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Elftes Powerranking. Lightning souverän vorne

Keine Veränderungen auf dem Treppchen, doch die Penguins fliegen aus der Bestenliste

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die Chicago Blackhawks (4-0-0) und die Minnesota Wild (4-0-0) bewiesen mit vier Siegen in den vergangenen sieben Tagen, dass sie deutlich stärker sind als ihr bisheriger Tabellenplatz vermuten lässt. Ebenfalls punktverlustfrei bleiben die Tampa Bay Lightning (3-0-0) und die Philadelphia Flyers (2-0-0). Mit den Anaheim Ducks (2-0-1), San Jose Sharks (2-0-1), Nashville Predators (2-0-1) und Vegas Golden Knights (3-0-1) gelang es vier weitere Teams, in jedem seiner Auftritte zu punkten. Lange Gesichter gab es hingegen bei den Pittsburgh Penguins (0-3-0), Vancouver Canucks (0-3-0) und Arizona Coyotes (0-3-0).

1. Tampa Bay Lightning (23-6-2, Vorwoche: 1)

Die Tampa Bay Lightning ziehen weiter alleine ihre Kreise an der Spitze der Eastern Conference. Vergangene Woche versuchten sich die Winnipeg Jets (4:3 OT), die St. Louis Blues (3:0) und die Coyotes (4:1) erfolglos daran, die Siegesfahrt der seit mittlerweile sechs Partien ungeschlagenen Lightning zu stoppen.

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Tampas Center Brayden Point (3 Tore, 3 Assists) sowie Tyler Johnson (2 Tore, 4 Assists) gelangen jeweils sechs Scorerpunkte und Andrei Vasilevskiy hielt mit 32 Saves in St. Louis seinen Kasten sauber.

Nach den Auftritten bei den Colorado Avalanche und Golden Knights, dürfen die Lightning am Donnerstag gegen die Ottawa Senators wieder den heimischen Fans ihr Können zur Schau stellen.

2. Nashville Predators (20-7-4, Vorwoche: 2)

Die Nashville Predators eroberten sich, mit fünf gewonnenen Punkten aus der Heimpartie gegen die Golden Knights (3:4 SO) sowie ihren Gastauftritten in Vancouver (7:1) und bei den Edmonton Oilers (4:0), die Tabellenführung in der hart umkämpften Central Division.

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Die Schweizer Eishockeyfreunde dürften Gefallen daran gefunden haben, dass Linksaußen Kevin Fiala (2 Tore, 2 Assists) in allen drei Begegnungen punkten konnte. An ebenfalls vier Treffern der Predators waren Center Kyle Turris (1 Tor, 3 Assists), Linksaußen Filip Forsberg (1 Tor, 3 Assists) und Rechtsaußen Craig Smith (1 Tor, 3 Assists) beteiligt.

Nashville beendet am Samstag seine Westkanada-Tour gegen die Calgary Flames. Anschließend empfangen sie die Jets und die Carolina Hurricanes.

3. St. Louis Blues (21-10-2, Vorwoche: 3)

Ade erster Tabellenplatz! Vier Zähler aus ihren vier Begegnungen mit den Detroit Red Wings (6:1), den Buffalo Sabres (3:2 OT), den Lightning (0:3) und den Anaheim Ducks (1:3) reichten den St. Louis Blues nicht, um die Führungsposition in der Central Division zu verteidigen.

Die meiste Torgefahr strahlte bei den Blues Center Brayden Schenn (2 Tore, 1 Assist) aus. Für ihre weiteren Treffer waren acht verschiedene Akteure, die jeweils einmal ins Schwarze trafen, verantwortlich.

Auf die Blues wartet eine 'kanadische Woche' mit zwei Partien gegen die Jets und Auftritten bei den Flames und Oilers.

4. Los Angeles Kings (20-9-3, Vorwoche: 6)

Irgendwann musste es soweit sein, dass auch die Los Angeles Kings wieder einmal verlieren. Gerne hätte das Team von Cheftrainer John Stevens die Franchisebestmarke von neun Siegen in Folge eingestellt, doch die New Jersey Devils (1:5) hatten etwas dagegen. Drei Tage zuvor war es den Kings noch gelungen ihre Serie auf acht doppelte Punktgewinne auszubauen, als sie mit 3:2 Toren nach Verlängerung den Hurricanes das Nachsehen gaben.

Die Center Anze Kopitar und Tyler Toffoli sowie Linksaußen Tanner Pearson brachten es im Match gegen Carolina auf jeweils ein Tor und einen Assist. In Newark gelang Center Torrey Mitchell der Ehrentreffer.

Gesammelt werden sich die Kalifornier ihren nächsten Auswärtsaufgaben bei den New York Rangers, New York Islanders und Flyers stellen. Ihr anstrengendes Wochenpensum beschließen die Kings mit einer Heimpartie gegen die Avalanche.

5. Winnipeg Jets (18-9-5, Vorwoche: 4)

Die Winnipeg Jets verloren etwas an Boden im Dreikampf um den Divisionstitel in der Central. Es ist schon möglich mal auswärts bei den Lightning (3:4 OT) einen Punkt liegen zu lassen, doch die Heimniederlage gegen die Chicago Blackhawks (1:5) dürfte kräftig schmerzen. Drei Tage zuvor war es den Jets gelungen die Canucks (5:1) vom Eis zu fegen.

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Auf den Torinstinkt von Linksaußen Nikolaj Ehlers (3 Tore, 0 Assists), der sich in allen drei Partien als Vollstrecker auszeichnete, konnten sich die Jets verlassen. Center Mathieu Perreault (2 Tore, 1 Assist) war im Spiel gegen die Canucks an drei Treffern beteiligt.

Die Jets haben es in der kommenden Woche mit zwei Spielen gegen die Blues und einer Auswärtspartie in Nashville in der eigenen Hand zwei Divisions-Konkurrenten den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Ihr Wochenprogramm komplettiert ein Gastauftritt im TD Garden der Boston Bruins.

6. Washington Capitals (20-12-1, Vorwoche: 8)

Die Formkurve der Washington Capitals zeigt immer steiler nach oben. Im Dezember konnte das Team von Headcoach Barry Trotz sechs von sieben Spiele gewinnen (6-1-0). Ihre einzige Niederlage kassierten sie am vergangenen Dienstag bei den New York Islanders (1:3). In ihren weiteren drei Partien gegen die New York Rangers (4:2), die Colorado Avalanche (5:2) und die Bruins (5:3) ließen die US-Hauptstädter nichts anbrennen.

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Mit Verteidiger Matt Niskanen (2 Tore, 2 Assists) bewies eine Defensivkraft der Capitals seine Offensivqualitäten. Center Evgeny Kuznetsov (4 Assists) glänzte als vierfacher Torvorbereiter.

Nach ihrem Mammut-Programm in den vergangenen sieben Tagen, müssen die Capitals kommende Woche nur zweimal ran: Zuhause gegen Anaheim und im American Airlines Center der Dallas Stars.

7. New Jersey Devils (17-9-5, Vorwoche: 5)

Zufriedenheit über ihre Wochenausbeute sollte sich bei den New Jersey Devils nicht einstellen nachdem sie drei ihrer vier Auftritte verloren haben. Gegen zwei Divisionskonkurrenten, die Columbus Blue Jackets (3:5) und die Rangers (2:5), zogen die Devils bereits in der regulären Spielzeit den Kürzeren. Aus dem Bell Centre der Montreal Canadiens (1:2 OT) konnten sie wenigstens einen Zähler entführen und beim deutlichen Heimsieg gegen die Kings (5:1) zeigten die Devils, was alles in ihnen steckt.

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New Jerseys Schweizer Rookie Nico Hischier blieb in den vier Begegnungen punktlos. Als erfolgreichster Scorer der Devils präsentierte sich Linksaußen Stefan Noesen (1 Tor, 3 Assists). Je zweimal konnten Center Brian Boyle (2 Tore) und Flügelstürmer Taylor Hall (2 Tore) die Scheibe im gegnerischen Netz versenken.

Ihre kommenden Partien gegen die Stars, Ducks und Rangers bestreiten die Devils im heimischen Prudential Center von Newark.

8. Columbus Blue Jackets (20-11-1, Vorwoche: 9)

Die neue Nummer 1 in der Metropolitan Division kommt aus Ohio und heißt Columbus Blue Jackets. Mit sechs Punkten aus den vier Begegnungen gegen die Devils (5:3), Coyotes (1:0), Oilers (2:7) und Islanders (6:4) stürmten sie an die Tabellenspitze.

Acht von Columbus' 14 Toren fielen unter Beteiligung von Linksaußen Artemi Panarin (8 Assists), Rechtsaußen Oliver Bjorkstrand (1 Tor, 5 Assists) brachte es auf fünf Vorlagen und war einer von insgesamt elf Torschützen im Kader.

Video: CBJ@NJD: Panarin mit viertem Assist bei Wennbergs PPG

Die Blue Jackets treten in den nächsten sieben Tagen gegen die Hurricanes, Bruins sowie Penguins auf fremden Eis an und empfangen zwischendurch auf eigenem Terrain die Toronto Maple Leafs.  

9. Toronto Maple Leafs (20-12-1, Vorwoche: 7)

Für die Toronto Maple Leafs hatte die Woche mit doppelten Punktgewinnen aus ihren Spielen gegen die Penguins (4:3) und Oilers (1:0) ganz gut begonnen, doch es folgten zwei bittere Auswärtsniederlagen bei den Flyers (2:4) und den Wild (0:2).

Video: TOR@PHI: Couturier erzielt die Führung

Sieben geschossene Tore in vier Partien waren eines Spitzenteams nicht würdig. Der 20-jährige Center Mitchell Marner (4 Assists) war an über 50 Prozent der Treffer beteiligt. Backup-Schlussmann Curtis McElhinney durfte mit seiner Vorstellung gegen Edmonton zufrieden sein, als ihm mit 41 Rettungstaten sein erster Saison-Shutout glückte.

Bereits am Freitagabend können die Maple Leafs in der Little Caesars Arena der Red Wings versuchen, wieder zurück auf die Erfolgsspur zu finden. Sollte das Misslingen haben sie weitere Gelegenheiten zuhause gegen die Hurricanes und bei den Blue Jackets.

10. Vegas Golden Knights (20-9-2, Vorwoche: Verfolger)

Zwei Auswärtssiege in Nashville (4:3 SO) und in Dallas (5:3) sowie drei Punkte aus den zwei Heimauftritten gegen die Hurricanes (2:3 SO) und Penguins (1:2) lautet die eindrucksvolle Wochenausbeute der Vegas Golden Knights, die ihren Rückstand gegenüber den in der Pacific Division erstplatzierten Kings um fünf Zähler auf einen Punkt verkürzen konnten.

Video: PIT@VGK: Merrill per Schlagschuss zur Führung

Als zweifache Torschützen der Golden Knights zeichneten sich die Flügelstürmer Erik Haula (2 Tore, 2 Assists), James Neal (2 Tore, 1 Assist) und Reilly Smith (2 Tore) aus. Ihr punktbester Akteur war Linksaußen David Perron mit einem Tor und vier Vorlagen.

Als ihre nächsten Gegner erwarten die Golden Knights die Florida Panthers und die Lightning in der T-Mobile Arena von Las Vegas. Die nächsten Gegner des amtierenden Stanley Cup Champions kommen aus Toronto und Colorado. Anschließend geben sich die Penguins in Las Vegas die Ehre.

Die Verfolger: San Jose Sharks (V), Dallas Stars (V), Chicago Blackhawks (-), Minnesota Wild (-), Pittsburgh Penguins (10)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: New York Islanders, New York Rangers

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