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Fiala muss für Kaderplatz stärker werden

von Robby Stanley / NHL.com

NASHVILLE -- Nashville Predators Perspektivspieler Kevin Fiala versucht in diesem Sommer das gleiche wie im letzten: Er will den Sprung in den Startkader der Predators schaffen. Aber das Management von Nashville hofft, dass er reif genug ist, mit jeder Entscheidung umzugehen.

Fiala, 19, wurde beim NHL Draft 2014 an der elften Stelle gezogen und verfügt bereits über NHL-reife Offensivqualitäten. Aber bei den Verantwortlichen bestehen weiterhin Zweifel über sein Spiel in der Defensivzone und seine Reife.

"Er hat noch Arbeit vor sich, auf beiden Seiten des Eises", sagte Predators General Manager David Poile. "Reife, physisch und mental. Predators Krafttrainer David Good wird ihn in diesem Sommer mächtig fordern."

"Fiala bleibt über den restlichen Sommer in Nashville. Das zeigt, wie engagiert und hingebungsvoll er ist und einen Platz im Kader erreichen möchte. Er muss lediglich noch ein wenig reifer werden in Bezug auf die täglichen Anforderungen an einen Profi.

In der vergangenen Spielzeit erzielte Fiala in fünf Hauptrundenspielen einen Treffer. Bereits in der Saison 2014-15 absolvierte er jeweils ein Hauptrunden- und ein Stanley Cup Playoff Spiel.

"Selbstverständlich wollte ich bereits im letzten Jahr in der NHL sein, aber das zählt jetzt nicht", erklärte Fiala am Samstag nach einem Trainingsspiel zum Abschluss des Predators Entwicklungscamps. "Ich bin immer noch jung. Ich bin 19. Ich muss dem Prozess Respekt zollen. Ich mache einfach was sie mir sagen und ich gebe jeden Tag mein Bestes und wir werden sehen, was passiert."

Zum vergangenen Saisonstart wurde Fiala nach Milwaukee zum American Hockey League Partner der Predators geschickt. Zu seinem eigenen Eingeständnis ging er mit den Dingen nicht professionell um. Er brauchte eine Weile bis er in Fahrt kam, beendete die Saison letztendlich jedoch als punktbester Spieler von Milwaukee (50 Punkte, 18 Tore, 32 Assists in 66 Spielen)

"Natürlich willst du so schnell wie möglich in die NHL kommen, aber ich bin 19 und ich verstehe, dass es so nicht läuft. Du musst eine Entwicklung machen, Schritt für Schritt. So läuft es. Jeder muss das durchmachen und ich mache es gerade durch. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr klappen wird.

Eine große Hilfe bei Fialas Entwicklung neben dem Eis war seine Beziehung zu Predators Verteidiger Roman Josi, der, wie Fiala, gebürtiger Schweizer ist. Fiala konnte sich seitdem er von den Predators gedraftet wurde, stets auf Josi verlassen.

"Er ist großartig", schwärmte Fiala. "Er ist ein guter Freund von mir. Er hilft mir immer. Auch als ich in Milwaukee war, rief er mich einige Male an und fragte wie es bei mir läuft. Es ist großartig, einen Kerl wie ihn zu haben. Er hilft mir neben und auf dem Eis sehr. Er ist eine großartige Person."

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