlegen waren.

"Es gibt Team Shutouts und Torhüter Shutouts, ratet Mal was das für einer war", sagte Cooper nach einem 3-0 Sieg gegen die Toronto Maple Leafs am 28. März, als die Lightning mit 18-34 Torschüssen unterlegen waren. "Manchmal hat man Spiele, nach denen man denkt, wie konnten wir da keinen Punkt holen? Und dann gibt es Spiele, hoffentlich nicht so viele, wo man sich sagt, wir haben hier sicher keinen 3-0 Sieg verdient."

2. Stamkos kann immer noch Punkten

Steven Stamkos kam nicht annähernd an seine 60 Tore aus der Saison 2011-12 heran, aber der Kapitän der Lightning zeigt, dass er den Puck noch ins Tor bringen kann. Mit seinen 36 Toren liegt er gleichauf auf dem fünften Platz der NHL und er führt Tampa nach Powerplaytoren (14) und Siegtoren (acht).

Mit 312 Toren in 569 Spielen, seit er in die NHL kam, ist Stamkos in den letzten acht Saisons der beständigste Torschütze außer Alex Ovechkin.

Aber Stamkos wird mindestens während der ersten Phase der Playoffs fehlen. Die Lightning gaben am Samstag bekannt, dass er, aufgrund einer seltenen Gefäßerkrankung, ein Blutgerinnsel nahe seines rechten Schlüsselbeins hat und für 1-3 Monate ausfällt. Stamkos hatte am Montag eine erfolgreiche Operation und es wird erwartet, dass er sich vollständig erholt. In zwei Wochen steht eine weitere Beurteilung an.

3. Ein 'Drilling' macht weiter

Die "Drillings" Reihe von Tyler Johnson, Nikita Kucherov und Ondrej Palat brachte die Lightning letzten Frühling ins Finale, aber Kucherov, der in den Playoffs 10 Tore und 22 Punkte machte, ist der einzige, der auf diesen Erfolg aufbauen konnte.

Johnson und Palat kämpften mit Verletzungen und schwankender Form, aber Kucherov machte zum ersten Mal in seiner NHL Karriere 30 Tore. Seine 65 Punkte sind ebenfalls ein persönlicher Rekord.

"Es sind nicht nur seine Fähigkeiten, sondern auch seine kluge Spielweise. Er weiß wo der Puck hin muss", erzählte Stamkos der Tampa Bay Times letzte Woche. "Er weiß wo er sein muss. Er weiß wo er helfen muss. Und wenn man ihm den Puck in gefährlichen Zonen gibt, kann er Punkten."

4. Victor Hedman

Ein Jahr, nachdem die Lightning Stamkos 2008 als Nummer eins Drafteten, holten sie Hedman mit 2009 mit Pick Nummer 2. Obwohl er etwas länger brauchte, gesellte sich der Verteidiger zu Stamkos in der Elite der NHL.

Hedman ist der tragende Pfeiler der Verteidigung der Lightning. Mit 47 Punkten ist er der drittbeste Scorer der Lightning und führt die Lightning nach Plus-Minus-Statistik (+21) und durchschnittlicher Eiszeit (23:03). Er ist eine Bank in der eigenen Defensive und kann in der Offensive Akzente setzen.

Hedman und Anton Stralman waren diese Saison eins der besten Verteidigerpaare der NHL. Aber Hedman wird für mindestens einen Monat auf sich gestellt sein, nachdem Stralman sich am 25. März das Wadenbein brach.

5. Cooper bleibt cool

Cooper verfiel nicht in Panik, als Verletzungen und Formschwankungen dazu beitrugen, dass die Lightning zur Weihnachtspause auf den sechsten Platz der Atlantic Division abrutschten. Tampa Bay hatte vor Weihnachten eine Statistik von 18-15-3; seitdem stehen sie bei 27-15-2 und qualifizierten sich zum dritten Mal in Folge für die Playoffs.

Die Lightning waren in der Saison 2014-15 das Team mit den meisten Toren der NHL. Sie haben immer noch Offensive Qualitäten, aber Cooper hat erfolgreich die Mentalität der Flucht nach vorne abgeschafft und eine defensivere Spielweise etabliert.

Coopers Talent blieb nicht unbemerkt; er bekam im Dezember eine mehrjährige Vertragsverlängerung.

"Ich bin sehr zufrieden mit Jons Arbeit", sagte General Manager Steve Yzerman, nachdem die Verlängerung bekannt gegeben wurde. "Ich mag die Spielweise unseres Teams, ich mag den Stil, den wir angenommen haben. Ich denke, es ist ein Stil der in der NHL zum Erfolg führen wird. Er ist intelligent, er wird sich als Trainer nur weiter verbessern und in allen Bereichen stärker werden."

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