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Fünf fragen mit Pens Verteidiger Kris Letang

von Dan Rosen / NHL.com

NHL.com's Interviewreihe namens "fünf Fragen mit..."läuft über die Saison hinweg. Wir sprechen mit Schlüsselfiguren des Sports und stellen ihnen Fragen um Einblick in ihr Leben, ihre Karriere und die neuesten Schlagzeilen zu erlangen.

Die neueste Ausgabe mit Pittsburgh Penguins Verteidiger Kris Letang:


Kannst du erklären, was die Unterschiede zwischen dem Spiel unter Mike Sullivan und dem unter Mike Johnston ist?

"Es gibt mehr schwarz und weiß. Davor gab es zu viel Unentschlossenheit. Manchmal hatten wir ein Spiel und von drei Stürmern wollte einer einen langsamen Aufbau spielen und die anderen beiden wollten schnell Spielen, man war sich nicht einig. Sullivan will, das wir unsere Vorteile nutzen, z. B. Schnelligkeit. Er will, dass wir den Puck schnell nach vorne spielen. Er will nicht, dass wir den Puck nach hinten tragen und versuchen uns nach vorne durchzuspielen. Er will, dass wir tief spielen und unsere Schnelligkeit nutzen. Wenn man sich Chicago ansieht, sieht man, dass sie das Spiel langsam machen. Patrick Kane kommt zurück und er ist so gut, dass er den Puck nach vorne tragen kann. Das ist nicht unsere Spielweise. Unser Spiel basiert mehr auf Geschwindigkeit. Es ist Eindeutig. Man weiß, was der andere macht und was man für ihn machen muss. Einfach"

Liegen die Ergebnisse der letzten neun Spiele also daran, dass sich das Team an diesen Stil gewöhnt hat, oder hat das Team deutlich anders oder besser gespielt als vor diesem Lauf?

"Ich glaube, wir verstehen jetzt besser, wie wir mit dem Personal das wir haben gewinnen können. Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern, talentierten Spielern und jungen Leuten, die viel Energie und Kampfgeist mit sich bringen. Ich glaube wir haben herausgefunden, wie wir Spiele gewinnen. Und das ist nicht durch komplizierte Spielzüge, wie wir es früher gemacht haben. Wir spielen den Puck hinter die Verteidigung und nutzen unsere größte Stärke, Geschwindigkeit."

Wenn wir schon von Geschwindigkeit sprechen, wenn du als Verteidiger gegen die Penguins Spielen müsstest, wo jetzt Phil Kessel und Carl Hagelin in einer Reihe Spielen, gibt es da einen Weg gegen ihre Schnelligkeit anzukommen? Wie wäre es damit klar kommen zu müssen und noch wichtiger, wie ist es für dein Team das jetzt zu haben?

"Es ist ziemlich schwer. Es ist schwierig gegen Jungs zu spielen, die den Puck hinter die Verteidigung spielen, vor allem wenn sie so schnell sind. Wenn Hagelin und Phil nicht versuchen Leute auszuspielen, dann sind sie am effektivsten. Wenn sie den Puck hinter die Defensive spielen und der Verteidiger sich umdrehen muss, ist das mies für den Verteidiger. Man steht mit dem rücken zum Spiel. Man kennt seine Optionen nicht. Man weiß sie kommen schnell. Selbst wenn man zuerst am Puck ist, weiß man sie sind gleich an einem dran. Wenn sie mal da sind, sind sie gefährlich, weil sie ums Tor fahren und Geschwindigkeit aufnehmen und das ist schwer zu verteidigen.“

Du bist zwar gesund, aber euch fehlen jetzt Evgeni Malkin und Olli Maatta und Brian Dumoulin ist auch ausgefallen. Es ist immer das gleiche bei diesem Team. Ständig fehlen euch wichtige Spieler. Schust du dich manchmal um und fragst dich 'Was wäre wenn?'

"Ja, ich weiß. Wenn man darüber nachdenkt, was wäre wenn wir Malkin im Powerplay hätten? Wir wären wirklich gefährlich, weil wir noch ein paar Tore mehr machen würden. Vielleicht wäre das Spiel gegen die Rangers nicht mit 2-2 in die Verlängerung gegangen; vielleicht wäre es 3-1 oder 3-1 ausgegangen. Das Spiel kann sich am Ende des dritten Drittels verändern oder vielleicht hätten wir es mit unserer Chance im Powerplay in der Verlängerung schneller beendet. Aber ich denke, weil wir Malkin nicht haben, haben wir die Dinge vereinfacht und spielen schneller. Man spielt mit seiner Stärke. Malkin ist nicht dabei, also weiß man, man hat seinen Schuss und was er alles mitbringt nicht, deshalb versucht man mit seiner eigenen Stärke zu spielen.

Hast du das kommen sehen, den Erfolg den ihr in den letzten neun spielen hattet, mit acht Siegen? Ist das eine Korrektur für ein Team, dass immer gut war?

"Ich habe am Anfang des Jahres darauf gewartet, aber weißt du was? Jedes Jahr haben Teams Starts, die keine Bedeutung haben. Beispiel L.A.; manchmal haben sie einen schlechten Start, aber sie bringen es gut zu Ende und gewinnen den Stanley Cup. Für uns ist es immer eine Frage der Zeit, bis Sid anfängt zu treffen und Malkin loslegt und das macht uns alle besser. Ich denke, wir wissen, dass wir mit der Qualität der Spieler die wir haben, früher oder später Erfolg haben werden, solange

wir uns wirklich an unseren Plan halten.“

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