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Fünf Fragen: Devils GM Shero über Free Agents

von Dan Rosen / NHL.com

NHL.com's Interviewreihe namens "Fünf Fragen mit..." läuft über die Saison hinweg. Wir sprechen mit Schlüsselfiguren des Sports und stellen ihnen Fragen um Einblick in ihr Leben, ihre Karriere und die neuesten Schlagzeilen zu erlangen.

Die neueste Ausgabe mit New Jersey Devils General Manager Ray Shero:


BUFFALO – Vor dem Freitag, an dem der Free Agent Markt eröffnet, blickt New Jersey Devils General Manager Ray Shero auf seinen Kader und sieht fünf Stürmer und fünf Verteidiger, die unter Vertrag stehen.

Das war's.

OK, um fair zu sein: Torhüter Cory Schneider und Keith Kinkaid haben Verträge.

Die Devils haben am Montag auch den Restricted Free Agents Kyle Palmieri, Reid Boucher, Jacob Josefson, Sergey Kalinin und Reece Scarlett Angebote gemacht.

Außerdem, sagte Shero, hoffen die Devils bis Freitag mit den Stürmern Beau Bennett und Devante Smith-Pelly und Verteidiger Jon Merrill zum Vertragsabschluss zu kommen. Keiner der drei bekam ein Angebot.

Auch nicht mitgezählt sind Rookies, die im Herbst wahrscheinlich eine Chance auf einen Platz in der NHL haben, wie Stürmer John Quenneville und Miles Wood und Verteidiger Steven Santini.

Aber Shero hat Platz im Budget und einen Kader zu füllen, was die Devils am Freitag zu einem interessanten Team macht.

Hier sind Fünf Fragen mit... Ray Shero:

Glauben sie Beau Bennett wurde in seiner Karriere nur durch Verletzungen zurückgehalten?

"Ja. Ich meine, Beau ist ein wirklich guter Spieler. Er hat einen guten Instinkt, großartige Hände, Übersicht, er kann Spielzüge einleiten, auf beiden Flügeln spielen, eigentlich in jeder Position. Die Verletzungen waren ein Problem. Das wissen wir. Aber wir müssen in New Jersey auch Risiken eingehen. Er ist ein junger, preiswerter Spieler und wir werden sehen wie es weitergeht. Als ich mit ihm gesprochen habe, habe ich ihm gesagt: 'Ich habe dich 2010 in L.A. gedraftet, lass und einfach neu anfangen. Ich habe dich heute nochmal gedraftet.' Wir werden sehen wie es weitergeht. Das ist eine echte Chance für beide Seiten und wir werden sehen wie es ausgeht. Wenn man in der dritten oder vierten Runde ist, da gibt es immer ein gewisses Risiko."

Die Finanzen scheinen kein Problem zu sein, richtig?

"Nein... wir werden sehen was passiert. Unsere Trainer kennen ihn gut. Ich kenne ihn natürlich auch. Das bringt aber nichts, wenn er nicht schafft, was wir von ihm erhoffen. Er ist ein großartiger Junge. Er muss seine Karriere wieder auf den richtigen Weg bringen. Es gab in der Vergangenheit einige solcher Spieler und sie sind wirklich gut geworden. Aber wir müssen das Risiko eingehen und für mich geht es nur darum Risiken zu minimieren. Mit unserer Zahl an Picks ist es das Risiko wert und wir haben es minimiert, da es nicht um einen Vertrag über 10 Jahre geht. Wir versuchen es. Er ist ein Rechtshänder, der im Powerplay spielen kann, auf dem linken Flügel, dem rechten Flügel, überall. Wir alle kennen die Vergangenheit, aber wir hoffen für ihn, nicht mal so sehr für uns, sondern für ihn... Er ist ein guter Spieler und hoffentlich bekommt er die Gelegenheit und kann durchstarten und sehen wo seine Karriere ihn hinführt. Wir werden sehen."

Gibt es Neuigkeiten über die Verhandlungen mit Kyle Palmieri und einen neuen Vertrag mit ihm?

"Ich habe in den letzten Wochen ein paar Mal mit seinem Agenten gesprochen und mich mit ihm getroffen. Ich denke wir machen Fortschritte. Ich muss mit dem Agenten sprechen um zu sehen ob das stimmt, aber irgendwie wird es klappen. Kyle passt denke ich perfekt zu uns. Man muss nur die richtigen Bedingungen finden. Ich denke er passt gut zu uns und ich weiß, dass es ihm hier gefällt. Er war ein wichtige Teil unseres Teams. Er ist im richtigen Alter. Daher hoffe ich, dass wir demnächst etwas erreichen."

Sie haben noch viel Platz im Salary Cap und viele Spieler zu verpflichten. Erwarten sie am 1. Juli viel Aktivität?

"Mit dem Salary Cap haben wir keine Probleme. Wir haben Ryan Clowe. Wir haben Marc Savard. Ja, wir haben viel Raum. Ich will nicht $73 Millionen oder mehr ausgeben und es falsch machen, dass ist einfach nicht unsere Art. Aber wenn wir in eine Situation kommen, wo es Sinn macht auf $73 Millionen oder darüber zu gehen, können wir $8 Millionen Dollar darüber gehen, weil wir Savard und Clowe haben. Also haben wir keine Probleme. Das wird nur passieren wenn es sportlich Sinn macht. Wir werden sehen. Aber ich denke, es gibt viele Teams, die noch einiges tun müssen, deshalb denke ich, dass noch viel passieren wird."

Haben sie von Patrik Elias gehört und wissen sie schon, was er machen will?

"Ja, ich bin tatsächlich mit ihm in Kontakt. Er hat meine Nummer und alles. Er hatte am Ende der Saison eine Knieoperation, die er ohnehin gebraucht hätte. Das war die einzige Möglichkeit. Also lies er sich operieren. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Wir haben uns noch nicht festgelegt, er auch nicht. Ich habe vor ein oder zwei Wochen mit ihm geschrieben. Er ist gerade in Tschechien, aber er wird zurückkommen. Er hat ein wunderschönes Haus in New Jersey. Er würde gerne weiter spielen, aber wir wissen nicht ob er kann. Hoffentlich wird er Gesund und kann es nochmal versuchen, aber man weiß es nicht also haben wir uns darauf geeinigt den Sommer abzuwarten und zu sehen wie es im August oder September aussieht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er für ein anderes Team spielen wird. Ich hoffe er kommt wieder an einen Punkt, an dem man zumindest darüber reden kann, ob er nochmal spielt, aber dafür ist es noch zu früh. Wir werden sehen wie es ihm in ein paar Monaten geht.

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