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Fünf Fragen an Morgan Rielly

Verteidiger spricht über die Entwicklung der Maple Leafs und ihre Stanley Cup Playoff Chance

von Dan Rosen @drosennhl / NHL.com Chefautor

NHL.com's Interviewreihe mit dem Titel "Fünf Fragen an..." läuft über die Saison hindurch. Wir sprechen mit Persönlichkeiten dieses Sports und stellen ihnen Fragen, um Einblick in ihr Leben, ihre Karriere zu erlangen und die neuesten Schlagzeilen zu erfahren.

In der jüngsten Ausgabe stellt sich Toronto Maple Leafs Verteidiger Morgan Rielly den Fragen:

Was glaubst Du, welche Bedeutung die vier Auswärtssiege in Folge vor und nach der Weihnachtspause hatten und wie sie euren weiteren Saisonverlauf beeinflussen?

"Ich glaube, dass das Wichtigste die Punkte sind. Wir wissen, wo wir in der Tabelle stehen, wer vor uns ist und welches Ziel wir verfolgen. Du denkst an Weihnachten beim Abendessen und auch am 'Boxing Day' [2. Weihnachtsfeiertag] darüber nach, dass wir hinter Florida und Tampa liegen und wir gegen beide antreten müssen. Diese Partien haben nur einen Wert für dich, wenn du sie gewinnst. Dementsprechend waren es sehr wichtige Siege. Du weißt, dass du es kannst, und du glaubst daran, dass du es immer schaffst. Zweimal auswärts zurückzukommen, zeigt wie reif und erwachsen man geworden ist. Ich glaube die Jungs haben das erkannt und haben daraus ihr Selbstbewusstsein gezogen."

 

Sprecht ihr aufgrund eures Tabellenstands schon über die Playoffs?

"In Meetings nicht, unter uns beim Abendessen aber definitiv. Ich glaube, wenn du aufs Eis gehst mit dem Gedanken an die Playoffs, dann hast du schon verloren. Beim Dinner sprechen wir darüber. Ich schaue mir jeden Tag die Tabelle an. Also ich spreche gewiss darüber."

Habt ihr euch vergangene Saison über die Playoffs unterhalten?

"Sicherlich nicht zum Saisonende hin, als mathematisch feststand, dass es unmöglich ist sie zu erreichen. Doch als wir uns vor dem Saisonbeginn zum Dinner trafen, dann war das ein Thema. Die Gespräche verlaufen zum jetzigen Zeitpunkt der Saison anders. Wir sprechen darüber, dass wir noch viel Arbeit und eine große Herausforderung vor uns haben. Ich sehe es so, dass jetzt jedes Spiel ein wichtiges Spiel ist. Du kletterst in der Tabelle nach oben, du schaust auf den Tabellenstand und sagst dir 'Wir liegen zwei hinter Florida und vier hinter Tampa', doch dann siehst du plötzlich 'Wir sind drei hinter Boston und einen hinter Tampa.' Du denkst darüber nach, wer der Nächste und danach der Nächste ist. Du möchtest nach oben kommen, dementsprechend ändern sich auch wöchentlich die Gesprächsthemen."

Video: PHI@TOR: Rielly vollendet ein Powerplay unter Latte

Als Mike Babcock von den Maple Leafs angeheuert wurde, sprach er von Pein, und nun weist du vermutlich, was er damit gemeint hat. Ist die Mannschaft schneller, so wie du es genannt hast, gereift und gewachsen, als du erwartet hast?

"Ja und nein. Ja, aufgrund dessen wo wir stehen. Als sich Mike so geäußert hatte, wusste er genau, was er tat. Ich glaube Mike war im Gedanken schon eine Runde weiter. Sie stimmen mir sicherlich zu, dass es ein geschickter Schachzug von ihm war, zurückhaltend zu sein. Nun treibt Mike im positiven Sinne die Dinge an, weil er an unsere Truppe glaubt und ihr vertraut. Er glaubt, dass wir schneller vorankommen, als er es der Presse mitteilt."

Was hat er schnell vorangetrieben?

"Nun, Nr. 34 [Auston Matthews], Nr. 16 [Mitchell Marner] und Nr. 29 [William Nylander]. Sie sind ziemlich gute Spieler und sie haben alle Teamkameraden überrascht, mich auch. Wenn du dir anschaust, wie gut diese Jungs sind, wie die älteren Spieler darauf reagieren und wie jeder sich sagt 'OK, wir schaffen das', dann nehmen automatisch Dinge ihren Lauf. Spieler spielen besser, es läuft und plötzlich hast du mit Schwung die Kurve in die richtige Richtung gekriegt."

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