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Jetzt wird's eng

Blackhawks und Wild tauschen Podiumsplatz. Senators und Blue Jackets wieder unter den Top 10

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Neben den Pittsburgh Penguins, die drei Siege in drei Spielen einfahren konnten, ließen auch die Ottawa Senators in ihren vier Auftritten keine Punkte liegen und festigten damit nicht nur ihren zweiten Platz in der Atlantic Division, sondern erheben eindrucksvoll Anspruch auf die Tabellenführung. Auf sechs Zähler brachten es die Anaheim Ducks (3-1-0) und überraschenderweise die Vancouver Canucks (2-0-2). Die Überflieger der Western Conference sind jedoch die Calgary Flames. Die Westkanadier konnten durch drei Siege ihre Erfolgsserie auf acht doppelte Punktgewinne in Folge ausbauen. Seit Anfang Februar blieben die Flames nur in zwei von 15 Begegnungen ohne Punktgewinn (12-2-1). Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis sie auch unter den Top 10 in dieser Bestenliste aufgeführt sind.

1. Washington Capitals (44-15-7, Vorwoche: 1)

Die Capitals haben in den vergangenen sieben Tagen von ihrer Dominanz eingebüßt. Am Samstag bezwangen sie vor heimischer Kulisse die Flyers erst nach Verlängerung mit 2-1 und in den folgenden zwei Partien zogen sie gegen die Stars und die Sharks jeweils mit 2-4 Toren den Kürzeren. Von 13 Überzahlsituationen konnte der Tabellenführer der Eastern Conference nur einmal profitieren. Nicklas Backstrom (2 Tore, 1 Assist) war der Powerplaytorschütze. Auf ebenfalls drei Scorerpunkte brachte es Washingtons Neuzugang Kevin Shattenkirk (3 Assists).

Die Capitals setzen am Wochenende mit Auftritten in Los Angeles und Anaheim ihre Reise an der Pazifikküste fort. Anschließend gastieren die Wild und Predators in der US-Hauptstadt.

Video: DAL@WSH: Backstrom fälscht unter die Latte ab

2. Chicago Blackhawks (42-19-5, Vorwoche: 3)

In den letzten zehn Auftritten konnte Chicago sechs Punkte gegenüber den die Central Division anführenden Wild aufholen. Vergangene Woche bauten die Blackhawks mit doppelten Punktgewinnen gegen die Islanders (2-1 SO) und Predators (5-3) zunächst ihre Siegesserie auf sieben Spiele aus, doch dann, nach einer viertägigen Pause, mussten sie sich bei den Ducks mit 0-1 geschlagen geben. Punktbester Mann der Blackhawks war Verteidiger Brent Seabrook (3 Assists). Als zweifacher Torschütze zeichnete sich Rechtsaußen Patrick Kane aus.

In den kommenden sieben Tagen treten die Blackhawks in der Fremde gegen die Red Wings, Canadiens sowie Senators an und im United Center kommt es gegen die Wild zum Spitzenspiel der Western Conference.

3. Minnesota Wild (42-17-6, Vorwoche: 2)

Gegen die Sharks, dem Tabellenführer der Pacific Division, konnten die Wild noch mit einem 3-1 Heimsieg glänzen, doch in den folgenden zwei Partien gegen die Blues (1-2) und die Lightning (1-4) hatten sie Ladehemmung, so dass ihr erster Platz in der Central Division in Gefahr gerät. Nur noch einen Zähler beträgt Minnesotas Vorsprung auf den direkten Verfolger aus Chicago. An zwei von Minnesotas fünf Treffern waren die Center Eric Staal (2 Tore), Mikko Koivu (1 Tor, 1 Assist) und Verteidiger Ryan Suter (2 Assists) beteiligt.

Für die Wild stehen weitere Auswärtspartien in Florida, Chicago, Washington und Carolina auf dem Programm.

4. Pittsburgh Penguins (41-16-8, Vorwoche: 5)

Der amtierende Stanley Cup Champion gab sich keine Blöße und beeindruckte vor allem durch seine Offensivstärke. In den Partien gegen die Lightning (5-2), Sabres (4-3) und Jets (7-4) gelangen den Penguins 16 Treffer. Pittsburgh konnte nach Punkten wieder mit den Blue Jackets auf dem zweiten Platz in der Metropolitan Division gleichziehen. Center Evgeni Malkin stillte seinen Torhunger mit fünf Treffern und drei Assists. Auf jeweils drei Tore brachten es Verteidiger Justin Schultz (3 Tore, 3 Assists) und Center Nick Bonino (3 Tore, 2 Assists).

Die Penguins möchten im Westen Kanadas, in Edmonton, Vancouver und Calgary, sowie bei den Flyers ihre Siegesserie fortzusetzen.

5. San Jose Sharks (40-19-7, Vorwoche: 4)

Die Sharks sind der dritte heiße Anwärter im Bunde, der sich noch berechtigte Hoffnungen darauf machen kann die Western Conference als punktbestes Team abzuschließen. Nach ihrer 1-3 Niederlage in St. Paul gegen die Wild fuhren sie in Winnipeg (3-2) und zuhause gegen Washington (4-2) vier Punkte ein. Somit liegen die Kalifornier nur noch zwei Zähler hinter den Blackhawks und deren drei hinter Minnesota. San Joses teaminterne Scorerwertung der letzten Woche führen mit Joe Pavelski (3 Tore, 1 Assist), Logan Couture (2 Tore, 1 Assist) und Joe Thornton (1 Tor, 2 Assists) drei Center an, gefolgt von Verteidiger Brent Burns (3 Assists).

Die Sharks haben in vier Heimpartien gegen Nashville, Dallas, Buffalo und St. Louis die Chance ihre Aufholjagd auf die ersten Zwei des Westens fortzusetzen.

Video: WSH@SJS: Thornton per Onetimer ins Eck

6. Anaheim Ducks (35-22-10, Vorwoche: 8)

Sechs Punkte aus vier Spielen sind eine ansehnliche Ausbeute. Umso mehr dürfte es die Ducks ärgern, dass sie ausgerechnet gegen den vermeintlich leichtesten Gegner, die Canucks (1-2), zwei Zähler abgegeben haben. Gegenüber den Maple Leafs (5-2), den Predators (4-3 SO) und den Blackhawks (1-0) behielt Anaheim die Oberhand. Center Ryan Getzlaf (1 Tor, 5 Assists) war an sechs ihrer elf Treffer beteiligt. Rickard Rakell war dreimal im Abschluss erfolgreich und Rechtsaußen Patrick Eaves brachte es auf zwei Tore und zwei Vorlagen.

In den kommenden sieben Tagen treten die Ducks erst auswärts in St. Louis an und spielen anschließend zuhause gegen die Capitals und Blues.

7. New York Rangers (43-23-2, Vorwoche: 6)

Die Rangers blicken wieder einmal auf eine durchwachsene Wochenbilanz zurück. In Florida haben sie sich mit Siegen bei den Lightning (1-0 OT) und Panthers (5-2) sichtlich wohl gefühlt, doch in den Partien gegen Montreal (1-4) und Carolina (3-4) setzte es für das Traditionsteam Niederlagen. Der Rückstand der Rangers auf einen der ersten drei Plätze in der Metropolitan beträgt zwar nur zwei Punkte, sie haben aber auch schon drei Spiele mehr absolviert, als die vor ihnen platzierten Mannschaften. Chris Kreider (3 Tore, 1 Assist) sowie Mika Zibanejad (3 Tore) erzielten jeweils drei Tore für die Blueshirts und Center Derek Stepan (3 Assists) bereitete drei vor.

Am kommenden Sonntag und Montag treffen die Rangers auf die Red Wings und Lightning, anschließend ist ihnen eine dreitägige Pause gegönnt.

8. Montreal Canadiens (38-22-8, Vorwoche: 7)

Zum Wochenauftakt konnten die Canadiens in Manhattan gegen die Rangers (4-1) und in Vancouver gegen die Canucks (2-1 OT) ihre Erfolgsbilanz auf sechs Siege hintereinander ausbauen, doch dann setzte es für sie in Calgary bei den Flames eine bittere 0-5 Schlappe. Montreals punktbester Akteur war Alex Galchenyuk mit drei Vorlagen, gefolgt von Andrew Shaw (1 Tor, 1 Assist), Andrei Markov (2 Assists) und Teamkapitän Max Pacioretty (2 Assists).

Die nächsten Gegner der Frankokanadier sind in Edmonton und in Chicago beheimatet.

9. Ottawa Senators (38-22-6, Vorwoche: Verfolger)

Die Senators sind das Team der Stunde in der Eastern Conference. Nach ihren doppelten Punktgewinnen gegen die Blue Jackets (3-2), Bruins (4-2), Stars (5-2) und Coyotes (3-2 OT) sind die Hauptstädter seit mittlerweile fünf Spielen ungeschlagen. Sie untermauerten damit ihren Anspruch auf die Tabellenführung in der Atlantic Division, die aktuell noch die Canadiens mit zwei Zählern Vorsprung anführen. Nicht zum ersten Mal war Verteidiger Erik Karlsson (3 Tore, 3 Assists) Ottawas offensivstärkster Mann. Center Jean-Gabriel Pageau (3 Tore, 2 Assists) brachte es auf fünf Zähler und gleich sechs Akteure der Senators trugen sich dreimal als Scorer auf den Spielberichtsbögen der vier Partien ein.

Nach dem Auswärtsauftritt in Denver gegen die Avalanche, erwarten die Senators zuhause die Lightning und Blackhawks.

Video: OTT@ARI: Karlsson erzielt sein Zweites zum OT-Sieg

10. Columbus Blue Jackets (42-17-6, Vorwoche: Verfolger)

Die Blue Jackets wirken wieder gefestigter, was sich auch an den Ergebnissen ablesen lässt. Nach einer 2-3 Niederlage in Ottawa, konnten sie zweimal gegen die Devils 'Zu Null' (3-0, 2-0) gewinnen. In beiden Partien stand Sergei Bobrovsky im Kasten, der sich nun schon seit drei Partien nicht mehr geschlagen geben musste. Im Spiel nach vorne überzeugten Center Sam Gagner (2 Tore, 2 Assists) sowie die beiden Rechtsaußen Oliver Bjorkstrand (2 Tore, 1 Assist) und Cam Atkinson (1 Tor, 2 Assists).

Mit zwei Partien gegen die Sabres sowie weiteren Auftritten gegen die Flyers und Panthers kommt auf Columbus eine anstrengende Woche zu.

Die Verfolger: New York Islanders (V), Calgary Flames (V), Edmonton Oilers (9), St. Louis Blues (V), Boston Bruins (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Los Angeles Kings (10)

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