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Fünf aufgeworfene Fragen vor Spiel 4

Murrays Serie, Crosbys und Malkins Torschussflaute und weitere Fragen zur Partie am Montag

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

NASHVILLE - Die Stanley Cup Finalserie 2017 zwischen den Pittsburgh Penguins und den Nashville Predators geht am Montag in die vierte Runde. Nach einem überzeugenden 5-1 Erfolg in Spiel 3 am Samstag haben die derzeit heimischen Predators die Serie auf 1-2 verkürzt und wollen im nächsten Schritt den Ausgleich herstellen.

Hier sind fünf Fragen, die vor der Fortsetzung des Finales von besonderem Interesse sind:

Bleibt Murray in den Playoffs in Spielen nach Niederlagen ungeschlagen?

Der Penguins Torhüter Matt Murray hat in Spiel 4 eine seltene Serie zu verteidigen. Seit seinem Playoff Debüt im vergangenen Jahr, hat er in den Playoffs keine zwei Spiele in Folge verloren und stets nach einer Niederlage einen Sieg einfahren können. Mit dieser Performance führte er die Penguins in 2016 als Rookie zum Stanley Cup Sieg und möchte sie auch dieses Jahr so zur Titelverteidigung bringen. Ein Auswärtssieg in Spiel 4 wie in der Finalserie 2016 gegen die San Jose Sharks wäre ein großer Schritt in diese Richtung.

Video: PIT@NSH, Sp3: Murray nutzt Blocker gegen Jarnkrok

Können Crosby und Malkin noch einmal ohne Torschuss gehalten werden?

Sidney Crosby und Evgeni Malkin sind über einem Jahrzehnt gemeinsam die Gesichter der Pittsburgh Franchise. Beide Superstars hatten wesentlichen Anteil, dass in dieser Zeit 2009 und 2016 zwei Mal der Stanley Cup gewonnen werden konnte. In Spiel 3 blieben beide gemeinsam erstmals überhaupt in den Playoffs ohne Torschuss. Die Predators Defensive hat gute Arbeit verrichtet. Nashville Verteidiger Roman Josi und P.K. Subban wurden abwechselnd gegen beide Penguins Stürmer eingesetzt und zeigten ihre Qualitäten. Doch das Erreichte dürfte einmalig bleiben, denn Crosby und Malkin werden wieder mehr schießen als zu passen.

Wird Rinne erneut auftrumpfen?

Es fing mit dem Gegentor durch Jake Guentzel nach nicht einmal drei Minuten nicht gut an. Ein Abpraller nach vorne und der Nachschuss durch die Beine. Doch mit zunehmender Dauer von Spiel 3 steigerte sich der Torhüter Pekka Rinne, hielt sein Tor den Rest der Spielzeit sauber und wurde mit 27 Saves zurecht als der beste Spieler des Abends gefeiert. Die Predators werden auch in der Folge ihren starken finnischen Torhüter benötigen, wollen sie die Serie und dieses Finale für sich entscheiden.

Video: PIT@NSH, Sp3: Rinne wehrt Kessel und Kunitz ab

Bleibt das Powerplay der Penguins weiter wirkungslos?

Nur ein Tor zum Ende einer doppelten Überzahl in Spiel 1, ist derzeit die Bilanz des Überzahlspiels von Pittsburgh in der Finalserie. Am Samstag hatten die Penguins die große Chance in zwei Powerplays nach ihrer frühen 1-0 Führung ein oder sogar zwei weitere Tore nachzulegen. Es ist spekulativ zu sagen, wie das Spiel dann ausgegangen wäre, doch die Aufgabe wäre für die Predators nicht einfacher geworden und der Stimmung in der Arena und der Stadt hätte es einen noch größeren Dämpfer gegeben. Für Pittsburgh wird es also wichtig, in diesem Bereich effektiver zu werden. Nicht umsonst hat Trainer Mike Sullivan beim Training am Sonntag intensiv Powerplay üben lassen.

Werden die hinteren Reihen der Predators erfolgreich bleiben?

Frederick Gaudreau erzielte in seinem erst fünften Playoff Spiel das wichtige 2-1 und damit seinen zweiten Treffer der KO-Runde. Später ließen Craig Smith zum 4-1 und Mattias Ekholm zum 5-1 ihre ersten Tore der Playoffs folgen. Die Erfahrung zeigt, wie wichtig es ist, dass gerade Spieler der hinteren Reihen ebenfalls treffen. Viktor Arvidsson und Filip Forsberg könnten die Nächsten sein, die ihre zuletzt gelittene Torquote aufbessern? Für Nashville und ihr Ziel Spiel 4 zu gewinnen, wäre es nicht das Schlechteste.

Video: PIT@NSH, Sp3: Gaudreau mit trockenem Schuss ins Ziel

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