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Fisher erzielt Siegtor in einem epischen Duell

von Robby Stanley / NHL.com

NASHVILLE --In einem epischen Duell mit drei Verlängerungen haben die Nashville Predators am Donnerstag (Ortszeit) zu Hause in der Bridgestone Arena die San José Sharks mit 4-3 besiegt. Der entscheidende Treffer gelang Mike Fisher nach 11:12 Minuten in der dritten Overtime. Mit insgesamt 111:12 Minuten Spielzeit war es sowohl das längste Match in der Geschichte der Predators als auch in den Stanley Cup Playoffs 2016.

Damit steht es in dieser Serie der zweiten Playoff-Runde im Westen 2-2. Spiel 5 steht am Samstag in San José auf dem Spielplan.

Colin Wilson brachte die Predators nach nur 41 Sekunden mit 1-0 in Führung. Ein Schuss von Verteidiger Matthias Eckholm wurde abgefälscht und landete bei Wilson, der die Scheibe an Torwart Martin Jones vorbeischob. Für Wilson war es Tor Nummer vier in den diesjährigen Playoffs. In der ewigen Bestenliste der Predators liegt Wilson jetzt mit 10 Playoff-Toren auf dem zweiten Platz hinter Shea Weber, der insgesamt 13mal erfolgreich war.

Den Ausgleich zum 1-1 besorgte Sharks-Verteidiger Brent Burns mit einem Handgelenkschuss nach Pass von Logan Couture (3:08). Fisher brachte die Predators erneut in Front (9:50). Er nutzte einen Abpraller eines Schusses von James Neal. Der Schweizer Roman Josi war an diesem Treffer ebenfalls mit einem Assist beteiligt. Damit hat er in den Playoffs nun insgesamt acht Vorlagen auf seinem Konto.

Joonas Donskoi nutzte einen Abwehrfehler der Predators im zweiten Drittel zum 2-2 (14:09). Filip Forsberg hatte den Puck beim Penalty-Killing vertändelt. Donskoi kam an die Scheibe und überwand Predators-Goalie Pekka Rinne mit seinem dritten Treffer in den Playoffs.

Im dritten Abschnitt erzielte Burns in Überzahl mit seinem zweiten Tor das 3-2 für die Sharks. Rinne war die Sicht versperrt. Die Vorlage lieferte Couture. Danach versuchten die Sharks den Vorsprung über die Zeit zu retten, was jedoch schief ging. 4:21 Minuten vor dem Ende glich Neal mit einem Handgelenkschuss vom linken Bullykreis zum 3-3 aus.

Danach folgten drei äußerst spannende Zusatzschichten für beide Teams. In der ersten Verlängerung landete der Puck nach einem Schuss von Joe Pavelski im Netz der Predators. Der Schiedsrichter erkannte den Treffer jedoch zu Recht nicht an, weil Pavelski Schlussmann Pekka Rinne behindert hatte.

Beide Mannschaften ließen in der Verlängerung jeweils zwei Powerplays ungenutzt. Außerdem machten die beiden Torhüter einige Gelegenheiten zunichte. Rinne kam auf 44 Saves, sein Gegenüber Jones auf 41.

Als einige Akteure bereits auf dem Zahnfleisch daherkamen, gelang Fisher der vielumjubelte Treffer zum 4-3. Vor dem Tor stehend, nahm er einen Abpraller auf und schob den Puck ins Netz.

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