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Eller freut sich auf neues Kapitel bei Caps

von Tom Gulitti / NHL.com

ARLINGTON, Va. -- Lars Eller war bei seinem ersten Transfer von den St. Louis Blues zu den Montreal Canadiens am 17. Juni 2010 21 und Single.

Für Eller hat sich in den letzten sechs Jahren viel verändert, daher ist der Teamwechsel diesmal etwas komplizierter, nachdem ihn die Washington Capitals am 24. Juni Draftpicks der zweiten Runde 2017 und 2018 von den Canadiens holten. So muss er jetzt seiner 3-jährigen Tochter Sophia erklären, dass sie in eine neue Stadt und ein neues Heim ziehen.

"Wie sagt man ihr das?", fragte der 27-jährige Däne am Dienstag. "Wir ziehen um. Wir ziehen in ein neues Haus. Sie scheint sich zu freuen, aber wir werden sehen was ist, wenn wir dort sind. Natürlich ist das eine große Veränderung. Sie will ein pinkes Zimmer, ich werde versuchen ihr diesen Wunsch zu erfüllen."

Mit diesem Wunsch haben Eller und seine Frau Julie in den letzten Tagen Washington besucht.

"Wir wollten uns die Stadt ansehen und eine Wohnung suchen, eine Vorschule und solche Dinge, um die Umstellung etwas zu erleichtern und diese Sachen zu erledigen, bevor die Saison losgeht", erklärte Eller.

Zwei Monate vor dem Beginn des Trainingslagers, wird der Transfer für Eller gerade Wirklichkeit, aber nach einer Wohnung und einer Vorschule zu suchen und die Stadt kennenzulernen, macht die Sache greifbarer.

"Auf jeden Fall", sagte Eller. "Wenn man sechs Jahre in Montreal verbringt, wird das zu deiner zweiten Heimat und zu einem neuen Verein, in eine neue Stadt zu kommen, da gibt es viel Neues und hier herzukommen und einige Fragen zu klären und alles etwas kennenzulernen ist ein gutes Gefühl."

Eller konnte sich bei Verteidiger Karl Alzner Rat holen, der diesen Sommer zu Reha in Washington ist und auch von anderen Teamkollegen. Die meisten wohnen in Nordvirginia, um näher an der Trainingsstädte der Capitals in Arlington zu sein.

"Seit dem Transfer hab ich schon mit einer Handvoll der Jungs gesprochen", sagte Eller. "Ich habe mit T.J. Oshie gesprochen, den ich noch aus St. Louis kenne. Wir haben da einige Zeit zusammen gespielt, daher kenne ich ihn gut. Ich habe mit ein paar anderen geschrieben. Alex Ovechkin war sogar der erste der sich bei mir gemeldet hat. Es war ganz kurz nach dem Transfer, das war ein schönes Gefühl. Wir wurden mit offenen Armen Willkommen geheißen."

Eller hat General Manager Brian MacLellan und Trainer Barry Trotz noch nicht persönlich getroffen, weiß aber von den Telefonaten mit ihnen, dass sie ihn als Center der dritten Reihe wollen. Mac Lellan holte Eller am ersten Juli und verpflichtete Free Agent Brett Connolly, um die dritte und vierte Reihe zu verstärken.

Darum wollte MacLellan sich kümmern, nachdem die Capitals im Mai in der zweiten Runde der Eastern Conference gegen die Pittsburgh Penguins, den späteren Stanley Cup Sieger verloren hatten. Die Capitals verloren Linksaußen Jason Chimera als Free Agent an die New York Islanders, aber der Großteil des Teams, das nach der regulären Saison auf Platz eins lag und mit 56 Siegen einen Vereinsrekord aufstellte, blieb intakt.

Eller, der 13 Tore und 13 Assists in 79 Spielen machte, ist "super aufgeregt" zum Team zu stoßen. Er kam nicht in die Playoffs, da der starke Start der Canadiens von der Verletzung von Torhüter Carey Price zu Nichte gemacht wurde.

"Es gibt so viel gutes an dieser Sache", sagte Eller. "Ich denke dieses Team kann um den Cup kämpfen. Sie haben alles, was man dafür braucht. Es kommt noch aufs Timing an, aber die Zutaten stimmen. Aus Erfahrung kann ich sagen, es macht viel mehr Spaß für ein Team zu spielen, dass gewinnt."

"Ich habe meine Zeit in Montreal wirklich genossen, ich habe viel gelernt, aber ich freue mich auf die Caps und auf ein neues Kapitel."

Eller hat seine Zeit bei den Canadiens schon hinter sich gelassen und behauptet, er habe von den fragwürdigen Veränderungen, die sie nach seinem Transfer vollzogen haben nichts mitgekriegt, auch nicht von dem spektakulären Transfer des beliebten Verteidigers P.K. Subban zu den Nashville Predators, für Verteidiger Shea Weber oder der Verpflichtung des Russischen Stürmers Alexander Radulov.

"Ich habe mich ausgeklinkt", behauptet Eller.

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