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Fünf Gründe für Minnesotas Qualifikation

von Michael LoRe / NHL.com

Die Minnesota Wild hatten acht Spiele in Folge und 13 von 14 verloren, nach der 4-2 Niederlage gegen die Boston Bruins am 13. Februar.

Mike Yeo wurde danach als Trainer gefeuert und durch John Torchetti ersetzt, der Trainer des American Hockey League Teams der Wild in Iowa war.

Torchetti übernahm die Zügel, als Minnesota mit einer Statistik von 23-22-10 auf dem sechsten Platz der Central Division lagen. Seitdem haben sie einen Verlauf von 15-10-1.

Die Wild haben mit dem 3-0 Shutout gegen die San Jose Sharks am Dienstag, ihr viertes Spiel in Folge verloren, aber sie qualifizierten sich später am Abend zum vierten Mal in Folge für die Playoffs, da die Colorao Avalanche 4-3 gegen die Nashville Predators verloren.

Hier sind fünf Gründe, warum sich Minnesota für die Playoffs qualifizierte:

1. Aufstrebende Offensive

Torchettis Beförderung hat die Offensive der Wild angefacht. Die Wild kamen unter Yeo im Schnitt auf 2,46 Tore pro Spiel in 54 Spielen; während der 26 Spiele unter Torchetti kamen die Wild auf einen Schnitt von 2,96 Toren.

Elf Spieler machten diese Saison wenigstens 10 Tore. Zach Parise belegt mit 25 Toren in 70 Spielen Platz eins bei den Wild, darunter sechs in seinen letzten sieben Spielen und Charlie Coyle liegt mit 21 Toren auf Platz zwei.

Kapitän Mikko Koivus 56 Punkte sind der beste Wert bei den Wild, aber Verteidiger Ryan Suter (51 Punkte) und Stürmer Mikael Granlund (44), Nino Niederreiter (43), Thomas Vanek (41), Jason Pominville (36) und Erik Haula (34) haben auch zum erstarken der Offensive unter Torchetti beigetragen.

Der junge Schweizer Nino Niederreiter kommt unter Torchetti auf 11 Tore und acht Assists in 26 Spielen. Haula, der vor dem Trainerwechsel in 49 Spielen auf fünf Tore und 14 Punkte kam, liegt seitdem mit 21 Punkten gleichauf mit Parise auf Platz eins (9 Tore, 12 Assists).

"Haula spielen zu sehen muss man einfach genießen, es macht einfach Spaß ihm zuzuschauen", erzählte Torchetti dem Star Tribune am 21. März. "Er spielt hart auf den Puck. Nino leistet großartige Arbeit an der Bande, großartige Arbeit im Powerplay. Von ihrer Spielweise könnten viele noch etwas lernen."

2. Coyles Rekordjahr

Am Anfang der Saison erwarteten die Wild von Coyle wahrscheinlich ungefähr 10 Tore. Er traf acht Mal als Rookie 2012-13. 12 Mal in der nächsten Saison und 11 Mal 2014-15.

Nicht schlecht aber er wollte mehr.

"Ich glaube, das kann ich besser", sagte Coyle über seine vorherigen Leistungen. "Ich habe daran gearbeitet. Ich wollte mehr zum Team beitragen."

Coyle, 24, hat genau das gemacht. Er hat bereits persönliche Rekorde für die meisten Tore (21) und Punkte (42) aufgestellt und ist nur drei Assists von seiner Bestleistung von 24 Vorlagen aus der Saison 2014-15 entfernt.

3. Dubnyks Rückkehr zur Form von '14-15

Devan Dubnyk war 2015 im Finale um die Vezina Trophy, da er in 39 Spielen auf eine Statistik von 27-9-2, einen Gegentorschnitt von 1,78 und eine Fangquote von 93,6% kam, nachdem ihn Minnesota am 14. Januar von den Arizona Coyotes holte.

Die Wild belohnten Dubnyk mit einem Vertrag über sechs Jahre, laut Berichten für $26 Millionen, aber viele stellten in Frage, ob er auch weiter auf dem Niveau der letzten drei Monate 2014-15 Spielen könnte.

Dubnyk gewann seine ersten Drei Spiele der Saison. Dann schwankte seine Form. Dann konnte er nicht mehr gewinnen. Er machte 34 Saves beim Sieg gegen die Dallas Stars am 9. Januar, verlor aber seine nächsten neun Spiele, bevor er am 15. Februar gegen die Vancouver Canucks wieder einen Sieg holte.

Dubnyk, der bei den letzten vier Niederlagen in Serie im Tor stand, kommt in den letzten 23 Spielen auf einen Wert von 14-7-1, einen Gegentorschnitt von 2,27 und eine Fangquote von 91,9%.

"Man will einfach gut spielen", sagte Dubnyk der Pioneer Press am 19. März. "... Man kann nicht aufs Eis gehen und erwarten 50 Saves zu machen. Wenn man nur 10 Schüsse kassiert, kann man auch nicht mehr machen, also konzentriere ich mich darauf, den Jungs ein gutes Gefühl und eine gute Chance zu geben, jedes Spiel zu gewinnen.

"Man kann nicht mit der Vorstellung herangehen, dass man jedes Spiel gewinnen muss. Ich muss die großen Saves machen und den Jungs Sicherheit und eine Chance geben, das Spiel zu gewinnen und dann sehen wir, was passiert."

4. Noch ein Endspurt

Zum dritten Mal in Folge, drehen die Wild in der zweiten Hälfte der Saison auf und bringen dieses Momentum in die Playoffs.

Minnesota war am 14. Januar 2015 12. in der Western Conference, nach einer 7-2 Niederlage gegen ie Pittsburgh Penguins am Vortag. Die Wild legten danach einen Lauf von 26-8-2 hin und holten die erste Wild Card der Western Conference.

Ein Jahr davor, schleppten sich die Wild mit einer Statistik von 20-17-5 und einer Niederlagenserie von sechs Spielen ins Jahr 2014. Sie kamen mit einem Lauf von 23-10-7 zurück und qualifizierten sich am Ende für die Playoffs.

Diese Saison haben sie es wieder geschafft.

Mit 15 Siegen unter Torchetti seit 15. Februar, liegen die Wild gleichauf auf Platz fünf der Liga, hinter den Pittsburgh Penguins (19), Anaheim Ducks (17), St. Louis Blues (16) und Sharks (16) und ihre 77 Tore sind der drittbeste Wert der NHL in dieser Zeit.

"Es ist irgendwie unsere Mentalität, einfach alles wegzuwischen, was passiert ist und nach vorne zu schauen", erzählte Parise der Webseite der Wild am 28. März. "Im Moment, sind wir auf dem richtigen Weg zur richtigen Zeit."

5. Super Suter

Die Saison war ein Aushängeschild für Suter.

Der Verteidiger hat persönliche Bestleistungen aufgestellt, was Assists (43) und Punkte (51) angeht und mit acht Toren stellt er seinen Rekord aus der Saison 2006-07 bei den Nashville Predators ein. Er ist der drittbeste Scorer der Wild und hat bereits einen Vereinsrekord für die meisten Vorlagen eines Verteidigers aufgestellt.

Suter, 31, ist mit 28:40 pro Spiel auf Platz zwei der Liga, was die durchschnittliche Eiszeit angeht, nur geschlagen von Ottawa Senators Verteidiger Erik Karlsson (29:03).

"Ich weiß, dass ich eine gute Saison habe", erzählte Suter KSTP TV am 15. März. "Aber wenn wir nicht gewinnen, bedeutet das nicht viel. Es geht nur darum, zu gewinnen."

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