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Eis brechend: Lockeres F&A mit Michael Grabner

von Stefan Herget / NHL.com

Während der Saison 2015/16 führt Dich NHL.com/de in der 14-tägigen Serie 'Eis brechend' weg vom Eis und gibt Dir einen Einblick in das Leben einiger der besten Spieler der Liga. Ob Veteran oder Rookie, ob Star- oder Vorbildspieler, erfahre mehr über die Protagonisten, die jeden Abend ihre Schlittschuhe schnüren - und erfahre das nicht von uns, sondern von ihnen selbst.


Michael Grabner wurde zu Beginn der aktuell laufenden Saison von den New York Islanders zu den Toronto Maple Leafs getradet.

Kurz danach musste er zum Friseur, um sich seiner ihn lange Zeit prägenden langen Haare zu entledigen.

Leafs General Manager Lou Lamoriello wird nachgesagt, dass er dafür sorgt, "gepflegte" Spieler in seinen Reihen haben zu wollen.

Aktuell bringt es der Erst-Runden Draft von 2006 (insgesamt 14. Stelle von den Vancouver Canucks) auf mäßige drei Punkte bei einer +2 in der Plus/Minus-Statistik. Am 2. Dezember bei den Winnipeg Jets gelang ihm endlich sein erster Saisontreffer für Toronto.

Von der besten Saison seiner Karriere 2010/11, in der der rechte Außenstürmer für die Islanders in 76 Spielen 34 Tore und 18 Assists verbuchte, ist er damit weit entfernt.

Insgesamt kommt der Villacher in 351 Spielen seiner Karriere für die Canucks, Islanders und Maple Leafs auf 98 Treffer und 66 Vorlagen.

Bei den Maple Leafs spielt der 28-jährige Österreicher um die Verlängerung seines am Ende der Saison auslaufenden Vertrages.

Nach dem Morning Skate am 15. Dezember vor dem Spiel gegen die Tampa Bay Lightning beantwortete Grabner unsere "Eis brechenden" Fragen:

Zur Lebensqualität, New York oder Toronto?

(lacht) Oh, schwer zu beantwortende Frage. Beides sind Top-Städte mit einer hohen Lebensqualität. In New York habe ich recht weit außerhalb gewohnt, in Toronto sind es nur so zehn Kilometer zur Downtown. Das gefällt uns sehr gut, die Leute sind sehr freundlich, die Stadt ist sauber und wir haben für meinen Sohn eine sehr gute Schule gefunden.

Zu den anstehenden Feiertagen, wird Weihnachten kanadisch oder österreichisch gefeiert?

Da legen wir uns nicht fest, meist wird von beidem Etwas eingebracht. Meine Frau ist Amerikanerin, von ihr kommen dann die hiesigen Bräuche, letztes Jahr waren meine Eltern da, von dort kommt dann ein wenig europäisches Flair in die Festtage. Meine Mutter ist aus Deutschland und auch heuer kommen meine Eltern zu Weihnachten und bleiben bis über Silvester.

Zum Aussehen, lange oder kurze Haare?

(lacht wieder sehr sympathisch) Ach, das ist ja lange her, Du hast recht, ich hatte viele Jahre sehr lange Haare, nun sind diese ab und ich habe mich daran gewöhnt. Alles hat da seine Vor- und Nachteile.

Nach der Karriere, Kanada oder Österreich?

Dazu habe ich mir noch gar nicht so viele Gedanken gemacht, klar würde ich gerne wieder zurück gehen. Kärnten gefällt, ist eine top Gegend. Das ist meine Heimat, dort lebt meine Familie. Meiner Frau gefällt es auch sehr gut. Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Zum Essen, österreichisch oder kanadisch?

Das ist eigentlich wie auch bei Weihnachten. Wir bringen alle Einflüsse ein, deutsche von meiner Mutter, das österreichische vom Rest meiner Familie und meine Frau sorgt für den amerikanischen Einschlag. Wichtig ist doch, dass es schmeckt.

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