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Malkin ist startbereit

Zwölf Spiele in Folge verpasste der Penguins Center, pünktlich zu den Stanley Cup Playoffs könnte er wieder zum Team stoßen

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Am 15. März verloren die Pittsburgh Penguins nicht nur ein Auswärtsspiel mit 4-0 gegen die Philadelphia Flyers sondern auch ihren Starcenter Evgeni Malkin. Der russische Offensivspezialist zog eine Verletzung am oberen Körperbereich zu und findet sich seitdem auf der Verletztenliste der Penguins wieder.

Nun scheint jedoch Licht am Ende des Tunnels zu sein. Am Donnerstag nahm Malkin am Morningskate der Penguins im Prudential Center teil.

"Ich versuche mein Bestes und jeden Tag fühlt es sich besser an", erklärte Malin, der in 62 Spielen in der laufenden Spielzeit 72 Punkte (33 Tore, 29 Assists) erzielte. Nachdem die Penguins sich am Donnerstag mit 7-4 gegen die New Jersey Devils durchsetzten, verbleiben nur noch zwei Partien in der Hauptrunde. Am Samstag gastieren sie im Air Canada Center in Toronto, am Sonntag folgt die letzte Partie gegen die New York Rangers im Madison Square Garden.

Der Plan von Malkin ist es, die Penguins schon vor der ersten Stanley Cup Playoffrunde gegen die Columbus Blue Jackets zu unterstützen.

"Wenn ich mich so fühle, dass ich das letzte oder die letzten beiden Spiele spielen kann, dann werde ich das tun", erklärte Malkin, der zwölf Spiele in Folge verpasste.

Auch wenn der Penguinssturm gegen die New Jersey Devils unter Beweis stellte, dass er nicht an Ladehemmung leidet, wird Malkin schmerzlich vermisst.

Die aktuelle Situation um Malkin gleicht ein wenig an die der Vorsaison. Damals verpasste der Russe die letzten 15 Saisonspiele und die erste Partie der Erstrundenserie gegen die New York Rangers ebenfalls wegen einer Verletzung des oberen Körperbereichs.

Doch mit seiner Rückkehr in Spiel 2 erhielten die Penguins eine wertvolle Offensivkraft. Im vergangenen Jahr führte er die Penguins mit 18 Punkten (6 Tore, 12 Assists) in 23 Stanley Cup Playoffspielen zum Titel.
Dieses Szenario könnte sich nach den Vorstellungen der Teamverantwortlichen gerne auch in der laufenden Spielzeit wiederholen. Doch überstürzen wollen sie nichts.

"Wir hätten ihn gerne bei 100 Prozent, damit er bereit zum Spielen ist. Deshalb gehen wir sehr vorsichtig mit ihm um", erklärte Penguins Coach Mike Sullivan. "Ich denke, er hat viele Spiele in diesem Jahr absolviert. Wir sind uns ziemlich sicher, dass er auch die letzten packt. Wir sind uns ziemlich sicher, dass er, sobald er wieder ins Team kommt, einen großen Einfluss auf unser Spiel haben wird."

Video: PIT@CGY: Malkin vollendet Doppelpass im Powerplay

Während Malkin das Spielgeschehen auf der Tribüne verfolgt, glänzen andere im Penguinsdress. Neben Crosby, dessen sechs Punkte (1 Tor, 5 Assists) in den letzten vier Spielen keine wirkliche Überraschung sind, brilliert auch Jake Guentzel im Penguinssturm. Sechs Punkte (4 Tore, 2 Assists) ergatterte der Rookie im gleichen Zeitraum.

Ebenfalls positiv stimmt die Laune in Pittsburgh, dass sich das Lazarett weiter lichten wird. Neben Malkin stehen auch die Verteidiger Olli Maatta und Trevor Daley kurz vor einer Rückkehr. Maata verpasste 24 Spiele wegen einer Handoperation, steht jedoch bereits wieder im Teamtraining und auch Daley könnte nach 21 verpassten Spielen pünktlich zu den Playoffs wieder Fit werden.

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