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23. Powerranking: Avalanche springen auf Platz drei

Blues und Flyers überholen ebenfalls die Capitals in der Bestenliste von NHL.com/de

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

MacKinnons Ausgleich im PP

ANA@COL: MacKinnon erzielt PP-Tor mit Einzelleistung

Nathan MacKinnon zieht zum Tor, dann schön auf die Vorhand und bezwingt Ryan Miller im Powerplay zum Ausgleich des Spiels

  • 00:34 •

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Die reguläre Saison 2019/20 geht auf die Zielgerade. In der vergangenen Woche waren die Philadelphia Flyers (3-0-0), die Minnesota Wild (3-1-0) und die Edmonton Oilers (3-1-0) mit jeweils sechs Punkten die Schnellsten. Punktverlustfrei hielten sich neben den Flyers die Winnipeg Jets (2-0-0) und die Los Angeles Kings (2-0-0). Dreimal geschlagen geben mussten sich die New York Islanders (0-2-1), Toronto Maple Leafs (0-2-1), Dallas Stars (0-2-1) und Buffalo Sabres (0-3-0). 


1. Boston Bruins (43-14-12, Vorwoche: 1)

Nachdem die Boston Bruins durch Auswärtserfolge, zu Gast bei den Tampa Bay Lightning (2:1) und den Florida Panthers (2:1 OT), ihre Siegesserie auf vier Spiele ausgebaut hatten, mussten sie sich zwar im heimischen TD Garden den Lightning (3:5) beugen, stehen aber weiterhin souverän an der Tabellenspitze der Liga.

Sieben verschiedene Spieler schossen die Treffer der Bruins, unter ihnen war Verteidiger Torey Krug (1 Tor, 3 Assists) der punktbeste Mann. 

Video: TBL@BOS: Pastrnak zieht ab und trifft

2. Tampa Bay Lightning (43-20-6, Vorwoche: 2)

Die Tampa Bay Lightning bleiben als Zweiter der Atlantic Division den Bruins (1:2; 5:3) auf den Fersen, dennoch dürfte sie der Punktverlust bei den Detroit Red Wings (4:5 SO) ärgern. Zuhause bezwang das Team von Coach Jon Cooper am Donnerstag die Montreal Canadiens (4:0) zu Null.

An jeweils vier Toren der Lightning beteiligten sich Rechtsaußen Nikita Kucherov (2 Tore, 2 Assists) sowie die Center Brayden Point (2 Tore, 2 Assists) und Yanni Gourde (4 Assists). Den Shutout durfte sich Torhüter Andrei Vasilevskiy mit 32 Rettungstaten gutschreiben lassen.


3. Colorado Avalanche (41-19-8, Vorwoche: 4)

Die vergangenen vier Partien der Colorado Avalanche verliefen nicht ganz im Sinne des Tabellenzweiten der Central Division. Zunächst fuhren sie in Detroit (2:1) ihren siebten doppelten Punktgewinn in Folge ein, doch dann ließen sie gegen die Anaheim Ducks (3:4 OT) und bei den Vancouver Canucks (3:6) Punkte liegen. Für einen versöhnlichen Wochenabschluss sorgte der Auswärtserfolg im Spiel gegen die San Jose Sharks (4:3).

Die überragenden Akteure der Avalanche waren Linksaußen Gabriel Landeskog (3 Tore, 6 Assists) und Center Nathan MacKinnon (2 Tore, 6 Assists).


4. St. Louis Blues (41-18-10, Vorwoche: 5)

Die St. Louis Blues verteidigten auf der Tour durch fremde Arenen ihre Führung in der Western Conference. In Manhattan bezwangen sie die New York Rangers (3:1), in Newark kassierten sie gegen die New Jersey Devils (2:4) eine Niederlage und in der Windy City waren sie gegen die Chicago Blackhawks (2:0) bereit für eine Wiedergutmachung.

Schlussmann Jake Allen lieferte mit 29 Saves eine fehlerfreie Vorstellung bei seinem zweiten Saison-Shutout ab. In der Offensive überzeugten vor allem Linksaußen Jaden Schwartz (2 Tore, 3 Assists) und Center Brayden Schenn (1 Tor, 3 Assists), die in allen drei Begegnungen punkteten.

Video: STL@CHI: Schwartz, Pietrangelo zu klasse Tor

5. Philadelphia Flyers (41-20-7, Vorwoche: 6)

Das momentan heißeste Team der Liga ist in Pennsylvania beheimatet. Die Philadelphia Flyers bezwangen auswärts die Washington Capitals (5:2), zuhause die Carolina Hurricanes (4:1) und die Sabres (3:1). Die Flyers sind seit mittlerweile neun Partien ungeschlagen und der ärgste Verfolger der Capitals auf dem ersten Platz der Metropolitan Division.

Fünf Spieler der Flyers sammelten mindestens drei Scorerpunkte. Angeführt werden sie von Center Claude Giroux (2 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen Jakub Voracek (4 Assists).


6. Washington Capitals (41-20-7, Vorwoche: 3)

Die Washington Capitals wurden in den vergangenen sieben Tagen erneut ihren Ansprüchen nicht gerecht. Sie ließen es zum wiederholten Male an Konstanz missen. Drei von sechs möglichen Zählern fuhren die Capitals aus ihren Begegnungen mit den Flyers (2:5), Rangers (5:6 OT) und Pittsburgh Penguins (2:5) ein.

Kapitän Alex Ovechkin (2 Tore) traf wie seine Sturmkollegen Center Nic Dowd (2 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen Garnet Hathaway (2 Tore, 1 Assist) doppelt. An fünf Toren beteiligte sich Rechtsaußen Richard Panik (1 Tor, 4 Assists). 


7. Edmonton Oilers (37-24-8, Vorwoche: 9)

Nur einen Ausrutscher leisteten sich die Edmonton Oilers bei ihrem vollen Wochenprogramm von vier Spielen in sechs Tagen. Sie mussten sich in Chicago (3:4) geschlagen geben. Die Oberhand behielten die Oilers in ihren Begegnungen mit den Nashville Predators (8:3), Stars (2:1 OT) und Columbus Blue Jackets (4:1).

In gewohnt zuverlässiger Weise punkteten Edmontons Center Leon Draisaitl (4 Tore, 4 Assists), Ryan Nugent-Hopkins (2 Tore, 5 Assists) und Connor McDavid (2 Tore, 5 Assists). 

Video: CBJ@EDM: McDavid trifft gegen Korpisalo

8. Pittsburgh Penguins (39-23-6, Vorwoche: 7)

Weiter auf der Suche nach ihrer Form bleiben die Pittsburgh Penguins. Gegen die vermeintlich leichteren Gegner, die Ottawa Senators (7:3) und die Sabres (4:2), behielten sie die Oberhand, doch als es gegen die Capitals (2:5) und Hurricanes (2:6) ans Eingemachte ging, gab es für die Penguins deftige Heimniederlagen.

Die meisten Offensivakzente setzten Pittsburghs erfahrene Center Evgeni Malkin (2 Tore, 6 Assists) und Sidney Crosby (3 Tore, 3 Assists) sowie die Flügelstürmer Bryan Rust (3 Tore, 2 Assists) und Jason Zucker (1 Tor, 4 Assists).


9. Dallas Stars (37-23-8, Vorwoche: 8)

Alles andere als zufrieden konnten die Dallas Stars mit ihrer Wochenausbeute von einem Zähler sein, den sie in der Heimpartie gegen Edmonton (1:2 OT) einheimsten. In den Spielen gegen die Predators (0:2; 0:1) blieb ihnen jegliches Erfolgserlebnis verwehrt.

Als einziger Torschütze der Texaner trat Verteidiger John Klingberg (1 Tor) in Erscheinung, assistiert von Rechtsaußen Alexander Radulov (1 Assist) und Linksaußen Jamie Benn (1 Assist).


10. Vegas Golden Knights (38-24-8, Vorwoche: 12)

Nach dem Heimsieg gegen die Devils (3:0), unterlagen die Vegas Golden Knights den Jets (0:4) zum Auftakt ihres Auswärtstrips. 48 Stunden danach entführten die Golden Knights jedoch beide Punkte von den Calgary Flames (5:3) und verteidigten damit ihre erste Position in der Pacific Division.

Alle zwölf eingesetzten Stürmer der Golden Knights durften sich über mindestens einen Scorerpunkt freuen, auf deren vier kam Center William Karlsson (1 Tor, 3 Assists). Torwart-Neuzugang Robin Lehner verdiente sich mit 27 Saves in New Jersey seinen ersten Saison-Shutout.

Video: VGK@CGY: Pacioretty trifft bei Überzahl

11. Carolina Hurricanes (37-25-5, Vorwoche: 14)

Nach vier spielfreien Tagen kamen die Carolina Hurricanes schwer aus den Löchern: Sie verloren in Philadelphia (1:4). Im weiteren Verlauf ihrer Auswärtstour setzte die Truppe von Coach Rod Brind'Amour in den Partien gegen die Islanders (3:2 OT) und gegen die Penguins (6:2) Ausrufezeichen.

Rechtsaußen Justin Williams war Hurricanes' erfolgreichster Vollstrecker und Verteidiger Haydn Fleury (3 Assists) sowie Center Jordan Staal (3 Assists) ihre besten Vorbereiter.


12. Toronto Maple Leafs (35-25-9, Vorwoche: 10)

Die Toronto Maple Leafs werden sich darauf freuen, bald wieder in heimischen Gefilden antreten zu dürfen. Gegen die drei in Kalifornien beheimateten Klubs, die Sharks (2:5), Kings (0:1 SO) und Ducks (1:2), reichte es für das Traditionsfranchise nur zu einem Punkt.

Den Maple Leafs mangelte es an Durchschlagskraft im Spiel nach vorne. In L.A. hatten sie es Schlussmann Frederik Andersen (30 Saves) zu verdanken, dass sie die reguläre Spielzeit schadlos überstanden.


13. Nashville Predators (34-26-8, Vorwoche: 15)

Nachdem sie zuhause gegen die Oilers (3:8) und gegen die Wild (1:3) in St. Paul elf Gegentore eingeschenkt bekommen hatten, machten die Nashville Predators gegen Dallas (2:0; 1:0) ihr Gehäuse dicht.

Torhüter Juuse Saros avancierte mit 33 und 37 Saves bei den zwei Shutouts zum Matchwinner der Predators. Verteidiger Roman Josi (1 Tor, 2 Assists) und Matt Duchene (1 Tor, 2 Assists) führen die teaminterne Wochenwertung an.

Video: NSH@DAL: Saros mit 37 Saves bei seinem Shutout

14. Columbus Blue Jackets (33-22-15, Vorwoche: 13)

Auf ihrer Reise durch den Westen Kanadas machten die Columbus Blue Jackets Station in Calgary (2:3 OT), Edmonton (1:4) und Vancouver (2:1). Dank der drei gewonnenen Punkte verteidigten sie ihren ersten Wildcard-Platz, doch Vorsicht ist angesagt, denn die Islanders, als erste Mannschaft außerhalb der Playoffränge in der Eastern Conference, liegen nur zwei Punkte zurück und haben noch drei Spiele mehr in der Hinterhand.

Center Gustav Nyquist (2 Tore) war Columbus' einziger Zweifach-Torschütze. Ebenfalls zwei Scorerpunkte durften sich die Center Alexander Wennberg (2 Assists) und Pierre-Luc Dubois (2 Assists) gutschreiben lassen.


15. New York Islanders (35-23-9, Vorwoche: 11)

Alles andere als rund läuft es bei den New York Islanders, deren letzter doppelter Punktgewinn vom 23. Februar datiert. Vergangene Woche zogen die Islanders gegen die Canadiens (2:6), Senators (3:4) und Hurricanes (2:3 OT) den Kürzeren.

Es ist in der momentanen Situation der Islanders schon bezeichnend, dass sich mit Ryan Pulock (3 Tore) ein Verteidiger als ihr bester Torschütze auszeichnete.

 

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16. Vancouver Canucks (35-27-6, Vorwoche: 16)

Die Vancouver Canucks haben nach ihren Heimpartien gegen die Arizona Coyotes (2:4), Avalanche (6:3) und Blue Jackets (1:2) im Kampf um einen der ersten drei Plätze in der Pacific Division an Boden verloren.

Center J.T. Miller (1 Tor, 2 Assists) war Vancouvers effektivster Mann im Spiel nach vorne, gefolgt von Center Zack MacEwen (2 Tore) und Linksaußen Tanner Pearson (2 Tore).

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