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NHL.com/de fünf Fragen an Tom Kühnhackl

Deutscher NHL-Stürmer im persönlichen Frage und Antwort von NHL.com/de

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

NHL.com/de Frage und Antwort Bericht genannt "Fünf Fragen an …" wird die komplette Saison über laufen. Wir sprechen über Schlüssel des Spiels und fragen die Spieler über Bereiche ihres Lebens, der Karriere und die letzten Neuigkeiten.

Die neueste Ausgabe präsentiert den deutschen Stürmer der Pittsburgh Penguins Tom Kuhnhackl:

Als dritter Deutscher nach den Verteidigern Uwe Krupp (1996, 2002), sowie Dennis Seidenberg (2011) und als erster deutscher Stürmer gewann Kühnhackl im Juni 2016 den Stanley Cup. Doch die neue Saison war für den 25-jährigen Landshuter bisher nicht einfach, denn häufig verzichtete Trainer Mike Sullivan auf seine Dienste trotz der Tatsache, dass er fit und gesund war. Doch seit Anfang Februar darf Kühnhackl wieder häufiger im Einsatz sein.

Am Rande des Outdoor Spiels der NHL Stadium Series 2017 zwischen den Pittsburgh Penguins und den Philadelphia Flyers befragte NHL.com International Content Manager Sergei Feldman Kühnhackl zu diversen Themen.

Hier die fünf Fragen an Tom Kühnhackl:

Video: DET@PIT: Kuhnhackl schießt SHG nach Letangs Vorlage

Erzähle einmal bitte ein bisschen etwas über das Spielen im Freien.

"Als ich in Deutschland aufgewachsen bin, habe ich im Winter sehr viel mit meinen Freunden auf kleinen gefrorenen Gewässern gespielt. Sogar als wir in die Schweiz oder nach Italien in den Urlaub gefahren sind, haben wir dort im Freien gespielt. Aber das hier ist für mich das erste richtige Spiel dieser Art. Wir haben einige Jungs hier, die schon einmal oder gar mehrere Male im Freien gespielt haben, egal ob in der NHL, AHL, den Juniorenligen oder wo auch immer. Natürlich freue ich mich sehr darauf. Ich hoffe wir können, dann auch die zwei Punkte einfahren."  

Was sagst Du als Spieler zu den in der NHL regelmäßig stattfindenden Outdoor Spielen?

"Sie sind großartig. Die Spieler mögen sie, denn es ist eine willkommene Abwechslung und etwas Außergewöhnliches. Die Fans mögen sie auch, die besondere Atmosphäre und das ganze Drumherum. Für die ganze Stadt ist es ein besonderer und toller Event."

Wie siehst du die Rivalität zu den Philadelphia Flyers?

"Ja wir haben natürlich eine große Rivalität, die schon eine sehr lange Zeit andauert. Wir haben schon sehr viele Spiele gegen sie gespielt und es herrscht immer eine besondere Stimmung dabei. Meist sind sehr viele Emotionen auf dem Eis zu sehen. Doch dieses Mal wird es sich nicht groß von den anderen Malen unterscheiden. Klar wir spielen im Freien und die Rivalität ist da, doch unser Fokus liegt eindeutig darauf ein gutes Spiel abzuliefern und die zwei Punkte einzufahren."

Video: Stadium Series: Kuhnhackl

Wie merkt man als Spieler diese Rivalität?

"Es dauert manchmal nur ein paar Sekunden, wenn du das erste Mal am Eis bist und angegangen wirst, dass du merkst, es ist ein besonderes Spiel. Es wird dann besonders intensiv und physisch. Manche Spieler geraten aneinander, es wird auch mündlich einiges ausgetauscht und nicht zuletzt gibt es die Faustkämpfe, die für zusätzliche Stimmung sorgen. Dann weißt du endgültig, woran du heute bist."

Wie beurteilst Du Deine Entwicklung in dieser Saison und ist das Spielen in Unterzahl eine besondere Herausforderung?

"Ich habe zuletzt wieder mehr gespielt und mich besser gefühlt. Ich bin mit vollem Einsatz bei der Sache und versuche viele Wegstrecken zu machen, wenn ich auf dem Eis bin, um meine Checks zu setzen oder den Puck zu gewinnen. In Unterzahl geht es natürlich nur darum, die Pass- und Schusswege zuzustellen und zu blocken. Der einfachste Weg, um Unterzahl zu verhindern, ist keine Strafzeiten zu produzieren. Dann kommt es immer darauf an gegen wen du spielst. Bei Washington konzentriert sich viel auf Alex Ovechkin, den sie in Schussposition bringen wollen. Sie haben aber wie andere Spitzenteams sehr viel offensives Potenzial und jeder, der beim Powerplay auf dem Eis steht ist sehr talentiert und befähigt ein Tor zu schießen. Darüber muss man sich im Klaren sein und als Gruppe noch mehr Druck auf den Puck führenden Spieler ausüben."

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