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Forsberg bringt den ersten Auswärtssieg

Colorados Aufholjagd kommt zu spät - Auch Bernier noch verletzt

von NHL.com/de @NHLde

Spielbericht: NSH 3, COL 2

Predators wehren Aufholjagd zum Sieg in Spiel 4 ab

Filip Forsberg mit einem Tor und einem Assist für die Predators, die ein 3:0 vorlegten siegen am Ende mit 3:2 gegen die Avalanche in Spiel 4

  • 04:57 •

Spiel 4 der Stanley-Cup-Playoff-Serie der ersten Runde in der Western Conference zwischen den Nashville Predators und der Colorado Avalanche stieg im Pepsi Center in Denver. Hier landeten die Preds den ersten Auswärtssieg der Serie und setzten sich mit 3:2 durch. Smashville fehlt nun nur noch ein Sieg zum Einzug in die nächste Runde (Playoff-Stand 3:1).

"Wir kamen sofort gut in das Spiel", war Predators Trainer Peter Laviolette zufrieden. "Das war eine gute Antwort auf das letzte Spiel, in dem wir nicht besonders gut waren."

Ein unwiderstehliches Solo von Filip Forsberg brachte Nashville in Führung: Der Stürmer startete an der eigenen blauen Linie, brach über den linken Flügel durch, war dabei nicht von Verteidiger Duncan Siemens zu stoppen, zog in die Mitte und vollendete zum 1:0 (16.).

Die Avalanche bekam die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel geklärt, sodass Forsberg Colton Sissons bediente, der auf 2:0 erhöhte (28.). Und es kam noch bitterer für Colorado: Craig Smith sprang gerade von der Strafbank zurück aufs Eis, übernahm dort die Scheibe und besorgte direkt das 3:0 (32.).

Im dritten Drittel fehlte bei den Avs Starter Jonathan Bernier (23 Saves, 88,5 Prozent Fanquote) zwischen den Pfosten. Der Goalie schied wegen einer nicht näher definierten Unterkörper-Verletzung aus. Seinen Platz nahm Backup Andrew Hammond (acht Saves, 100 Prozent Fangquote) ein. Davon unbeeindruckt gab das Team aus Denver noch einmal Gas und machte Spiel 4 wieder spannend: In einer Fünf-gegen-Drei-Powerplay-Situation staubte Gabriel Landeskog erfolgreich ab und verkürzte auf 1:3 (46.). Der Colorado Kapitän traf damit im dritten Spiel in Serie. Dann stand auch Alexander Kerfoot auf der Türschwelle und besorgte per Rebound den 2:3-Anschluss (52.).

Für mehr reichte es aus Sicht der Avalanche aber nicht. Predators-Torwart Pekka Rinne (31 Saves, 93,9 Prozent Fangquote) war fortan nicht mehr zu überwinden und tütete den insgesamt 39. Playoff-Sieg in seiner Karriere ein. Der 35-jährige Finne zieht damit mit Nikolai Khabibulin für die drittmeisten Endrunden-Siege eines in Europa geborenen Keepers gleich.  

"Das war heute ein Kampf", zeigte sich Rinne nach dem Spiel erleichtert über den Sieg. "In den ersten beiden Dritteln holten wir eine 3:0-Führung, das war großartig. Colorado ist ein starkes Team. Sie kamen zurück und wir mussten kämpfen. Am Ende haben wir gute Arbeit geleistet."

Insgesamt kamen gleich drei Schweizer zum Einsatz. Für die Avs agierte Sven Andrighetto als Flügelstürmer in der dritten Reihe neben Tyson Jost und Kerfoot, gab drei Torschüsse ab, fuhr zwei Checks und kam auf 13:56 Minuten Eiszeit (davon 2:21 im Powerplay). Für Nashville spielten Angreifer Kevin Fiala und Verteidiger Roman Josi. Fiala bildete die zweite Sturmreihe mit Kyle Turris und Craig Smith und brachte es auf 11:51 Minuten Eiszeit. Josi formierte das Top-Defensiv-Tandem mit Ryan Ellis, schoss viermal aufs Tor und verbuchte 24:34 Minuten Eiszeit (davon 3:05 in Über- sowie 3:40 in Unterzahl).

"Wir sind noch dabei", zeigte sich Avalanche Stürmer Nathan MacKinnon kämpferisch. "Wir müssen Spiel 5 gewinnen, um die Serie zu gewinnen."

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