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13. Powerranking: Penguins greifen Spitzen-Trio an

Pittsburgh überholt Colorado. Lightning machen zwei und Maple Leafs vier Plätze gut in der Bestenliste von NHL.com/de

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Reichlich mit Punkten bescherten sich die Tampa Bay Lightning, die Boston Bruins, die St. Louis Blues sowie überraschend die Vancouver Canucks mit drei Siegen aus drei Spielen (jeweils 3-0-0). Ebenfalls ungeschlagen blieben die Dallas Stars und die Pittsburgh Penguins, die in der Weihnachtswoche zweimal antraten (jeweils 2-0-0). Nichts zu feiern gab es hingegen für die Buffalo Sabres, Arizona Coyotes (jeweils 0-3-0), Edmonton Oilers und Detroit Red Wings (jeweils 0-2-0).


1. Washington Capitals (27-8-5, Vorwoche: 1)

Die Washington Capitals wurden vergangene Woche dreimal herausgefordert und hatten ihre liebe Mühe mit ihren Konkurrenten. In Boston (3:7) sowie bei den Carolina Hurricanes (4:6) setzte es für die Truppe von Coach Todd Reirden bittere Niederlagen und ihren Heimsieg gegen die Columbus Blue Jackets (2:1 OT) machte sie erst in der Verlängerung perfekt.

Kapitän Alex Ovechkin (2 Tore, 1 Assist) traf als einziger Akteur des punktbesten Teams der Liga doppelt. Wie der 34-jährige Russe brachte es Verteidiger John Carlson (3 Assists) auf drei Scorerpunkte.

 

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2. St. Louis Blues (26-8-6, Vorwoche: 2)

Im ligaweiten Ranking sind die St. Louis Blues der ärgste Verfolger der Capitals. Dank ihrer Siege zu Gast bei den Los Angeles Kings (4:1) und in den Back-to-Back-Spielen gegen die Winnipeg Jets (5:4 OT, 4:1) liegt der amtierende Titelträger nur noch einen Punkt hinter dem Champion von 2018 aus Washington.

Linksaußen Jaden Schwartz (3 Tore, 3 Assists) führt die Riege der besten Scorer an, gefolgt von drei Spielern, die es auf stolze fünf Scorerpunkte brachten - Center Brayden Schenn (2 Tore, 3 Assists), Linksaußen David Perron (1 Tor, 4 Assists) und Verteidiger Alex Pietrangelo (1 Tor, 4 Assists).


3. Boston Bruins (24-7-9, Vorwoche: 3)

Die Boston Bruins haben sich in den letzten sieben Tagen aus ihrem Zwischentief geschossen. Sie rangen die Capitals (7:3) sowie zweimal die Sabres (3:0, 3:2) nieder und verkürzten den Rückstand gegenüber Washington auf zwei Punkte.

Rechtsaußen David Pastrnak (1 Tor, 6 Assists) und Linksaußen Brad Marchand (1 Tor, 6 Assists) beteiligten sich an sieben von 13 Toren der Bruins. Ihre besten Vollstrecker waren Center Patrice Bergeron (4 Tore, 1 Assist) und Linksaußen Jake DeBrusk (3 Tore).


4. Pittsburgh Penguins (23-11-4, Vorwoche: 5)

Für die Pittsburgh Penguins zeigt die Leistungskurve weiterhin nach oben. Zweimal traten sie gegen die Nashville Predators (5:2, 6:4) an und nahmen hierbei vier Punkte mit. Im Dezember verloren die Penguins nur zwei ihrer elf Auftritte (9-2-0).

15 verschiedene Spieler der Penguins kamen in den beiden Partien zu Scorerpunkten. Mindestens vier gelangen Rechtsaußen Bryan Rust (3 Tore, 2 Assists), Verteidiger Juuso Riikola (1 Tor, 3 Assists) und Center Evgeni Malkin (4 Assists).

Video: NSH@PIT: Kahun trifft nach Galchekyuks Pass

5. Colorado Avalanche (23-12-4, Vorwoche: 4)

Die Colorado Avalanche verloren auch in der vergangenen Woche weiter an Boden. Nach ihrem Erfolg bei den Vegas Golden Knights (7:3) mussten sie sich sowohl zuhause den Minnesota Wild (4:6) wie auch in Dallas (2:3 SO) geschlagen geben.

Als zweifache Torschützen der Avalanche zeichneten sich Center Pierre-Edouard Bellemare (2 Tore, 2 Assists) sowie die Linksaußen Gabriel Landeskog (2 Tore) und Matt Calvert (2 Tore) aus.


6. New York Islanders (24-10-3, Vorwoche: 6)

Nachdem sie gegen die Blue Jackets (2:3) im Nassau Coliseum ihre dritte Heimniederlage in Folge hinnehmen mussten und anschließend bei den Chicago Blackhawks (2:5) den Kürzeren zogen, gab es für die New York Islanders einen versöhnlichen Wochenabschluss mit einem doppelten Punktgewinn zu Gast bei den Wild (3:1).

Center Mathew Barzal (1 Tor, 2 Assists) führt die teaminterne Wochenwertung an vor vier Spielern mit jeweils zwei Scorerpunkten, unter denen sich auch Tom Kühnhackl (1 Tor, 1 Assist) einreihen konnte.


7. Tampa Bay Lightning (20-13-4, Vorwoche: 9)

Die Tampa Bay Lightning bliesen durch Heimsiege gegen die Florida Panthers (6:1), Montreal Canadiens (5:4) und Red Wings (2:1) zum Angriff auf die oberen Tabellenregionen in der Eastern Conference.

Verteidiger Victor Hedman (2 Tore, 6 Assists) war zum erneuten Male Tampa Bays überragender Akteur. Fünf Scorerpunkte gelangen Center Brayden Point (2 Tore, 3 Assists) und Kapitän Steven Stamkos (1 Tor, 4 Assists).

Video: MTL@TBL: Stamkos haut Rebound zum 800. Punkt rein

8. Carolina Hurricanes (23-14-2, Vorwoche: 7)

Neun Auswärtstore reichten den Carolina Hurricanes nicht, um von den Toronto Maple Leafs (6:8) und den New York Rangers (3:5) Zählbares mitzunehmen. Zuhause gegen die Capitals (6:4) trafen die Hurricanes erneut sechsmal und durften sich über einen Sieg freuen.

Die Center Martin Necas (3 Tore, 2 Assists) und Lucas Wallmark (2 Tore, 3 Assists) teilen sich in der Scorerwertung der Hurricanes den ersten Platz. Mit Ausnahme von Verteidiger Jake Gardiner punkteten alle Spieler der Hurricanes, die drei Einsätze hatten.


9. Dallas Stars (22-14-4, Vorwoche: 10)

Die Dallas Stars eroberten sich den dritten Platz in der Central Division dank ihrer zwei Siege nach der Weihnachtspause. Im heimischen American Airlines Center gaben sie den Avalanche (3:2 SO) das Nachsehen und einen Tag darauf entführten sie von den Coyotes (4:2) beide Punkte.

Verteidiger John Klingberg (3 Assists) war Dallas' bester Vorbereiter. Fünf Akteure der Stars sammelten mit jeweils einem Tor und einem Assists zwei Scorerpunkte.


10. Winnipeg Jets (21-15-3, Vorwoche: 8)

Ein mageres Pünktchen sprang für die Winnipeg Jets aus ihren Begegnungen mit den Canadiens (2:6) und Blues (4:5 OT, 1:4) heraus, so dass sie in der Western Conference auf den ersten Wildcard-Platz zurückfielen.

Den Jets nützte es wenig, dass Linksaußen Kyle Connor (3 Tore) dreimal einnetzte, dass Rechtsaußen Patrik Laine (1 Tor, 2 Assists) auf drei Scorerpunkte kam und dass sich Center Mark Scheifele drei Assists gutschreiben lassen durfte. 


11. Toronto Maple Leafs (21-14-5, Vorwoche: 15)

Zunächst bauten die Toronto Maple Leafs gegen die Hurricanes (8:6) und New Jersey Devils (5:4 OT) ihre Siegesserie auf fünf Spiele aus, doch dann unterlagen sie vor heimischer Kulisse den Rangers (4:5 OT) nach Verlängerung.

Auch wenn Torontos Abwehrverhalten noch zu wünschen übrig lässt, langsam erfüllen sie die hochgesetzten Erwartungen. Center John Tavares (2 Tore, 5 Assists) überzeugte im Spiel nach vorne ebenso wie die Rechtsaußen William Nylander (3 Tore, 3 Assists) und Mitchell Marner (2 Tore, 4 Assists).

Video: NYR@TOR: Matthews mit einem Schlagschuss nach Bully

12. Florida Panthers (20-13-5, Vorwoche: 11)

Gegen die Lightning (1:6) zu verlieren, ist für die Florida Panthers immer besonders bitter, unabhängig von der Höhe der Niederlage. Für Wiedergutmachung sorgten die Mannen von Joel Quenneville durch Heimsiege gegen die Red Wings (5:4) und Canadiens (6:5) am Wochenende.

Linksaußen Jonathan Huberdeau (3 Tore, 3 Assists) und Center Aleksander Barkov (2 Tore, 3 Assists) bewiesen ihre Spitzenstellung bei den Panthers, deren Sorgenkind noch die Defensive ist.


13. Philadelphia Flyers (22-12-5, Vorwoche: 14)

Die Philadelphia Flyers haben den Schwung von ihrem Heimsieg gegen die Rangers (5:1) auf ihre Reise nach Kalifornien nicht ganz mitnehmen können. Bei den San Jose Sharks gingen sie mit 1:6 unter, doch am Folgetag durften sie im Honda Center der Anaheim Ducks einen 2:1-Overtimesieg feiern.

Wie der Dreifach-Torschütze Center Kevin Hayes (3 Tore) trugen sich Verteidiger Travis Sanheim (2 Tore, 1 Assist), Center Claude Giroux (3 Assists) und Rechtsaußen Jakub Voracek (3 Assists) dreimal als Scorer in den Spielberichtsbögen ein.


14. Arizona Coyotes (21-16-4, Vorwoche: 12)

Es macht sich so langsam der Eindruck breit, dass sich der überraschende Höhenflug der Arizona Coyotes so langsam dem Ende nähert. Beim Team aus Glendale gab es sowohl auswärts, in Nashville (2:3) und bei den Golden Knights (1:4), wie auch zuhause gegen die Stars (2:4) lange Gesichter.

Neuzugang Taylor Hall (1 Tor) erzielte sein zweites Saisontor für die Coyotes, bei denen Rechtsaußen Conor Garland (1 Tor, 2 Assists) als Einziger sein Konto um drei Punkte ausbauen konnte.

Video: DAL@ARI: Hall verwertet Nachschuss im 1. Drittel

15. Edmonton Oilers (20-17-4, Vorwoche: 13)

Zwei Auftritte, null Punkte. Die Edmonton Oilers zogen in Vancouver (2:4) den Kürzeren und mussten sich auch im Derby gegen die Calgary Flames (1:5) geschlagen geben.

Die Tore von Kapitän Connor McDavid (1 Tor, 1 Assist), Center Ryan Nugent-Hopkins (1 Tor) und Verteidiger Oscar Klefbom (1 Tor) waren definitiv zu wenig, um die westkanadische Konkurrenz in die Bredouille zu bringen.

 

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16. Nashville Predators (18-14-6, Vorwoche: 16)

Nach dem Heimsieg gegen die Coyotes (3:2) hatten sich die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen der Nashville Predators etwas geglättet. Zum fünften Mal in Folge hatten sie gepunktet (4-0-1). Doch nach den Feiertagen erwiesen sich die Penguins (2:5, 4:6) zweimal als zu stark für das erfolgsverwöhnte Team.

Mit gutem Beispiel voran ging Nashvilles Kapitän Roman Josi (1 Tor, 5 Assists). Der Schweizer Verteidiger war an 2/3 der Tore seines Teams beteiligt. Dreimal versenkte Rechtsaußen Viktor Arvidsson (3 Tore) die Scheibe im Netz.

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