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Engmaschiges Abwehrnetz der Blues kaum zu durchdringen

St. Louis gewinnt dreimal in Folge und übersteht mehr als 178 Minuten ohne einen Gegentreffer

von Axel Jeroma @nhlde / NHL.com/de Freier Autor

Schwartz nutzt schönen Pass

STL@DAL: O'Reilly und Schwartz bauen Führung aus

Ryan O'Reilly spielt Jaden Schwartz im Gegenzug perfekt an und dieser überwindet Ben Bishop zum Ausbau der Blues-Führung

  • 00:35 •

Die St. Louis Blues haben sich nach ihrem Durchhänger in der ersten Februarhälfte endgültig gefangen. Ein untrügliches Zeichen dafür war der souveräne 5:1-Auswärtssieg am Freitag bei den Dallas Stars im Spitzenspiel der Central Division. Für den amtierenden Stanley Cup Champion bedeutete dies den dritten Erfolg hintereinander innerhalb von vier Tagen. Mit 80 Punkten und drei Zählern Vorsprung auf die Colorado Avalanche führen die Blues ihre Division und die Western Conference an.

Der Schlüssel zu den jüngsten Siegen lag in der ausgezeichneten Defensivarbeit um die beiden Torhüter Jordan Binnington und Jake Allen. Viel hätte in Dallas nicht gefehlt, und St. Louis wäre sogar dreimal in Folge ohne Gegentor geblieben. Doch dreieinhalb Minuten vor Ultimo gelang Stars-Angreifer Jamie Oleksiak der Ehrentreffer zum 1:5. Damit endete der mit 178:39 Minuten bislang längste Shutout-Streak eines NHL-Teams in dieser Saison. Er hatte sich von der Schlussphase der Partie bei den Nashville Predators (1:2) am Sonntag bis ins Duell gegen Dallas erstreckt. Dazwischen lagen die beiden Zu-Null-Spiele von Binnington gegen die New Jersey Devils (3:0) vom Dienstag und die Arizona Coyotes (1:0) vom Donnerstag.

Video: STL@DAL: Kyrou mit Schnelligkeit und Präzision

Die Blues knüpften auch gegen die Stars von Beginn an ein engmaschiges Netz in ihrer Zone, durch das es kaum ein Durchkommen gab. Im ersten Drittel ließen sie während einer Zeitspanne von 10:39 Minuten keinen einzigen Torschuss der Hausherren zu. Im zweiten Durchgang wiederholte sich dieses Schauspiel, als die Stars-Offensive 10:06 Minuten lang keine Möglichkeit bekam, um Schlussmann Allen auf die Probe zu stellen.

Selbst in Unterzahl gerieten die Blues nicht in Verlegenheit. Bei allen vier Powerplays der Gastgeber funktionierte das Penalty Killing bestens. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison übrigens. In den letzten vier Begegnungen hat St. Louis bei keiner der zwölf Unterzahlsituationen einen Treffer hinnehmen müssen.

Im Spiel nach vorne setzten die Blues immer wieder schmerzhafte Nadelstiche für ihren Kontrahenten aus Texas. Alexander Steen und David Perron stellten den Zwischenstand bis zur ersten Pause auf 2:0. Im Mittelabschnitt legten Jordan Kyrou und Jaden Schwartz nach. Colton Parayko erhöhte im letzten Drittel auf 5:0, ehe Oleksiak zumindest ein wenig Ergebniskosmetik für die Einheimischen betrieb.

 

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Parayko hat sich in dieser Saison schon öfter gegen die Stars als Torschütze hervorgetan. Vier seiner sieben Treffer in der laufenden Spielzeit erzielte der Verteidiger in den vier Vergleichen mit dem Rivalen aus der Central Division. "Die wichtigen Spiele machen eben ganz besonders Spaß", meinte er nach dem erfolgreichen Auftritt am Freitag. "Wir wussten genau, was uns erwarten würde. Wir wollten daher sicherstellen, dass wir mit einem guten Start den Grundstein für einen Sieg legen", beschrieb Parayko die vorher festgelegte Marschroute.

Torhüter Allen würdigte die Leistung seiner Vorderleute an den vergangenen Tagen. "Die Jungs vor mir und Jordan (Binnington - d. Red.) haben in den letzten vier Partien bemerkenswert gespielt. Sie haben gecheckt und Schüsse geblockt und darüber hinaus etliche Torchancen kreiert", sagte er. Ein Match von besonderer Bedeutung sei das jüngste Aufeinandertreffen mit den Stars für ihn jedoch nicht gewesen. "Ich denke nicht, dass wir hier irgendetwas beweisen mussten. Es war ein Spiel wie jedes andere", meinte der Schlussmann.

Video: ARI@STL: O'Reilly bringt Blues in Führung

Eine gute Figur machte Rookie Kyrou, der neben seinem Tor noch einen Assist verbuchte. "Er hat mir prima gefallen", betonte Blues-Trainer Craig Berube. "Bei unserem ersten Treffer spielt er einen tollen Pass und bei seinem eigenen Tor setzt er sich mit dem Puck klasse durch", fügte er hinzu.

Die Blues haben bis Ende Februar noch ein straffes Programm zu absolvieren. Sie treffen zunächst auswärts auf die Minnesota Wild und dann zu Hause auf die Chicago Blackhawks, die New York Islanders und schließlich zum fünften Mal in dieser Saison auf die Stars.

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