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Erikssons Offensive Schlüssel für Canucks

von Kevin Woodley / NHL.com

NHL.com bietet im August detaillierte Analysen aller 30 Teams. Heute die größten Gründe für Optimismus und die größten Fragezeichen bei den Vancouver Canucks:

Vier Gründe für Optimismus vor der Saison:

1. Eine vollständige Saison von Brandon Sutter

Als Schlüsselstück und zweite Reihe Center in einem Transfer von den Pittsburgh Penguins gekommen, spielte Sutter in seiner ersten Saison für die Canucks nur 20 Spiele, da er von einem Leistenbruch und einem gebrochenen Kiefer ausgebremst wurde.

Das ist nur eine kleine Probe, aber in diesen 20 Spielen machte Sutter fünf Tore und neun Punkte und war auf dem besten Weg seinen persönlichen Rekord von 21 Toren zu erreichen. Noch wichtiger für die Playoffhoffnungen der Canucks war, das sie mit ihm eine Statistik von 8-6-6 erreichten und damit auf dem Weg zu 90 Punkte in der Saison waren, verglichen mit 23-32-7 ohne ihn, was auf 82 Spiele hochgerechnet 70 Punkte bedeutet.

„Er kann mit den besten Reihen mithalten und Punkten“, sagte Benning. „Wir haben ihn vermisst.“

2. Ein weiteres verlässliches Torhüterduo.

Ryan Millers 91,6% Fangquote war unter dem Durchschnitt der NHL und auf Platz 28 unter den regulären Torhütern, bezieht man aber Schussqualität und -position mit ein, sieht die Sache schon besser aus. Berechnet man damit die angepasste Fangquote von Analyst Nick Mercadante, war Miller auf Rang 10 der NHL, einen Platz vor Vezina Trophy Finalist Ben Bishop von den Tampa Bay Lightning. Die angepasste Quote war für Canucks Ersatztorwart Jacob Markström nicht so schmeichelhaft, der eine ähnliche Quote von 91,5% hatte und in der angepassten Liste Nummer 29 war, sich aber stark verbesserte, nachdem er wegen einer Oberschenkelverletzung den ersten Monat verpasste.

Mit Miller (36) und Markström (26) von Beginn an, sollten die Canucks in der Lage sein Miller mehr zu schonen und so seine oft spektakuläre Leistung der letzten Saison länger zu erhalten.

3. Eric Gudbranson räumt auf

Obwohl Gudbrandsons Offensive Qualitäten fraglich sind, sollte der 1,96 Meter große, 98 Kilo schwere Verteidiger helfen vor dem Tor der Canucks aufzuräumen.

„Wir lassen zu viele erstklassige Chancen zu“, sagte Benning. „Jemand kommt vor unserem Tor zum Schuss und wir räumen die Gegner nicht weg und sie kamen zu einer zweiten und dritten Chance.“

Mit Gudbrandson im zweiten Verteidigerpaar, Alexandler Edler wieder in der ersten Abwehr und entweder Luca Sbisa oder 2 Meter Verteidiger Nikita Tyramkin im dritten Paar, hält Benning seine Abwehr für physisch bereit.

„Wir haben Jungs die den gegnerischen Stürmern das Leben schwer machen können“, sagte er.

4. Bo Horvat und Sven Baertschi in der zweiten Hälfte

Horvat hatte in der ersten Hälfte der Saison Probleme, besonders da ihn Sutters Abwesenheit in härtere Duelle zwang. Er hatte Mitte Dezember acht Punkte und eine Durststrecke von 27 Spielen ohne Tor bis Anfang Januar, beendete die Saison aber mit 30 Punkten in 40 Spielen.

Baertschi war anfangs angeschlagen und machte in den ersten 27 Spielen zwei Tore und sieben Punkte, hatte dabei bis Mitte Dezember in 13 Spielen in Folge kein Tor erzielt. Befeuert durch mehr Zeit in Überzahl und und das Zusammenspiel mit Horvat beendete Baertschi die Saison mit 13 Toren und 21 Punkten in seinen letzten 42 Spielen. Die Canucks brauchen Horvat und Baertschi, der im Juni einen Vertrag für $3,7 Millionen unterschrieb.

Diese drei Kernfragen beschäftigen die Canucks:

1. Kann die Abwehr punkten?

Vancouvers machte letzte Saison die viertwenigsten Punkte, einen Platz vor Florida, daher fragten sich, wie der Zugang von Gudbrandson, der 43 Punkte in 309 NHL Spielen machte, einem Team das Offensivprobleme zeigte, helfen sollte.

Trotz einem Trend zu Verteidigern, die den Puck nach vorne bringen können, will Benning ausgeglichene Abwehrreihen, mit einem defensiven Part in jeder Reihe. Er sagte, dass er das mit Edler und Christopher Tanev in der ersten Reihe hat und mit Gudbrandson und Ben Hutton in der zweiten Reihe.

„Wir wollen einen Puckverteiler zusammen mit einem defensiven, physischen Spieler“, sagte Benning und fügte hinzu, dass sie hoffen Philip Larsen könnte diese Fähigkeit in eine dritte Reihe mit Sbisa oder Tryamkin bringen. „Es geht weniger um den Stil des Verteidigers, eher darum, dass die Paare zusammenpassen.“

2. Sind Loui Eriksson und Philip Larsen genug um das Powerplay zu verbessern?

Es ist schwer vorstellbar, dass die Canucks sich in der Offensive genug verbessern können, ohne ihr Powerplay gewaltig zu verbessern, das vom 11. Platz vor zwei Jahren auf den 27. Platz fiel.

Vancouver hatte keinen Quarterback an der blauen Linie mehr, seit Verteidiger Christian Ehrhoff nach der Saison 2010-11 zum Free Agent wurde, hoffen aber, dass Larsen (Platz fünf der KHL Verteidiger nach Punkten) diesen Platz füllen kann. Ob das und der Zugang von Eriksson im Angriff ausreichen wird sich zeigen, besonders da Larsen um einen Platz im Kader kämpfen muss.

3. Sind die ersten beiden Reihen gut genug?

Obwohl die meisten davon ausgehen, dass Eriksson seinen Platz aus der Schwedischen Nationalmannschaft neben den Sedins übernehmen wird, müssen die Canucks ihn vielleicht anders einsetzen um ihre Reihen auszugleichen und den Mangel an Punkten auf dem linken Flügel auszugleichen, besonders wenn sie Horvat und Baertschi in der dritten Reihe zusammen lassen wollen.

Anton Rodin, letzte Saison MVP in der Schwedischen Liga, Eriksson, Emerson Etem und Alexandre Burrows können links oder rechts spielen, aber Rodin hat noch nie in der NHL gespielt und kommt von einer Knieverletzung zurück, die seine Saison im Januar beendete und die letzten beiden scheinen eher für Reihe drei oder vier geeignet.

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