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Fünf Fragen an Drew Doughty

Der Kings Verteidiger über das All Star Game 2017 und seine Hoffnungen für die Los Angeles Kings

von Dan Rosen @drosennhl / NHL.com Chef-Autor

Die Interviewreihe namens "fünf Fragen an..." von NHL.com läuft über die Saison hinweg. Wir sprechen darin mit Schlüsselfiguren des Sports und stellen ihnen Fragen um Einblick in ihr Leben, ihre Karriere und die neuesten Schlagzeilen zu erlangen.

Die neueste Ausgabe beschäftigt sich mit Drew Doughty, dem Verteidiger der Los Angeles Kings:

Lass uns damit anfangen, was am Ende der Woche auf uns zukommt, dem All Star Spiel im Staples Center. Du hast ja schon vorher an solchen Veranstaltungen teilgenommen, doch dieses wird daheim auf heimischem Eis stattfinden. Wie wird sich das von den anderen für Dich unterscheiden?

"Eine tolle Sache. Nicht reisen zu müssen ist natürlich ein Vorteil. Und Los Angeles wird ein toller Gastgeber sein. Da gibt es viel Drumherum zu erleben. Auch nach und vor dem Spiel. Und alle anderen Leute, außer den direkt Beteiligten, werden ja eine Pause im Spielplan haben. Da kann man viel Spaß haben. Das neue Format ist auch super. Da muss man 100% geben, das ist klar. Bei 3 gegen 3 auf dem Eis kann man sich nicht verstecken. Da muss man beweisen was man wirklich drauf hat."

Lass uns auf die Kings zu sprechen kommen. Da lief es zuletzt nicht ganz so konstant wie gewünscht. Zurzeit hinkt man hinter den eigenem Ansprüchen und einem Playoff-Platz hinterher. Wie bekommt Ihr nun mehr Konstanz in euer Spiel?

"Da gibt es viele verschiedene Faktoren. Unsere Special Teams müssen konstanter spielen. Und wir müssen in der Offensive mehr Tore erzielen. Das ist klar. Wir erarbeiten uns einfach zu wenige Torchancen, besonders in den kritischen Bereichen, bei Rebounds usw.. Da müssen wir uns ohne Frage deutlich verbessern, können da derzeit mit den besten Teams der Liga aktuell einfach noch nicht wieder wirklich mithalten."

Anze Kopitar hat offenkundig noch nicht wieder zu seiner Bestform gefunden bisher. In der Offensive klemmt es auch bei ihm zurzeit noch gehörig. Und Tyler Toffoli hat schon seit vor Weihnachten nicht mehr gespielt. Zwei der besten Offensivspieler. Verstärkt das den Druck auf die anderen Stürmer?

"Ich verspüre dadurch keinen zusätzlichen Druck. Ich versuche ganz normal mein Spiel zu spielen, konzentriere mich in erster Linie darauf die erste Reihe des Gegners in der Defensive aus dem Spiel zu nehmen. Dann sehe ich was noch nach vorne geht. Doch nur weil Toffoli und Kopitar derzeit nicht die gewohnten Zahlen liefern setze ich mich nicht anders unter Druck als gewöhnlich. Um Kopitar mache ich mir auch gar keine Sorgen. Er wird wieder kommen. Aktuell fehlt ihm ein wenig das Glück. Das kommt schon zurück. Und defensive ist er stark derzeit. Er spielt immer. Man muss da positive bleiben. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bi sein Spieler seiner Klasse dann auch wieder vorne häufiger trifft."

Gibt es aktuell Zeichen die Dich glauben lassen, dass ihr in naher Zukunft einen richtigen Lauf in Euch habt?

"Aber klar. Daran glaube ich auch fest. Wir können nicht nur in die Playoffs kommen, sondern auch in der Tabelle noch ein ganz gehöriges Stückchen emporklettern. Keine Frage. Das ist auch unser klares Ziel. Wir haben eine gute Mannschaft, tolle Jungs im Kader. Und wir haben das grundsätzlich das notwendige Selbstvertrauen dafür. Wir können das schaffen. Unsere Führungsspieler müssen eine Schüppe drauflegen, dann werden alle anderen nachziehen."

Ich erinnere mich daran, dass Du beim World Cup of Hockey im Herbst gesagt hast, dass Du an eine Olympiateilnahme in Südkorea 2018 glaubst. Doch du würdest auch verstehen, dass das hier ein Geschäft ist, auch wenn Du gerne dort spielen würdest. Was denkst Du aktuell über die laufende Debatte?

"Aktuell habe ich das gar nicht so im Detail verfolgt, um ehrlich zu sein. Es kommt wie es kommt. Natürlich würde ich grundsätzlich gerne an den Spielen teilnehmen und dort mein Land wieder vertreten. Doch man kann es eh nicht im Detail beeinflussen. Es passiert eh was passiert. Doch die Saison ist ohnehin immer so lang, dass ich mit beiden möglichen Entscheidungen am Ende gut leben könnte, auch wenn es diesmal am Ende mit einer Teilnahme für uns nicht klappen sollte damit.

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